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Moin zusammen,
mea culpa, mea culpa, ...
Gut, dass es kritische Stimmen hier im Forum gibt. Danke, Finbar, ich habe oben meine Angaben korrigiert  .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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Hallo Ulrich,
1/4 Leistung bedeutet aufgrund der Formel nicht 1/4 Spannung. sondern ist formelbedingt die Folge von 1/2 Spannung.
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20-11-2021, 21:29
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-11-2021, 05:51 von Ulrich.)
So wird ein Schuh draus', danke Christian!
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Moin moin,
hier mal ein Zwischenresüme was ich dank dieser Diskussion gelernt habe:
Die auf Steckdosen und Geräten angegebenen Wechselspannungswerte sind ERRECHNETE EFFEKTIVWERTE, die den Bezug zu einer "gleichwertigen" Gleichspannung herstellen.
Die tatsächlichen Spannungsspitzen liegen weit darüber. Schöne Täler und Wellen von jeweils 115 Volt bei 230 Volt, an die ich bisher glaubte, gehören ins Märchenland.
Heute gebräuchliche Multimeter messen nicht die tatsächlichen Spannungsspitzen, sondern "errechnen" den Effektivwert.
@ Hans: Die Idee, die Spannung für Halbwelle mit einem anderen Trafo zu erhöhen finde ich gut, aber wir müssen aufpassen. denn den Selenplättchen (sind auch im Faller Gleichrichter 4019 verbaut) wird eine Sperrfähigkeit von 15V - 25 V zugeschrieben. Darüber gehen sie kaputt. Das heisst, es gibt vielleicht ein kleines Lösungsfenster oberhalb der üblichen Spannung der Fallertrafos, das aber erst ausgelotet werden muss. Ein Titan 108 aus der Bucht wäre Dein Freund und Helfer.
@ Mos: Könntest Du bei Deinem wunderbaren Versuchsaufbau bitte mal die Halbwelle an der Bahn mit einem modernen Multimeter in der Wechselstromeinstellung messen? Das sollte den Effektivwert der Halbwelle angeben (d.h. die Umrechnung auf einen konstanten Gleichstrom).
Die gute Nachricht: Heute schnippel ich zur Entspannung Filzuntersetzer  .
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Bitte die Schleifer aussparen!
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Moin zusammen,
dem Resumee kann ich im Wesentlichen (jetzt) auch zustimmen  .
(20-11-2021, 19:25)Reifenheizer schrieb: Hiesse im Umkehrschluss: Wechselstromtrafo-Netzteil mit min 30 V. Halte ich für eine schlechte Idee, das überlastet nicht nur die von Fallerista bzw. Ulrich genannten Selenplättchen und Schleifer, sondern auch den Motor bis zum Abrauchen. Besser ist es, den Motor optimal einzustellen. Siehe das Beispiel mit meinem HK-gepimpten-TJet.
(21-11-2021, 09:18)Fallerista schrieb: Die tatsächlichen Spannungsspitzen liegen weit darüber. Schöne Täler und Wellen von jeweils 115 Volt bei 230 Volt, an die ich bisher glaubte, gehören ins Märchenland.
...
Die gute Nachricht: Heute schnippel ich zur Entspannung Filzuntersetzer . Interessanterweise sind die durch Störung verursachten Spannungsspitzen i.d.R. gar nicht das Übel (außer im Fernsehen), wenn sie nur wenig Energiegehalt haben. Böse und sogar tödlich wird es erst, wenn ein genügend hoher Strom - durch unser Körperchen - fließen kann  . Im Haushalt gibt es deshalb so genannte Fehlerstrom-Schutzschalter (FI-Schalter) die irgendwo bei 20 mA abschalten.
Christian, das (gegenteilge) Experiment kannst du beim Filzuntersetzer-Schneiden machen, Stichwort: Elektrostatische Aufladung. Wir kennen ja alle dieses unangenehme Gefühl, wenn man sich z.B. an der Türklinke einen "Schlag" holt. Tröstlich: Der Funke springt erst bei mehreren 1000V über  .
(21-11-2021, 09:18)Fallerista schrieb: @ Mos: Könntest Du bei Deinem wunderbaren Versuchsaufbau bitte mal die Halbwelle an der Bahn mit einem modernen Multimeter in der Wechselstromeinstellung messen? Das sollte den Effektivwert der Halbwelle angeben (d.h. die Umrechnung auf einen konstanten Gleichstrom). Das funktioniert bei meinem Multimeter leider nur mit sinusartiger Wechselspannung. Siehe erste Fotos oben mit den eher zufälligen Werten auf dem Multimeter (rechts am Bild).
ciao michaelo
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Christian,
ist der Titan stabilisiert ?? In der Bucht hat jemand eingestellt mit Messanzeige, so ca. 1V mehr wie angegeben.
