29-06-2025, 23:54
(28-06-2025, 15:10)drusus.lucius schrieb: 1) erkläre mir doch bitte wie du auf einer 0,8 mm Welle ein 1,6 mm Ritzel fest bekommst?Hallo Lutz,
2) Hast du den Motor schon offen? Kann man das Gehäuse an den Stirnseiten mit Belüftungsöffnungen versehen? Ggf vor das Ritzel einen Lüfter stecken? Vorn kann die Luft durch den Bugeinlass eingesaugt werden und der Lüfter drückt es durch die Motorattrappe erwärmt aus, wie im echten Leben!
kann man das Karo-Gehäuse als Kühlkörper nutzten?
3) Zum Schluß, sechs inch bedeuten 15cm Durchmesser oder Radius?
Lutz
Danke für deine Ideen und Vorschläge.
zu 1) wie kommst du an diese Maße? An dem Lotus-Chassis steckt ein 1mm- Ritzel auf einer 1mm Motorwelle.
zu 2) ja, ich habe den Motor vorhin geöffnet. Habe auch versucht, Fotos zu machen. Diese sind aber, weil das Ding so extrem mini ist, nicht genügend aussagefähig. Konnte beispielsweise nicht in das Motorgehäuse mit dem mittigen Magneten hinein leuchten und gleichzeitig hinein fotografieren. Geht immer nur das eine oder das andere.
Deshalb versuche ich mal eine Beschreibung:
Tief im Innern sitzt, wie ein Bolzen ein runder Magnet, etwa 2/3 der Länge des Motors.
Zwischen diesem Magnet und dem runden 7mm Gehäuse dreht sich der sehr filigran gewickelte Kupfer-Rotor, der fast so lang wie das Gehäuse ist. An der zum Motorkopf zugewanden Seite ist ein Bund mit einem winzigen 5 poligen, (nur 1,2mm dicken!) Kollektor mit der 1mm Motorwelle.
Diese filigrane Hitec-Wicklung ist aufgebaut wie ein Mini-Röhrchen, außen 6mm, innen 5mm Durchmesser, plus durchgehende 1mm Achse.
Das ganze System ist so winzig und dabei so vollgepackt, da kann man keine Lüftungsbohrungen machen, es würde auch keine Luft durchziehen können.
Und bei der kleinen Ritzel-Modulgröße muss der Motor sehr exakt (wegen der Hinterachse mit Kronrad) auf dem Chassis sitzen, eine genaue Verbindung zu der abnehmbare Karosserie zu Kühlzwecken ist nicht machbar.
zu 3) 6 Inch/Zoll sind 15,2cm und sind der Außenradius der Fahrbahn. Der Innenradius ist 3 Zoll, 7,6cm.
Dann sind die Spurradien, also im Slot, innen 9,8cm und außen 13,1cm.
(29-06-2025, 16:53)Grifo schrieb: ... bei der vorderen Radaufhängung und den Schleifern gibt es doch bereits ganz gut funktionierende Lösungen.Hallo Grifo,
Die Bodenplatte bringt im vorderen Bereich mit ganz wenigen Ergänzungen alle Voraussetzungen mit, eine Aufhängung der Schleifer wie bei den AFX Mega G + Fahrzeugen zu realisieren.
Wegen der Optik könnte die hintere Aufhängung der Schleifer zur Unterseite des Chassis verlegt werden.
das ist ein sehr schönes Chassis was du da gebaut hast!
Kannst du bitte noch ein Foto von unten zeigen und beschreiben wie die hintere Befestigung des Schleifers arbeitet? Bewegliche Lagerung oder starr mit dem Motor verlötet (Federfunktion über die Eigenelastizität des Kupferbleches)?
Leider ist die sehr niedrige Lotus-Nase, die an der Stelle, wo die vorderen nach oben gebogenen (und beweglichen) Schleiferenden hochkommen würden,
mit 12mm schon zu breit.
Eine Schleiferausführung der üblichen (guten) Bauart ist also leider nicht möglich. Die Problematik hatte ich auch beim Bugatti-Chassis schon mal beschrieben. Beim Stromleiterabstand von 14,5mm (Tomy AFX/Tyco) haben 4mm breite Schleifer einen Innenabstand von 10,5mm (und einen Außenabstand von 18,5mm) untereinander. Das sind nur die Nennwerte, dazu kommen noch die Toleleranzen in der Beweglichkeit nach innen und außen.
4mm Schleiferbreite ist meinen Erfahrungen nach das Mindestmaß, was ich gerade mit meiner derzeitigen 3mm Breite schmerzlich erfahre.
Selbst wenn man die Schleifer an der vorderen Führung konstuktiv noch etwas schmaler bekommen würde, wäre es auch in anderer Hinsicht nicht ideal. Weil sich im aktuellen Fall (mit der Metallkarosse), die Schleifer dann links und rechts an der tiefliegenden Nase des Lotus, den Lack durchscheuern und eine Kurzschluß bauen könnten. Schleifen an einer Resine-Karosserie wäre natürlich auch nicht schön für den Lack.
Der andere Gedanke meiner Schleifer-Überlegungen für den sehr niedrigen Lotus war, den Schleifer von vorne und von oben so unauffällig wie möglich zu bekommen. Und das er, so hoffe ich, hinter dem Vorderrad nicht mehr wesentlich zu sehen ist.
Plus der Reiz, eine weitere, sehr kompakte Schleifer-Variante zu bekommen, für Modelle mit ähnlichen optischen Zielstellungen/Anforderungen wie der 67er Lotus.
Im Moment setze ich meine Hoffnungen ganz den nächsten Schritt mit dem 0,1mm Kupferblech und auf sein Eigen-Federverhalten.
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
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