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Frage an die Dremelkünstler hier im Forum
#1
Servus,



ich bin gerade dabei, meine ersten Metall-Karosserien umzubauen und hätte dazu noch ein Frage an die Spezialisten hier im Forum.



Was für Schleifscheiben oder Fräsköpfe verwendet ihr zum Vergrössern der Radkästen?

Ich hab mir die kleinen Trennscheiben gekauft, mit denen geht's einigermassen, aber ich brauch noch was für die Feinarbeit. Mit den Schleifköpfe zum Sägekettenschärfen klappts nicht, die verkleben so richtig. Das Metall ist anscheinden zu weich dafür.



Ciao, Andreas
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#2
Servus Andreas,



für Radkästen nehm ich immer das hier:



[attachment=3926:Schleifzeug.gif]



und das hier:



[attachment=3927:Fr_ser.gif]



Bekommst bei den Proxxon Artikeln in Obi o.ä. Läden.



Habe damit zwar immer nur Resine Häubchen bearbeitet, müsste aber für die Zinkdruckgußautos auch gehen. Steht zumindest auf der Verpackung, dass es auch für Metall genommen werden kann.



Grüße nach Niederbayern



Fritz

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#3
Hallo Andreas,



gehe zu einem Fachhändler für Werkzeuge und Maschinen und frage nach einem Dremeleinsatz um Schliesbleche

für Türschlösser auszufräsen.

Das sind Profiteile, verschleisen nicht schnell und sind auch nicht teuer.



Beste Grüße

Rolf
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#4
hallo!

vermutlich wirst DU der einzige sein, der sich auch an METALLkarosserien versucht. die meisten dremeln wohl nur in kunststoff. denn sonst hättest du wohl auch schon "hunderte" von tips.

ich vermute, dass man das mit dem steuerbaren netzgerät von dremel oder proxxon und mit austauschbaren schleifhülsen hinbekommt, die man nach einer gewissen zeit wechseln kann bzw. MUSS? SCHUTZBRILLE nicht vergessen!!! aber selbst gemacht habe ich das auch noch nicht. dann sei doch einfach "pionier" und berichte von DEINEN erfahrungen!?!

viel erfolg sagt die rennkugel

hans [Bild: hi.gif]
Die Menschen hören nicht auf zu spielen, weil sie alt werden,
die Menschen werden alt, weil sie aufhören zu spielen.
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#5
Moin....



hat hier wer Dremelkünstler gesagt? <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' />



*sich gerufen fühlt*



@ Fritz: Die Schleifscheiben sind nur bedingt für Metall geeignet, Halten relativ wenig bei hoher Belastung aus und fliegen einem dann um die Ohren. Für Holz und Kunststoffe sind die Teile aber optimal.

Der von dir abgebildete Fräser ist aber eine ganz gute Wahl. Relativ verschleißarm und zerspant ganz ordentlich. Gibt diese Fräser in vielen erdenklichen Formen. Kann ich nur empfehlen. Man sollte lediglich drauf achten, dass er nicht zu heiß wird, sonst sind die Schneiden im Eimer.

Auch ganz gut gehen diamantierte Schleifstifte, bei denen soltte man aber tunlichst vermeiden, dass diese überhitzen, sonst ist die Diamantschicht schnell weg.



Dann gibts noch diese SiliziumKarbid-Schleifstifte. Die sind aber eher für härtere Metalle geeignet, für Kunststoff und andere weiche, schmierige Werkstoffe eher nicht, da diese die Scheiben zusetzen. Danach kann man nur viel Spaß beim saubermachen wünschen.



Für manche Anwendungen sind auch die kleinen, dünnen Trennscheiben aus Aluminumoxid (auch bekannt als Korund) geeignet. Da aber unbedingt die Markenscheiben von Dremel oder Proxxon kaufen, mit Produkten von Herstellern wie Lux (Obi-Handelsmarke) habe ich eher schlechte Erfahrungen gemacht. Die Dinger sind nach 10cm Stahlblech nur noch Pulver.



