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Verkehrsbahn 3. Teil
#21
Hallo Hubert,


klasse, ich liebe solche kleinen, feinen Schaltungen Smile .


Gib bitte Bescheid, wenn du sie eingebaut und getestet hast. Auf das Ergebnis bin ich gespannt.

ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#22
Hallo

die Weichenrückstellungen habe ich eingebaut. Sie funktionieren hervorragend.

 

Heute will ich aber ein anderes Thema aufgreifen: die Geschwindigkeit der Stadtbahnfahrzeuge.

 

Ich hab' mal analog einige Faller-Chassis mit meinen Schleiferumbauten getestet. Der elektrische Kontakt ist wirklich sehr gut.

Leider fahren die Fahrzeuge immer noch zu schnell für den Stadtverkehr. Mit Decoder ausgerüstet wird man sie langsamer bekommen, aber zufrieden bin ich bisher nicht. Vor allem brauchen die Motoren eine ziemlich hohe Anlaufspannung, auch wenn sie sehr gut eingestellt sind. Und unter einer Geschwindigkeit von 30 - 40 cm/s ist nichts zu machen.

Deshalb habe ich mal moderne Motoren in die Chassis eingebaut, und siehe da, auch Tempo 30 ist möglich (analog wohlgemerkt).

Anbei ein paar Fotos, einmal von den Schleifern, wie ich sie jetzt verwende, die anderen sind von zwei zurechtgeschnitzten Chassis, die man auch auf Videos bei Youtube sehen kann.

Da die umgebauten Faller-Chassis aber auch nicht ganz das Richtige sind, werde ich mich jetzt dranmachen, für die neuen Motoren eigene Chassis zu konstruieren. Die ersten Prototypen waren zwar schon ganz gut, aber eben noch nicht gut genug. Bisher hatte ich auf veränderbaren Radstand gesetzt, das lasse ich erst mal weg und lasse eigene Chassis für die jeweiligen Radstände fertigen.

 

Unten mal ein paar Bilder meiner derzeitigen Tests:

 

 

Noch kurz zu den 'Lücken' bei den Stromleitern in den Fahrbahnen. Diese wird man nicht ganz wegkriegen, wenn man aber welche füllen will, empfehle ich, ein Stück Silberdraht (Ø 0,4 - 0,6 mm) daneben zu verlegen. Mit diesem baue ich all meine Sonderfahrbahnen.

Andererseits muß natürlich die Länge des Stromabnehmers am Fahrzeug die Lücke überbrücken können, sonst bleibts natürlich stehen.

 

Ich sehe grad, daß der Upload der Viedeos noch läuft, werde die entsprechenden Links morgen einfügen.

 

Wünsche allen, die ihn haben, einen schönen Urlaub.

 



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#23
Hallo Hubert,

 

schön, wenn es weitergeht Smile .

 

Wofür ist die rote Isolierung des rechten Schleifers auf dem ersten Bild? Oder ist damit der Schleifer vom Einklinkpunkt isoliert?

 

ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#24
Hallo

 

ja, der Schleifer mit der roten Isolierung ist für Digitalbetrieb vorgesehen. Ich habe etwa 2 mm rausgeschnitten und das ganze mit Schrumpfschlauch wieder zuammengefügt. Klappt bestens.

 

Hier noch die Links zu ein paar Viedeos:

https://www.youtube.com/watch?v=Mb-fvPU3vhU

https://www.youtube.com/watch?v=K9Cpa_3ulqI

https://www.youtube.com/watch?v=z57V9DgtJtQ

 

Viel Spaß beim Zusehen

 

Hubert

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#25
Hallo Hubert,

 

das sieht viel versprechend aus.

 

Steuerst du deine Analog-Fahrzeuge mit Halbwelle an? Wie ist das Fahrverhalten bei Weichen und Kreuzungen - insbesondere was Funkenbildung/Kurzschluss betrifft?

ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#26
Hallo

für meine ersten Versuche habe ich einfach 'nen Gleichstromtrafo von der Eisenbahn genommen. Versuche mit Halbwelle werde ich durchführen, wenn ich mal dazu komme. Eigentlich will ich ja 'ne digitale Bahn bauen, da brauche ich die nicht. Allerdings ist dort das Kurzschlußproblem größer, weshalb ich ja die schaltbaren Abzweige mache.

