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Eigenbau-Chassis #3, schmal, für 67er Lotus
#3
Lotus 49, heute die ersten Fahrversuche gemacht...

Hier der Rest vom Lotus F1-Chassisbau #3:

          
Unterseite, zur Fixierung reicht eine M2-Senkkopfschraube.
Zwei Mini Neo-Magnete (4x4x2mm) kurz vor der Hinterachse in Chassis-Bodenplatte eingepasst und verklebt. Die Fahrzeugabstimmung an der Hinterachse muss dann über den hinteren Reifendurchmesser geschehen.


          
Schleifer-Verkabelung, nur eingeklemmt (von vorne mittig mit 0,4mm in den Spalt gebohrt, abisolierten Teil des Kabels reingesteckt und den 0,1mm dicken Schleifer in den 0,2mm Spalt rein geschoben).
Chassis-Oberseite mattschwarz gesprüht.
Weil der schwarze Block an der Chassis-Vorderkante die vordere Karosserie innen genau fixiert, reicht die Einzelverschraubung. 
Edelstahl-Schleifer, 3mm breit, 0,1mm dick, am oberen Ende später noch gekürzt.


   
Innenansicht der Metall-Karosserie mit sehr stabilem, eingeklebtem PS-Befestigungsblock, sowie eingeklebter Stahldraht-Brücke zur Motoratrappen-Befestigung.


          
Aktueller, fahrfertiger Zwischenstand des Modells.
Hier auch die fertigen Lotus-Felgen (aus Tomy-Turbo-Felgen gefertigt) mit den schräg eingearbeiteten typischen Lotus-Innenfasen.


Was fehlt noch?
Der Motorblock und der Fahrer bekommen noch ihre Bemalung. Außerdem versuche ich im Motorbereich noch einiges an Aufhängungs- und Stabi-Details anzubauen, sowie irgendwie die seitlichen Auspuffkrümmer am Motor darzustellen.

Die Fahrzeug-Abstimmung und die restlichen Arbeiten bezüglich Karosserie-Fertigstellung laufen dann demnächst weiter in dem angefangenen Beitrag: 
Formel 1 / 67er Lotus  unter Karosserie & Resinmodelle...

Daten bezüglich Gesamtgewicht:
Lotus 49, trotz Metallkarosserie + Metall-Fahrer: 19,4g
Bugatti 35: 17,2g
zum Vergleich, Tyco 440x2-McLaren F1: 18,4g

Mein erster Eindruck hinsichtlich Fahrzeug-Geschwindigkeit ist, dass der Lotus mit dem gleichen Sol-Motor in der Beschleunigung nicht so spritzig ist wie der Bugatti 35. 
Das kann natürlich an der etwas längeren Übersetzung (kleineres Kronenzahnrad) liegen, was aber wiederum durch die kleineren Hinterräder in etwa egalisiert wird. 
Das die Motorleistungs-Streuung bei dem 5-poler so groß sein sollte, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen.
Ich habe deshalb eher die Edelstahlschleifer im Verdacht.

Daher meine Frage an die "Spannungsverlust"-Experten hier im Forum: Kann das eine Rolle spielen? 
Ich kann mich an früher erinnern, dass bei den Edelstahlstromschienen an den Original-Carrerabahnen, je länger die Bahn war, umso eklatantere Spannungsverluste auftraten...

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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RE: Eigenbau-Chassis #3, schmal, für 67er Lotus - von Hebi - 21-06-2025, 01:06

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