Auch ganz gut kommt man mit dem Zubehör, was man in Holzkästchen kaufen kann, weg. Hier aber vorher - wenn möglich - den Inhalt genau ansehen, normalerweise sieht man schon was in dem Set was taugt und was eher Müll ist.



Gruß

Daniel
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#6
@f.schulz

die Schleifpapierteile hatte ich schon in der Hand und hab mich dann doch für die anderen entschieden



@palcondrive

danke für den Tipp, ist das evtl. so ein Fräser, wie Fritz verlinkt hat?



@churchi

fühl Dich nur gerufen, deswegen auch mein Aufruf .

Ich hab die Original Dremel Heavy Duty Cut-Off Wheel No. 420, damit klappt's ganz gut. Die anderen Teile sind wahrscheinlich solche aus SiliziumCarbid, da kann ich einen schon mal wegschmeissen. Aber den Fräser werd ich mir am Montag auf alle Fälle besorgen.

Ich hab übrigens einen Proxxon mit max. 20.000 U/min, der dreht nicht so hoch wie ein Dremel, damit sollte das Wärmeproblem auch geringer sein.



@hansausdortmund

Nö, ich bin nicht der einzige, wie du siehst. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/happy.png' class='bbc_emoticon' alt='^_^' />



@slotti

danke nochmals für die PDF-Datei.
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#7
Hallo Andreas,



also ich benutze zum einen Vollhartmetallfräser, die sind vom Holzbahn fräsen noch über und können ganz gut was ab.



Ansonsten nehme ich die Schleifpapierdinger, wie sie beim Posting vom Fritz im ersten (oberen) Bild zu sehen sind. Die schruppen eigentlich auch ganz ordentlich was weg.



Die Gussteile sind aber schon ganz schön zähe Dinger - ich arbeite deswegen auch recht ungern damit. Aber egal!



Die Holzkästchen, die man ab und an in den einschlägigen Supermärkten oder auch Bauhäusern kaufen kann, da habe ich auch einen von, kann man durchweg für einige Dinge gut brauchen. Also in den Sand gesetzt finde ich den günstigen Preis dafür nicht.



Soweit mein Anteil zu diesem Thema.



Gruß Martin
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#8
Morgähn Dremelkünstler,



mal so aus dem hohlen Bauch:



Die Diecasts Body sind aus einem Weichmetall daher sind die Fräser mit grossen Zähnen von Vorteil (siehe Fritz´s Fräser).

Dieses Weichmetall verklebt gerne die Fräser - da hilft nur mit einer stabilen Nadel die Späne rauskratzen.

Die Fräser sollten schneidend sein und nicht schabend. Das heisst die Schneiden am Fräser sollten wie Messer aussehen und nicht wie Pyramiden.



Schleifpapiere/steine egal in welcher Form sollten ein "weiches Korn" in "harter Bindung" haben. Das Korn nutzt sich ab - schärft sich selbst. (Bei harten Materialien/Werkstoffen macht man das umgekehrt). Die meisten rosafarbenen Steine sind für Stahl und damit zu hart für Weichmetall. Eher nach Steinen für NE-Metalle und Kunststoffe gucken.

Verstopftes Schleifpapier(rollen) kann man mit Hartgummi reinigen. Ich benutze die Reste einer Dämpfplatte für Waschmaschinen. Einfach gegen das drehende Schleifteil halten - kurz nicht zu lange sonst schmilzt es und das Schleifpapier ist hin.



Das gilt alles nur für weiche Werkstoffe.