Funkenbildung konnte ich noch nicht erkennen, der elektrische Kontakt meiner Schleifer ist super. Und im Analogbetrieb gibt es wahrscheinlich auch das Kurzschlußproblem nicht, der Eisenbantrafo ist viel zu träge. Auf einer kleinen Teststrecke mit zweispuriger Kreuzung gab's jedenfalls keine (oder nur wenige Probleme). Das schwierigste ist, die Kreuzung langsam zu überqueren (weniger als 15 cm/s). Da bleiben die Fahrzeuge schon manchmal stehen. Ein Video von dem Test mit der Kreuzung folgt, sobald ich eine vernünftige Ampelsteuerung habe, mit der ich auch den Fahrstrom unterbrechen kann.

 

Noch kurz zu den Viedeos auf youtube: Ich weiß nicht, ob man's erkennen kann, daß ich bei manchen Versuchen die Fahrbahn angehoben habe (etwa 8 - 10 cm), um Bergauf- und abfahrt zu testen. Bei den Fahrzeugen mit Faller-Motor (LKW und Mercedes) sieht man deutlich, wie sie bergauf langsam werden, bei der Abfahrt aber viel zu schnell werden. Bei meinen umbauten ist dies nicht der Fall, da konnte ich die Platte fast bis 20 cm anheben, ohne den Motor nachregeln zu müssen.Das schafften die Faller-Motoren nur digital mit Lastregelung.

 

Noch kurz zur eingestellten Spannung: Die Viedeos habe ich bei 11,7 V Schienenspannung aufgenommen, aber meine Eigenbauten funktionierten auch bei 6 V schon sehr gut. Faller-Motoren bei 6 V laufen nur an, wenn man den Drehregler mal kurz voll aufdreht. Wenn man die Stromversorgung unterbricht, laufen sie nicht mehr an, erst wenn der Regler wieder aufgedreht wird. Meine Eigenbauten fuhren in solchen Fällen einfach wieder weiter.

 

So, demnächst mehr.

 

Hubert
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#27
Moin Hubert,

 

auch ich freu mich sehr, wieder mal von dir und deinen Tests zu lesen.

Ich frag ma ganz dumm: warum sind deine Motoren so viel besser im Fahrverhalten?

Kann man die alten ams-Motoren nicht auch so einstellen? Ich hab ein wenig Angst,

daß bald vom alten ams - System nur noch die Schienen übrigbleiben - wenn überhaupt ^^.

 

Die Videos sind schon sehr beeindruckend, besonders die extremen Langsamfahrten und das

Wiederanfahrverhalten!

 

Liebe Grüße,

 

Dieter

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#28
Hallo Dieter,

so schwarz darfst du das nicht sehen. AMS wurde in den 60er Jahren von Faller als 'Verkehrsspiel für die ganze Familie' konzipiert, und das bleibt es auch. Angedacht war damals, daß jeder Mitspieler einen Fahrtregler kriegt und damit sein Fahrzeug steuert. Da spielt das Anfahrverhalten keine so große Rolle, dreht man halt einfach etwas weiter auf und schon geht's (vorausgesetzt, der elektrische Kontakt funktioniert - und das war auch damals schon das große Problem). Uns so langsam, als in etwa maßstabsgerecht, wollte wahrscheinlich sowieso niemand fahren. - Auch hat Faller meiner Meinung nach nie an (halb-)automatischen Betrieb gedacht, wie vielen von uns das heute vorschwebt. Zwar tauchten im Faller-Magazin damals Vorschläge auf, z.B. Ampelkreuzung, wo die Autos automatisch bei Rot halten und bei Grün weiterfahren. Wenn Faller diese Idee hätte umsetzen wollen, hätten sie in ihr Fahrbahnprogramm sicher Stopp-Fahrbahnen, isolierte Schienenverbinder und solche Sachen aufgenommen. - Außerdem war es damals durchaus zeitgemäß, die Motoren wartungsfreundlich zu bauen, war ja 'in echt' auch so.

