01-07-2025, 11:42
Hallo,
@ Grifo
Danke für die zusätzlichen Fotos.
Die bewegliche hintere Schleiferaufhängung mit den Motor-Anschlußblechen hast du sehr schön gemacht.
@ Lutz
Das Kupferblech, was ich jetzt bekommen habe, ist leider auch sehr weich. Jetzt habe ich zwar eine ausreichend breite Schleiferauflagefläche, der Lotus (jetzt mit dem langen K30-Motor), dreht auch schon seine Runden damit, aber das ganze Schleifersystem ist mir noch zu störungsanfällig.
Dazu werde ich mir noch weitere Überlegungen machen müssen.
Noch zum Kühlen des Motors: Der 7mm (runde) Motor wird so schnell so heiß, so schnell könnte man meinem Empfinden nach, diese Hitze-Spitzen selbst über ein optimal, formschlüssig aufgestüptes Kühlblech nicht abführen (wofür aber kein Platz wäre).
Ihn durch die Karosserie zu kühlen wäre noch schwieriger, hätte man als Wärmeableit-Kontakt"fläche" zueinander ja nur eine einzige Linie zur Verfügung (eine Seite unter dem Fahrer) von ca.12mm Länge zu Verfügung.
_________________________________
Zu dem neuen Motor:
Aufgrund der etwas längeren Baugröße des K30-Motors musste ich an der Cockpit-Innenverkleidung noch etwas mehr ausfräsen, es geht da jetzt noch enger in der Karosse zu.
Worauf ich natürlich auch sehr gespannt war, war der Motor-Vergleich zu dem Expert-Sol-Motor M700L.
Der K30 dreht (bei 15V) noch um einiges höher! Allerdings bei anscheinend weniger Drehmoment. Er kommt nämlich auf dem 2,1m Steilkurvenoval gar nicht erst nicht auf die gleich hohe Geschwindigkeit auf den Geraden wie der Sol-Motor. Seine Stärke liegt dann eher auf richtig langen Geraden und Kursen mit ausschließlich weiten Kurven.
Die Übersetzung, Hinterachs-Kronrad/Ritzel ist jeweils gleich, 22/7 Zähne. Hätte viel lieber mit 25/7 untersetzt, dass 25er Kronrad ist aber wegen der engen Motoratrappe und den kleinen Hinterrädern im Durchmesser zu groß.
Dar Lotos wiegt mit dem K30 jetzt auch etwas mehr, 21,5g ggü. 19,4g/Sol-Expert. Das ist fürs Beschleinigen natürlich auch nicht von Vorteil.
Es ist natürlich hart und eigentlich nicht fair, diese beiden, an sich tollen Motoren, in ein so relativ schweres Modell zu setzen. Deshalb wäre für beide Antriebe aus jetziger Sicht auf jeden Fall eine leichtere Resine-Karosserie von großem Vorteil.
Weniger Gesamtgewicht würde diesen Motoren auch beim Verzögern vor den Kurven helfen, wenngleich die beiden baugrößenbedingt logischerweise auf der Bremse einfach nicht mit den größeren Racing-Motoren mithalten können.
Um den beiden Motoren auch ein langes und "schönes Motor-Leben" auf unserer Bahn zu geben, ist, das musste ich mittlerweile allein schon wegen der besseren Regelbarkeit einsehen, ein Vorwiderstand dringend nötig.
In meinen Lotus 49 passt, wegen der stabilen Einschraubenbefestigung-Einbaustütze, nicht mal mehr ein solcher Widerstand rein. Die B-Lösung ist, den Vorwiderstand mittels Zwischenstecker dann zwischen Regler und Bahnanschluß stecken.
Leider verschlimmert der Vorwiderstand die Bremsschwäche der Mini-Motoren noch, werden sie beim Bremsen nicht "voll" kurzgeschlossen, sondern um den Widerstandswert noch schwächer abgebremst!
Lotus-Chassis-Zwischenfazit:
Auch wenn noch viel Spielraum zum optmimieren da ist (leichte Resine-Karosserie, besseres Schleifersystem), es kann wegen der kleinen Motoren plus den bauartbedingten Brems-Schwächen des Motors niemals ein Top-Rennmodell werden, eines dass mit den bekannten Rennchassis richtig mithalten kann. Trotzdem kann solch ein Modell auf rund zu fahrenden Kursen, mit eher weiten Kurven Spass machen. Halt überall da, wo die Bremsen nicht so gefragt sind.