Arne Proxxonjunkie - einer reicht nicht....
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#9
[quote name='ernie' date='20.01.2008 - 06:44' post='20213']

Morgähn Dremelkünstler,



wenn Du kannst nehme eine welle die Du noch hast und schneide einen schlitz herein

in den schlitz stecks Du einen strefen schmirgelleinen



das teil gibt es fertig zu kaufen für das zahnarztlabor

schmirgelleinen gibt es zb in 1cm breite von der rolle in vielen körnungen



egal was für schmirgel Du nimmst

ggf auch selbsgeschnittenen streifen aus schmirgelpapier

nehm en streifen 1cm breit und 10cm lang

stecke den streifen in den schlitz derwellen und lasse das ende hinten 1cm herausstehen

dann wickel den rest in der drehrichtung Deiner machine um die welle



damit lässt sich viel anstellen



langsam anlaufen lassen



noch ein tipp

je nachdem ob das teil in den Du den schlitz gemacht hast, ganz grade ist oder vorn konisch zuläuft, kannst Du mehr fläche oder mehr rundung ausarbeiten



zu anfang etwas vorsichtig an abfall üben, bist Du es drauf hast, dass das lange geschleude nicht umher wirbelt und alles zerkratzt

hat man schnell drauf



bei einer normalen bohrmachine kann man gut einen alten pinselstiel nehemen und mit einer pucksäge den schlitz machen



das ist aber zu dick für radhäuser H0



ich mache so etwas immer bei meinem Zahnarzt im labor



ggf zeigen Die einem da auch einmal die werkzeuge dafür



gruss DC



p.s. ich kenn die dremel nicht, ich weiss nicht ob der anschluss passt?

aber bei meinem zahnarzt habe ich oft alte fräser geschenkt bekommen zum verbasteln

fragen hilft
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#10
Hallöle



Ich habe einen kompletten Fräsersatz für Zahnärzte auf einen Trödelmarkt für 10€ ergattert.

Wenn man ein Bohrfutter auf seinem Dremel (oder ähnlichen ) drauf hat kann man auch diese sehr gut benutzen.



Schöne grüße

Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#11
@photomannHH

Die Bohrer und Fräser vom Zahnarzt passen auf den Dremel bzw. Proxxon. Der Proxxon stammt noch von meinem Grossvater (also ein echter Altertum <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/laugh.png' class='bbc_emoticon' alt=':lol:' /> ), welcher von einem befreundeten Zahnarzt immer wieder mal den einen oder anderen ausrangierten geschenkt bekommen hat.



@all

Ich hab mir inzwischen die Schleifbänder besorgt, die Fritz empfohlen hat, dazu noch das Fäsmesser No. 196 und die Diamantschleiffspitze No. 7122.

Damit sollte es klappen. Leider bin ich dieses Wochenende mit Webdesign beschäftigt, also muss das ganze erstmal ruhen.

Danach werden aber zwei ALFA ROMEO Gulia Spring GTA von Matchbox umgebaut <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' />
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#12
Also, dieses Wochenende war dremeln angesagt, vier Karrosserien (2 x ALFA-ROMEO Giulia Sprint GTA, 1 x Ford Focus Rallye und 1 x Peugeot 207 Rallye) wurden umgebaut. Die Fotos kommen noch, ich brauch erst noch Powerknete und passende Schrauben um alles auf die Chassis setzen zu können.



Aber jetzt mal zum Erfahrungsbericht, wie von Hans gewünscht.

Die Nietbolzen konnte ich ganz einfach mit einem Akkuschrauber aufbohren und dann mit der Trennscheibe abtrennen.

Bei den Giulias (von Matchbox) genügte es, die Radkästen mit den von Fritz erwähnten Schleifpapier etwas zu verbreitern (wie im echten Leben, sobald man grössere Reifen will, muss man beim ALFA bördeln <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/biggrin.png' class='bbc_emoticon' alt='Big Grin' /> ).

Der Peugeot und der Focus (beide Majorette), waren vom Massstab her zu gross (1:57), daher musste ich die Radkästen erst mit der Trennscheibe erweitern und dann mit dem Schleifpapier nachbearbeiten.



Alles in allem ging die ganze Arbeit leicher von statten als erwartet.



Die Highspeed-Fräse und den Diamantschleife habe ich nicht gebraucht.
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