Versuch wäre es wert.
Gruss,
Hans
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Hallo Hans, die Wechselstromtrafos sind so gut wie alle nicht stabilisiert - auch die neuen. Wenn sie aber genug Leistung haben ist das völlig ok.
Etwas mehr Volt als angegeben hat zwei Ursachen: Leerlaufspannung und 230 Volt heute statt 220 Volt früher. Ältere Trafos geben schon deshalb etwas mehr ab.
Hast Du auch Gleichrichter 4019 oder 4020 für Dein Halbwellenprojekt? Können die Ninco Wireless soviel Spannung vertragen?
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Hi Christian,
Ich behandle die Halbwelle rein theoretisch, mit gesundem Menschenstand.
Habe den Thread von Ulrich, die Wellenreiter bestimmt schon x mal durchgelesen, der Aufwand, wo man betreiben
musste; Autos selektieren, geeignete mit Selenplatten ( habe ich eh keine mehr, fahre nur Gleichstrom ) oder Selen-
Schleifern ausrüsten gegenseitig polen, dazu da Equipment zusammenkaufen-suchen, dazu möglicherweise noch Weichen mit Schaltern, neee das tue ich mir nicht mehr an. Mir reicht´s wenn ich brauchbare Ideen beisteuern kann.
Wie gesagt, ich fahre nur Gleichstrom mit stab. Labornetzteil, habe neben der Ninco noch ne moderne Anschlussbox an der Bahn für Regler mit Bremse, beide Einheiten für sich abstellbar.
Ninco mit Wechselstrom raucht sofort ab, genauso, wie mit altem Trafo mit Gleichrichter dran betrieben, die Leerlaufspannung erdet das Sxstem sofort. Ninco gibt ca, 15 V Spannung, hier im Forum ist einer, der fährt mit 18 V.
Ich war beim Wiederbeginn der Fallerei kurz am Überlegen eine Stadbahn zu bauen, so wie Deine ungefähr,
hab´s dann aber gelassen wegen o.b. Aufwand.
Die Beträge zum Thema Halbwelle sind fast so interessant wie das Bauen selber, macht doch Spass, über 50-Jahre alte Technik zu sinnieren.
Schönen Sonntag noch,
Hans
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Hallo,
Vorsicht Leute, der Gedanke mit der doppelten Spannung war rein theoretisch. Bitte geht jetzt nicht hin und kauft 32V Trafos. Ich halte diese Spannung auch für zu hoch zum Betrieb der Autos. Andererseits kenne ich jemanden, der die abgerauchten Anker neu wickeln kann.
Vielleicht hat noch jemand einen Märklin Trafo zuhause. Dieser Trafo läßt sich stufenlos im Bereich zwischen etwa 4 und 16 Volt einstellen. Wenn man diesen Trafo phasengleich mit einem 4016 in Reihe schaltet, dann hätte man die Möglichkeit eine Wechselspannung von ca. 20V bis ca. 32V einzustellen. Bei zwei Märklintrafos in Serie geschaltet etwa zwischen 8V und 32 V. Das wäre mein erster Versuch. Leider fehlen mir die Probanden, sprich T-Jets.
Nochmals, bitte Vorsicht.
Viele Grüße
finbar
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21-11-2021, 17:45
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 03-12-2021, 21:37 von Reifenheizer.)
Hi Leute,
nachdem ich hier den Thread nochmal intensiv studiert habe, verbunden mit meinen doch sehr bescheidenen Kenntnissen von Allem was Elektronik angeht, glaube ich nun auch, dass 32 V wohl zuviel sind. lehne ich mich mal doch aus dem Fenster und sage einfach mal, der Titan Trafo 108 würde folgenlos funktionieren. Wer Lionel hat, wäre mit Faller Equipment auch ein Versuch wert.
Ansonsten halt: Faller nur mit Faller, T-Jet bleiben aussen vor. Die geballte Wissensmacht von mos und Dir (finbar) werden noch Lösungsansätze finden.
Das wird noch interessant hier werden.
Grüsse,
Hans
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Moin zusammen,
(21-11-2021, 16:18)finbar schrieb: ... Wenn man diesen Trafo phasengleich mit einem 4016 in Reihe schaltet, dann hätte man die Möglichkeit eine Wechselspannung von ca. 20V bis ca. 32V einzustellen... Das sollte aber auch nur jemand mit Fachwissen machen!
War das nicht das Ding, wenn man nur einen der Trafos mit 230V~ versorgt, dann können am offenen Stecker des anderen Trafos wieder 230V~ anliegen?
ciao michaelo
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Gefühlt fehlen den normalen T-jets 2-3 Volt in der Halbwelle, dann machen sie mit.