 

Die Versuche, die ich mache, sehe ich allerhöchstens als konsequente Weiterentwicklung der Faller-Idee. Da Faller das AMS ja nicht weiterentwickelt, müssen wir das eben selbst machen. In den letzten 50 Jahren wurde technisch vieles weiterentwickelt, woran man damals noch gar nicht denken konnte. Uns so sind z.B. heute kleine Elektromotoren auf dem Markt, die eben schon mit sehr geringer Spannung anlaufen. Bedenke nur mal die riesige Fläche der Kohlen bei einem Flachankermotor. Ist doch gar kein Wunder, daß da erst mal viel Kraft nötig ist, um diese (Haft)-Reibung zu überwinden. Blockmotore sind da etwas besser.

Anderes Beispiel sind die Digitaldecoder: Die Halbwellentechnik, wie sie Faller eingesetzt hat, war ja praktisch schon eine erste Form davon, allerdings gab es halt nur zwei Fahrzeugadressen. Heute gibt es eben tausende, und ich finde das Klasse.

 

Also, zu deinen Fragen: Die Motoren, die ich einsetze, sind eben neu und vom Hersteller gut eingestellt. Außerdem haben sie, wie oben schon geschrieben, eine sehr niedrige Anlaufspannung. Warum sie bei Bergaufwärtsfahrten besser ziehen und abwärts nicht so stark beschleunigen, kann ich dir nicht sagen. (kriegt man aber bei den Faller-Motoren im Digitalbetrieb leicht in den Griff). Wie gut man Faller-Motoren einstellen kann, weiß ich nicht. Jedenfalls habe ich zwei oder drei Flachanker, die sehr schön laufen, und das auch schon bei geringer Spannung. Allerdings bruchen die schon wieder eine so niedrige Spannung, daß andere, etwas schlechtere Motore, erst gar nicht losfahren. Kann ich also nur digital benutzen, weil ich da die Spannung für jedes Fahrzeug individuell einstellen kann.

 

@mos: Erste Versuche an einer Doppelabzweigung mit Metallzunge habe ich erst mal abgebrochen. Bei der linksabbiegenden Spur fuhren die Fahrzeuge immer in den Slot der Gegenspur. Hier müßte man eine Art Rückschlagklappe einbauen. Das habe ich schon mal mit einem Metallstreifen aus sehr dünnem Material erfolgreich probiert. (Bei meinen Eigenbau-Abzweigen habe ich einen anderen Radius gewählt, sodaß die Kreuzung der Slots etwas steiler ausfällt).

Andererseits bleiben die Fahrzeuge teilweise an dem festen Teil der Metallzunge hängen bzw. klemmen in dem zu kleinen Spalt zwischen Metall-Leitstreifen und Slotrand. Außerdem stoßen sie häufig an die Kunststoffspitze direkt hinter der Schaltzunge. Ich werde also erst mal Abzweige nit Kunststoffzunge raussuchen, um die Tests weiterzuführen.

Über den elektrischen Kontakt konnte ich mich nicht beklagen, der war beim Überfahren der Abwzeige immer sehr gut, ich sah auch keine Funkenbildung.

 

Ich habe übrigens jetzt alle meine Chassis mit den oben beschriebenen Schleifern ausgestattet - und plötzlich habe ich lauter fahrbereite Fahrzeuge. Alle liefen nach Einbau der Schleifer sofort an und drehten ihre Runden auf meinem Testkurs. Wenn also jemand Chassis hat, die er schon längst aufgegeben hat: baut euch mal solche Schleifer wie auf dem Bild. Die meisten Chassis werden damit wieder flügge!

 

Noch ein Wort zur Haltbarkeit: Meine Litzenschleifer halten garantiert nicht so lange wie die Originalschleifer, da ich sie aber mit billiger Entlötlitze immer wieder reparieren kann, kann ich sie viel länger benutzen. Vor allem kann ich dazu alte, abgenutzte Originalschleifer nehmen.

Wie lange die Motoren halten, kann ich nicht sagen. Kann sein, daß sie die Lebensdauer der Faller-Motoren nicht erreichen. Aber sie sind schnell ausgewechselt, und zumindest bei dem X-Slot 143 hält sich der Preis mit 4,95 € auch in Grenzen. (die anderen sind mit 9,95 bzw. 17,95 und 19,95) schon reichlich teuer).

 

Ich habe jedenfalls durch das bisher erreichte wieder viel mehr Freude an meinen alten Schätzen.

 

Gruß

Hubert

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#29
Moin, lieber Hubert,

 

danke für die ausführliche Stellungnahme. Ich wollte keineswegs kritisieren! Im Gegenteil, ich finde es toll, daß

du so konkret an der Weiterentwicklung einer alten Idee arbeitest!

