31-07-2025, 23:40
(30-07-2025, 15:12)mos schrieb: Moin Hebi,Hallo Michaelo,
Konntest du schon Erfahrungen sammeln, wie sich die - gekuppelten - Schleifer bei Unebenheiten verhalten, z.B. bei ungleich hohen Stromleitern?
tut mir leid, habe da keine Erfahrungswerte, weil,
ich habe den Rohaufbau samt Steigungen/Gefälle an meiner Anlage damals recht schnell und nicht so sorgfältig wie nötig (auf Grundplatte aufgeleimte Unterbau-Holzklötzchen) aufgebaut, weil zu dem Zeitpunkt nicht geplant war, das Ganze zu einer Modellanlage auszubauen...
Dann hat aber das Layout soviel Spass gemacht und um die häufigen Abstürze von den höher liegenden Fahrbahnen zu verringern, kamen dann noch Fahrbahnrandstreifen-Verbreitereungen dazu. Und so ging es immer weiter...
Von den ca. 25m Fahrbahnlänge liegen nur insgesamt ca. 2m direkt auf der Grundplatte auf. Alles andere ist mehr oder weniger im ständig wechselnden Höhen-Niveau auf diesen Holzstücken verschraubt.
Da war dann sehr viel Nacharbeit nötig, jeden Fahrbahn-Stoß nachträglich sauber anzugleichen. An etlichen Stellen sind deshalb auch noch an höher raus stehenden Stromschienen jeweils der Anfang in Fahrtrichtung noch angefast worden.
Bis auf eine nach wie vor etwas schwierige Fahrbahnstelle (für ein paar Modelle) ist das auch soweit einigermaßen gut gelungen.
Die Schleifer des Lotus gleiten, wie schon oben beschrieben, sehr weich über die Bahn.
Von welchen Höhenunterschieden der Stromschienen sprichst du denn?
Die gekuppelten Schleifer geben bei Schienenverwindungen wie Steilkurven Ein- und Ausfahrten problemlos nach, jede Seite für sich, weil das dünne weiche Verbindungsstück hauptsächlich die seitliche Parallelität sicherstellt.
Außerdem ist die Art des Schleifers sowieso wenig anfällig gegen Stromschienenstöße, weil die Schleifer am Lotus nicht wie meist üblich hinten gelagert sind und dann die vordere Schleiferabkantung (nach oben) mehr oder weniger eckig, bzw. ein wenig gerundet ist, sodass die Schleifer an Unebenheiten im Extremfall schon mal haken oder springen könnten.
Beim Lotus sind die Schleifer vorne eingesteckt, kommen dann nach ca. 170° Biegung in einem sehr flachen Winkel von ca. 10° auf die Bahn und können so höhere Stromschiene-Stöße sanfter ausfedern.
Dieser Vorteil war nicht bewußt geplant, das hat sich einfach durch die konstruktive Ausführung wegen des sehr geringen Platzes unter der Chassis-Bodenplatte so ergeben.
Hier noch ein Foto vom fertigen Chassis, Stand heute:
Der neue K30-Motor hat zur genauen und sicheren Positionierung+Fixierung noch zwei seitliche Kunststoff-Führungswände bekommen.
Die schönen weißen, aus dem HW-Modell absägten 3D-Zinkdruckguß-Auspuffkrümmer, konnte ich leider nicht verwenden, weil die hintere Kronrad-Getriebe-Einheit samt Achslagerböcken insgesamt zu breit ist. Also mußte ich hier etwas improvisieren und habe die Krümmer kurzerhand auf weiße Folie gemalt. Sieht in den Vergrößerung der Aufnahme nicht gerade schön aus, aber da ich dem Lotus-Heck noch Anlenkstangen für die Hinterachslagerung davor bauen möchte, treten die Kümmer sicherlich etwas mehr in den Hintergrund...
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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