@ Finbar & Mos: Wie kann man die Selenplatten des Gleichrichters 4019 zerstörungsfrei auf maximale Belastbarkeit testen? Laut WWW macht eine Selenplatte 15 - 25V mit. Das ist leider genau der für uns interessante Bereich.
Denke auch, dass 22 Volt vom Titan 108 schon reichen könnten. Den kann man auch in zahlreichen Stufen einstellen, lohnt sich mal anzuschauen.
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21-11-2021, 18:58
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-11-2021, 19:00 von finbar.)
Hallo,
@mos: Oh ja, danke mos, das sollte wirklich nur jemand machen der den Unterschied zwischen Reihen- und Parallelschaltung kennt!!! Im ungünstigsten Fall können sogar über 1000 Volt erzeugt werden!!
Ich hatte an dich gedacht?!
Viele Grüße
finbar
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28-11-2021, 18:43
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29-11-2021, 11:23 von Fallerista.)
W A R N H I N W E I S 29.11.2021:
Der folgende Beitrag basiert auf Messungen mit einer fehlerhaften System-Komponente. Berichtigung und Aufklärung folgt!
Habe jetzt nochmal die Leistungsformel mit den aktuellen Werten aus der Tabelle gerechnet:
Aus z. B. 18,9 Volt effektiv werden 7 Volt effektiv Halbwelle. Dies bedeutet, dass bei Halbwelle nur noch 13% der ursprünglichen Leistung verfügbar sind:
18,9 x 18,9 = 357
7 x 7 = 49
49/357 = 13 (%)
Ursache u.a. die Verluste am Universalschaltgerät und an der Selenplatte des Fahrzeuges.
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Moin, moin,
Die Auswirkung von Verlusten am Universalschaltgerät oder der Selenplatte, Schiene/Schleifer, Strompfad im Auto etc. könnte man ev. durch die Verwendung einer Stromsteuerung anstelle der Spannungssteuerung eliminieren: Statt der konstanten Spannung durch den Trafo könnte man einen konstanten Strom (Google: Konstantstromquelle) einprägen z.B. 100mA. Da alle möglicherweise verlustbehafteten Bauteile in Reihe zum Motor geschaltet sind, fließt durch alle Bauteile, auch durch den Motor, ein gleichhoher Strom von 100mA. Fällt der Strom unter 100mA, versucht die Stromquelle automatisch durch Erhöhen der Spannung den Strom wieder auf 100mA einzustellen und umgekehrt.
Den Geschwindigkeitsregler könnte man dann z.B. parallel zum Motor schalten und einen Teil des Motorstromes umleiten.
Eine Stromsteuerung könnte man z.B. durch eine höhere Trafospannung in Verbindung mit einem Vorwiderstand realisieren. Und Halbwellenbetrieb wäre durchaus denkbar.
Nur mal so zur Diskussion.
Viele Grüße
finbar
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Hallo Finbar, auch wenn ich noch nicht genau verstanden habe, wie das gemacht wird, klingt es super interessant!
Ich möchte hier noch die falsche Berechnung vom vorletzten Beitrag korrigieren. Der Spannungswert an der Bahn stimmte nicht, weil der Pultregler einen Defekt hatte.
18,9 x 18,9 = 357 Trafospannung im Quadrat
Die Spannung am Fahrzeug beträgt 9,45 abzüglich 0,7 Volt Selenplatte am Universalschaltgerät abzüglich 0,7 Volt Selenplatte am Fahrzeug = 8 Volt. 0.7 Volt Verlust sind der Praxiswert für Spannungsverlust durch Selengleichrichter.
8 x 8 = 64 Bahnspannung im Quadrat
64/357 = 18% Leistung am Halbwellenfahrzeug
Ein Fahrzeug, das bei 8 Volt Gleichstrom noch gut läuft, sollte auch mit Halbwelle laufen (bei ca. 19 Volt Wechselstrom als Basis).
Ich habe jetzt einen Plan wie ich den Spass mit der klassischen Halbwellen Stadtbahn (wieder)herstelle...
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Hi Christian,
Noch ne Idee, Das Plättchen in dem Aurora Selenschleifer, was verbrät das an Leistung ??
Wenn man bzw. das Teil gegen ein Faller-Plättchen tauscht, was bringt das event.??
Proboier dass doch mal,
liebe Grüsse,
Hans
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wie willstn am schleifer welches seleenplättchen tauschen ?
hast du dir schon mal so einen aurora schleifer angesehen ?
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Moin zusammen;
ich glaube, wir reden über diese Teile:
[attachment=13790]
Die runden Plättchen aus dem Schleifer kann man heraus drücken und gegen zugeschnittene Faller Plättchen austauschen. (Plättchen kann man schneiden, habe schon diverse Male gemacht, z.B für Rasant).
Ich glaube aber nicht, daß das viel bringt.
Bleibt gesund Uwe
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