Hab mir gerade mal den X-Slot 143 angeschaut. Passen da die ams-Ritzel drauf oder ist der gesamte Antrieb neu?

Deine Erfahrungen mit den Litzenschleifern teile ich uneingeschränkt. Es empfiehlt sich, vor Beginn des eigentlichen Fahrbetriebs

ein Auto mit Litzenschleifern zunächst ein paar Runden allein drehen zu lassen, um die Fahrbahn zu säubern. Dann halten die  Schleifer

der übrigen Fahrzeuge länger.

Ich selbst fahre meine Autos ausschließlich digital.Habe angefangen mit Zinkmotoren, dann Flachanker normal, Flachanker Verkehrsgetriebe,

zuletzt Blomos mit beiden Getrieben. Offen gestanden, ich weiß bis heute nicht, was davon am besten funktioniert.Zu unterschiedlich ist das

Laufverhalten der gleichen Motortypen bei Dauerbelastung. Vielleicht sind neue Motoren doch die beste Lösung?

Liebe Grüße aus Essen,

 

Dieter

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#30
Hallo

für meine Versuche habe ich bei 3 Motoren die rote Blomo-Kombination genommen, einmal die Blomo-Messing-Kombination und einmal Messing-Schnecke und -Ritzel mit kleinerem Modul (0,3). Die Faller-Schnecke und Ritzel eignen sich besser, sind leichter einzustellen und leiser. Der X-Slot hat 1,5 mm Wellen-Ø, da paßt die rote Schnecke ohne Probleme.

Von den Faller-Chassis wäre das Zink-Getriebe eigentlich das Richtige, scheidet aber aus wegen des miserablen Bremsverhaltens.

Die anderen Chassis eignen sich alle recht gut für Digitalbetrieb. Wobei die kürzeren Übersetzungen sicher günstiger sind.

Aber vielleicht auch noch interessant: Bei meinen Versuchen mit dem X-Slot habe ich mal die Stromaufnahme gemessen und kam auf 70 - 90 mA, lso etwa 1/3 der Stromaufnahme eines Flachankers. Das kann für Digitalbetrieb auch interessant sein, weil die kleinen Decoder ja auch nicht allzuviel vertragen.

 

So, zur Unterhaltung noch eine kleine Videozusammenstellung:

Einmal ein Flachanker mit Originalschleifern, dann das Fahrzeug mit Litzenschleifern (schaltet mal den Ton ein!)

Danach Fahrversuche auf einer Doppelabzweigung, einmal Chassis mit X-Slot und einmal Faller-Flachanker. Die Abzweigung ist Eigenbau und heute erst fertiggeworden. Muß ich noch etwas optimieren.

Zum Schluß noch eine kurze Fahrt durch die Landschaft, mit etwa 15 cm Höhenunterschied. Unter der Haube steckt jeweils ein Eigenbauchassis. Interessant ist, daß diese Motoren die Steigungen leicht schaffen, aber auch bei der Abfahrt nicht zu schnell werden.

 

So, viel Spaß

 

http://youtu.be/bz4zv7tSvWU

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#31
Hallo Hubert,

 

klasse Video, die Doppel-Rechts-Linksweiche sieht fast aus wie eine original Fallerweiche! Und auch die Landschaftsaufnahme ist natürlich prima. Ganz zu schweigen von dem exzellennten Fahrverhalten der Fahrzeuge.

 

Zitat:... Von den Faller-Chassis wäre das Zink-Getriebe eigentlich das Richtige, scheidet aber aus wegen des miserablen Bremsverhaltens...
Mmh, wie meinst du das? Ich würde das eher als gewünschtes Ausrollverhalten bezeichnen, um kleinere Stromunterbrechungen überbrücken zu könnenn. In der Modellbahneisenbahntechnik werden dafür extra Schwungscheiben eingebaut.

ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#32
Hallo

Bremsverhalten bedeutet für mich, daß das Fahrzeug (bei normaler Stadtgeschwindigkeit) bei einem Stoppstück von 5 cm Länge zum Stehen kommen muß. Egal, ob man dies durch Stromabschaltung oder durch eine Diodenstrecke macht.