BG
Hebi
@ Grifo
Danke für die zusätzlichen Fotos.
Die bewegliche hintere Schleiferaufhängung mit den Motor-Anschlußblechen hast du sehr schön gemacht.
@ Lutz
Das Kupferblech, was ich jetzt bekommen habe, ist leider auch sehr weich. Jetzt habe ich zwar eine ausreichend breite Schleiferauflagefläche, der Lotus (jetzt mit dem langen K30-Motor), dreht auch schon seine Runden damit, aber das ganze Schleifersystem ist mir noch zu störungsanfällig.
Dazu werde ich mir noch weitere Überlegungen machen müssen.
Noch zum Kühlen des Motors: Der 7mm (runde) Motor wird so schnell so heiß, so schnell könnte man meinem Empfinden nach, diese Hitze-Spitzen selbst über ein optimal, formschlüssig aufgestüptes Kühlblech nicht abführen (wofür aber kein Platz wäre).
Ihn durch die Karosserie zu kühlen wäre noch schwieriger, hätte man als Wärmeableit-Kontakt"fläche" zueinander ja nur eine einzige Linie zur Verfügung (eine Seite unter dem Fahrer) von ca.12mm Länge zu Verfügung.
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Zu dem neuen Motor:
Aufgrund der etwas längeren Baugröße des K30-Motors musste ich an der Cockpit-Innenverkleidung noch etwas mehr ausfräsen, es geht da jetzt noch enger in der Karosse zu.
Worauf ich natürlich auch sehr gespannt war, war der Motor-Vergleich zu dem Expert-Sol-Motor M700L.
Der K30 dreht (bei 15V) noch um einiges höher! Allerdings bei anscheinend weniger Drehmoment. Er kommt nämlich auf dem 2,1m Steilkurvenoval gar nicht erst nicht auf die gleich hohe Geschwindigkeit auf den Geraden wie der Sol-Motor. Seine Stärke liegt dann eher auf richtig langen Geraden und Kursen mit ausschließlich weiten Kurven.
Die Übersetzung, Hinterachs-Kronrad/Ritzel ist jeweils gleich, 22/7 Zähne. Hätte viel lieber mit 25/7 untersetzt, dass 25er Kronrad ist aber wegen der engen Motoratrappe und den kleinen Hinterrädern im Durchmesser zu groß.
Dar Lotos wiegt mit dem K30 jetzt auch etwas mehr, 21,5g ggü. 19,4g/Sol-Expert. Das ist fürs Beschleinigen natürlich auch nicht von Vorteil.
Es ist natürlich hart und eigentlich nicht fair, diese beiden, an sich tollen Motoren, in ein so relativ schweres Modell zu setzen. Deshalb wäre für beide Antriebe aus jetziger Sicht auf jeden Fall eine leichtere Resine-Karosserie von großem Vorteil.
Weniger Gesamtgewicht würde diesen Motoren auch beim Verzögern vor den Kurven helfen, wenngleich die beiden baugrößenbedingt logischerweise auf der Bremse einfach nicht mit den größeren Racing-Motoren mithalten können.
Um den beiden Motoren auch ein langes und "schönes Motor-Leben" auf unserer Bahn zu geben, ist, das musste ich mittlerweile allein schon wegen der besseren Regelbarkeit einsehen, ein Vorwiderstand dringend nötig.
In meinen Lotus 49 passt, wegen der stabilen Einschraubenbefestigung-Einbaustütze, nicht mal mehr ein solcher Widerstand rein. Die B-Lösung ist, den Vorwiderstand mittels Zwischenstecker dann zwischen Regler und Bahnanschluß stecken.
Leider verschlimmert der Vorwiderstand die Bremsschwäche der Mini-Motoren noch, werden sie beim Bremsen nicht "voll" kurzgeschlossen, sondern um den Widerstandswert noch schwächer abgebremst!
Lotus-Chassis-Zwischenfazit:
Auch wenn noch viel Spielraum zum optmimieren da ist (leichte Resine-Karosserie, besseres Schleifersystem), es kann wegen der kleinen Motoren plus den bauartbedingten Brems-Schwächen des Motors niemals ein Top-Rennmodell werden, eines dass mit den bekannten Rennchassis richtig mithalten kann. Trotzdem kann solch ein Modell auf rund zu fahrenden Kursen, mit eher weiten Kurven Spass machen. Halt überall da, wo die Bremsen nicht so gefragt sind.
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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