15-12-2025, 22:40
Hallo Jungs,
Ergänzung, endgültige Scheifer-Geometrie/Ausführung.
Ansicht von unten.
Gebogene Stahldrahtbügel als Schleifer-Lagerung, von unten eingesteckt. Für die Schleifer-Einhängenase ein ca. 1mm tiefes und 2,2mm breites Langloch von unten in den Boden gefräst.
Bügel der hinteren Scheifer-Aufhängung. Gebogen aus 0,5mm Stahldraht.
Das kürzere Seite des Drahtes ist von unten mit Sekundenkleber in ein tiefes 0,6mm Loch gesteckt, das sich im 1,5mm dicken, hochstehenden Steg des U-Profils befindet. Das längere Endes des Bügel ist das Ende, an dem die Motorkabel angelötet sind.
Anlötpunkte an der Schleiferhalterung und an den Messingbuchsen der Motorkohlen.
Wegen des Klebers und des hitzeempfindlichen Kunststoffmaterials den Stahldraht vor dem Einkleben an dem Lötpunkt etwas anschleifen, dass erleichtert ein (nötiges) schnelles (!) Verzinnen und (nach einer Pause!) ein schnelles Anlöten.
Man kann auch zusätzlich soweit wie möglich unten unter dem Lötpunkt den Stift mit eine Spitzzange fest greifen, dass gibt noch etwas Wärmeableitung, lässt aber noch zu, das er sich oben schnell auf Löttemperatur erwärmt. Den dünnen (!) vorverzinnten Anschlußdraht vor dem Verlöten, wie im Bild zu sehen, zusätzlich um den Stahlstift vorzubiegen erleichtert das schnelle Löten ebenfalls.
In dem Bild sieht man außerdem noch die gemachten Abschrägungen an der vorderen Motor-Oberseite wegen der flachen McLaren-Karosserie.
Wegen der vielen tollen Karosserien ist es bezüglich Selbstbau eines meiner wichtigsten Bestreben, die Karosserie-Formen-Harmonie vieler so schöner Modelle, nicht durch zu große Hinterräder zu beeinträchtigen, die leider in dem etwas größeren Magneter-Maßstab häufig sind. Rein rechnerisch ist (s.Skizze) ist bei den besonders leistungsstarken 9,5 bzw. 10mm hohen Motoren leider bei 10,7mm Durchmesser das untere Minimum erreicht. Das heißt aber andererseits auch, dass man um 1mm Durchmesser kleiner bauen kann, wenn man an allen technisch möglichen Stellschrauben dreht.
Auch weil ich selbst viel Lehrgeld (meist in hinsichtlich reichlich vergeigter Zeit), in Form von nicht zuende gedachten Überlegungen, falschen Einschätzungen, technisch handwerklichen Pannen und teils auch Ersatzteil-Fehlkäufen gezahlt habe...
Ergänzend noch etwas Technik/Theorie zum Selbstbau dieses Magneter-Chassis:
Abschließend, es ist echt erstaunlich, wieviel schneller dieses Chassis in der kurzen Version mit 38mm Achsabstand im Vergleich zum ersten Modell mit 43,5mm geworden ist. Das mag natürlich auch etwas mit den jetzt etwas besser arbeitenden Schleifern zu tun haben.
Bei dem langen Chassis brauchte ich wegen des weit hinten sitzenen Motors, vorne, vor dem Motor zusätzliche (wenn auch schwache) Magneten um es vorne im Slot zu halten. Mit den 38mm ist das absolut nicht nötig. Im Gegenteil, es läuft jetzt um Welten besser (McLaren-Bericht, Video vom 15.12.25). Anscheinend ist der Nachteil des so weit hinten plazierten Motors jetzt zum echten Vorteil umgeschlagen. Mit dazu bei trägt auch die sehr gute Motorbremse des Machuchi, solange man keine richtig schweren Matallkarossen draufsetzt.
Sogar mit dem Porsche Speedster-Deckel, einer dachabgesägten leichteren Metallkarosserie, ist das Chassis, hier mit 37,5mm Achsabstand, noch wahnsinnig schnell.
Falls mehr oder spezielle Infos gewünscht, oder Stückliste mit mir bekannten Bezugsquellen, einfach nachfragen.
Es gibt z.Zt. glücklicherweise hierzulande und in CH einige sehr gut ausgestattete Shops für unseren Maßstab mit tollen Modellen und ziemlich guter Einzelteil-Versorgung. Aus meiner Sicht viel besser als noch vor etlichen Jahren. Für jeden was dabei! Unser Maßstab lebt!