Beim Zinkgetriebe schaffe ich das aber nur mit einer Länge der Stoppstelle von mindestens 15 cm. Damit kann man keine Ampelkreuzung oder sowas hinkriegen: Das Fahrzeug mit Zinkgetriebe würde kurz vor der Ampel stehen, wenn aber ein anderes auf diese Stoppstelle kommt, würde es ast 15 cm vor der Ampel zum Halten kommen - wie sieht das denn aus?

 

Weiter oben habe ich meine Versuche mit 'nem Chassis für Digitalbetrieb bzw. Stadtbahn vorgestellt. Nun sind meine ersten Versuche soweit gediehen, daß ich mir erste Prototypen anfertigen kann.


[attachment=15089:uebersicht_chassis.jpg]

 

Das Chassis mit XSlot baut aber etwa so hoch wie ein Blockmotor, bzw. mit anderer Ritzel-Schnecke-Kombination etwa wie ein Flachanker, das mit dem M30 hat eine Gesamthöhe von etwa 11- 12 mm. Dann habe ich auch noch Versuche gemacht mit einem Antrieb vom Car-System. Funktioniert auch super, aber eben nur bei etwa 4 Volt. Alle Chassis kann man mit den Original-Faller-Schleifern ausrüsten, ohne daß man Kabel anlöten muß. Stromabnahme geht über die Einhängung des Schleifers. Auch kann man die Chassis voraussichtlich mit einer NEM651-Buchse ausrüsten, sodaß man den Decoder nur einstecken muß.

Die Chassisteile gehen jetzt erst mal in die Fertigung, wenn die ersten Prototypen fertig sind, werde ich euch weiter informieren. Vielleicht ist es möglich, daß ich bei Interesse ein paar Prototypen abgeben kann.

 

Im Hintergrund sieht man übrigens noch eine Motorhalterung für den LKW, aber mit Führungsstift. Die werde ich bei der Gelegenheit gleich noch mit anfertigen lassen.

 

Hubert



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#33
IIIIIIIIIIIIIIIIIIIICH !!!!!!!! Erster!!!!!!!!

Würde sehr gern mittesten, Hubert!

 

Schönes Wochenende,

 

Dieter

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#34
Hallo Hubert.

 

Schon toll, was du so alles auf die Piste stellst. Hut ab! Ich habe heute auch mal einen Langsamfahrtest auf meiner Bahn gemacht - mein Opel Diplomat hat dabei einen originalen Faller Zinkmotor unter der Haube. Ich komme beim Test auf ca. 30 cm / Sekunde, was rechnerisch (und in 1:1) dann ca. 65 km/h entsprechen würde. Weniger geht bei mir nicht, da die Autos sonst die Steigung auf meiner Bahn nicht schaffen. Ich habe euch mal mein erstes youtube-video als link beigefügt - und bitte die Film-Qalität zu entschuldigen. Ich habe das mit meiner Digital-Fotokamera (mit Film-Funktion) aufgenommen:

 

https://www.youtube.com/watch?v=nYEGStbapmk

 

Ich bin schon gespannt auf deine nächsten technischen Tricks! Und sende beste Grüße aus dem hohen Norden!

 

Thomas
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#35
Super-tolle Bahn, Thomas!

Einfach nur schööööön!

 

Dieter

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#36
Hallo Thomas,

erst mal ein Kompliment. Eine tolle Anlage hast du da aufgebaut. Macht richtig Spaß zuzusehen.

Ja, die Langsamfahrt ist das Problem, woran ich schon seit Jahren rumtüftele. Der Zinkmotor ist dafür schon geeignet, hat aber auch seine Nachteile: zum einen, wie ich weiter vorn schon geschrieben habe, das Brems- oder Ausrollverhalten, und zum anderen die Größe. Er paßt ja leider nicht in viele Karosserien rein. Ansonsten ist er gut, einmal wegen des Gewichts und vor allem auch, bedingt durch die Untersetzung, wegen des guten Drehmoments.

Geeignet für Stadtbahnen ist auch noch das 'Verkehrsgetriebe', einmal der Flachanker mit dem großen Zahnrad hinten, und auch der Blockmotor mit der roten Untersetzung. Damit kann man auch schon ganz passable Langsam-Geschwindigkeiten erreichen.

 

Seit ich die Motraxx-Motoren getestet habe, stelle ich aber andere Ansprüche. (Ich will hier übrigens keineswegs Werbung für diese Firma machen, es gibt noch andere Hersteller von Mikro-Motoren, z.B. Maxon. Allerdings bewegen sich diese in Preiskategorien, die für unser Hobby nicht zu verkraften sind).

Deshalb versuche ich, ein eigenes Chassis zu entwerfen, das für den Stadtbahneinsatz, und vor allem auch für Digitalisierung geeignet ist und das evtl. mal in kleinen Stückzahlen 'in Serie' gehen kann. Dies mache ich übrigens nicht gewerbsmäßig, sondern rein aus Spaß. Die Software, die ich zur Konstruktion der Teile einsetze, ist allerdings schon professionell. Die stammt aus meinem Beruf als Konstrukteur.

 

Ich würde es spannend finden, wenn auch andere Falleristen uns ihre Erfahrungen mit Stadtbahnfahrzeugen mitteilen würden.

 

Gruß

Hubert

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#37
Hallo Hubert, hallo zusammen,

 

die von mir vor einiger Zeit vorgestellte Entwicklung für einen Digitaldekoder mit Abstandssteuerung ist nach wie vor aktuell und geht in die nächste Runde.

ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#38
Hallo michaelo

ich habe mal nach deinen Maßen den Decoder eingearbeitet - der rote Klotz - und das Flachankerchassis mit dem XSlot-Chassis verglichen. Wird ziemlich knapp, aber u.U. könnte der Decoder passen.

Hier mal 3 Bilder aus verschiedenen Perspektiven:

[attachment=15092:vergleich_1.jpg][attachment=15093:vergleich_2.jpg][attachment=15094:vergleich_3.jpg]

Ich werde mal überlegen, ob eine andere Anordnung auch noch möglich wäre. Leicht erkennt man aber, daß ein normaler Decoder genug Platz hat, vor allem natürlich die von mir bevorzugten DCX76.

 

Gruß

Hubert



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#39
Hallo Hubert, hallo Dieter.

 

Danke für's Kompliment. Ich werde die Langsamfahrversuche auch mal mit den anderen Motoren und Getrieben machen und euch auf dem laufenden halten. Mensch, Hubert: du bist also Konstrukteur. Kein Wunder, dass deine Planungen immer so professionell aussehen - ich fragte mich schon, wie ich mich als Faller-Anfänger und Nicht-Techniker da überhaupt mal in Sachen Technik qualifizieren kann. Da bist du mir natürlich meilenweit voraus (eher in Galaxien zu rechnen als in Meilen...). Spannend allemal. Da freue ich mich dann mal auf deine Chassis-Spezialkonstruktion - würde die denn auch analog arbeiten oder geht das dann nur mit digitalen Komponenten??? Du weißt ja, ich mache das alles noch so wie früher. Und erfreue mich auch an den unterschiedlichen Fahrgeräuschen bzw. Fahrverhalten meiner Autos (das Ruckeln und Zuckeln gehört für mich einfach dazu). Meinst du, ich könnte auch beim analogen Fahren auch mal einen Litzenschleifer verwenden (ich hätte da noch so ein paar rumliegen) - oder geht das wegen der vielen Abzweige dann eher in die Hose?

 

Besten Dank vorab für deine/eure fachliche Meinung und viele Grüße aus dem hohen Norden!

 

Thomas

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#40
Hallo

alle Fahrversuche, die ich weiter oben vorgestellt habe, erfolgten analog, d.h. mit normalem Gleichstrom aus einem Modellbahntrafo. So denke ich, daß der Betrieb mit Halbwelle bei Einbau einer Diode in der richtigen Durchlaßrichtung und bei richtig gepoltem Motor jederzeit möglich sein müßte. Vor allem, weil die Motoren mit weniger Spannung schon gut zurechtkommen und so die Spannungsreduzierung durch die Halbwelle nicht viel ausmacht.

Bei allen Versuchen habe ich meine 'Litzenschleifer' verwendet, weil ich damit bisher die beste Stromabnahme erreiche. Probleme bei diesen Schleifern habe ich im Digitalbetrieb vor allem, weil an Abzweigen und Kreuzungen die beiden Stromleiter gebrückt werden und somit Kurzschlüsse entstehen. Das habe ich beim Analogbetrieb noch nicht beobachtet.

 

Hubert

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