BG
Hebi
Ergänzung, endgültige Scheifer-Geometrie/Ausführung.
Ansicht von unten.
Gebogene Stahldrahtbügel als Schleifer-Lagerung, von unten eingesteckt. Für die Schleifer-Einhängenase ein ca. 1mm tiefes und 2,2mm breites Langloch von unten in den Boden gefräst.
Bügel der hinteren Scheifer-Aufhängung. Gebogen aus 0,5mm Stahldraht.
Das kürzere Seite des Drahtes ist von unten mit Sekundenkleber in ein tiefes 0,6mm Loch gesteckt, das sich im 1,5mm dicken, hochstehenden Steg des U-Profils befindet. Das längere Endes des Bügel ist das Ende, an dem die Motorkabel angelötet sind.
Anlötpunkte an der Schleiferhalterung und an den Messingbuchsen der Motorkohlen.
Wegen des Klebers und des hitzeempfindlichen Kunststoffmaterials den Stahldraht vor dem Einkleben an dem Lötpunkt etwas anschleifen, dass erleichtert ein (nötiges) schnelles (!) Verzinnen und (nach einer Pause!) ein schnelles Anlöten.
Man kann auch zusätzlich soweit wie möglich unten unter dem Lötpunkt den Stift mit eine Spitzzange fest greifen, dass gibt noch etwas Wärmeableitung, lässt aber noch zu, das er sich oben schnell auf Löttemperatur erwärmt. Den dünnen (!) vorverzinnten Anschlußdraht vor dem Verlöten, wie im Bild zu sehen, zusätzlich um den Stahlstift vorzubiegen erleichtert das schnelle Löten ebenfalls.
In dem Bild sieht man außerdem noch die gemachten Abschrägungen an der vorderen Motor-Oberseite wegen der flachen McLaren-Karosserie.
Wegen der vielen tollen Karosserien ist es bezüglich Selbstbau eines meiner wichtigsten Bestreben, die Karosserie-Formen-Harmonie vieler so schöner Modelle, nicht durch zu große Hinterräder zu beeinträchtigen, die leider in dem etwas größeren Magneter-Maßstab häufig sind. Rein rechnerisch ist (s.Skizze) ist bei den besonders leistungsstarken 9,5 bzw. 10mm hohen Motoren leider bei 10,7mm Durchmesser das untere Minimum erreicht. Das heißt aber andererseits auch, dass man um 1mm Durchmesser kleiner bauen kann, wenn man an allen technisch möglichen Stellschrauben dreht.
Auch weil ich selbst viel Lehrgeld (meist in hinsichtlich reichlich vergeigter Zeit), in Form von nicht zuende gedachten Überlegungen, falschen Einschätzungen, technisch handwerklichen Pannen und teils auch Ersatzteil-Fehlkäufen gezahlt habe...
Ergänzend noch etwas Technik/Theorie zum Selbstbau dieses Magneter-Chassis:
Abschließend, es ist echt erstaunlich, wieviel schneller dieses Chassis in der kurzen Version mit 38mm Achsabstand im Vergleich zum ersten Modell mit 43,5mm geworden ist. Das mag natürlich auch etwas mit den jetzt etwas besser arbeitenden Schleifern zu tun haben.
Bei dem langen Chassis brauchte ich wegen des weit hinten sitzenen Motors, vorne, vor dem Motor zusätzliche (wenn auch schwache) Magneten um es vorne im Slot zu halten. Mit den 38mm ist das absolut nicht nötig. Im Gegenteil, es läuft jetzt um Welten besser (McLaren-Bericht, Video vom 15.12.25). Anscheinend ist der Nachteil des so weit hinten plazierten Motors jetzt zum echten Vorteil umgeschlagen. Mit dazu bei trägt auch die sehr gute Motorbremse des Machuchi, solange man keine richtig schweren Matallkarossen draufsetzt.
Sogar mit dem Porsche Speedster-Deckel, einer dachabgesägten leichteren Metallkarosserie, ist das Chassis, hier mit 37,5mm Achsabstand, noch wahnsinnig schnell.
Falls mehr oder spezielle Infos gewünscht, oder Stückliste mit mir bekannten Bezugsquellen, einfach nachfragen.
Es gibt z.Zt. glücklicherweise hierzulande und in CH einige sehr gut ausgestattete Shops für unseren Maßstab mit tollen Modellen und ziemlich guter Einzelteil-Versorgung. Aus meiner Sicht viel besser als noch vor etlichen Jahren. Für jeden was dabei! Unser Maßstab lebt!
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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