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Eigenbau-Chassis #3, schmal, für 67er Lotus
#21
(02-07-2025, 09:51)Hebi schrieb: Hallo Michaelo,
wenn´s Sinn macht, klar. Müsste aber auch als Zwischen-Stecklösung am Regler hängen. In den Lotus selbst geht nichts mehr rein.
Wo finde ich den Vorschlag?

Hallo,

Die Stromregelung für Autos ist eine eigenständige, komplette Stromversorgung mit integrierten Potentiometern als Fahrreglern. Also eher für ein konstantes Fahren gedacht als für Rennen.  Ich denke, die kann man nicht einfach bei dir dazwischenschalten. Du müsstest deine Stromversorgung abschalten und durch die Stromregelung ersetzen. Die Stromregelung begrenzt den Strom durch den Motor und sie ist damit nicht auf Höchstleistung ausgelegt. Allerdings funktioniert die Stromregelung für den 12V SOL-Motor ganz gut, im Video zum ersten Bugatti Prototyp-Chassis wird der Motor damit angetrieben.

Zum Bremswiderstand: Ich könnte mir alternativ zu viezys Idee vorstellen, daß eine Diode, die in der richtigen Richtung parallel zum Widerstand geschaltet ist, den Widerstand beim Bremsen eliminiert. Vereinfacht ausgedrückt, beim Gasgeben ist die Diode gesperrt und der Strom fließt über den Widerstand. Beim Bremsen fließt der Strom in die Gegenrichtung, vom Motor weg, dann ist die Diode leitend und der Strom fließt über die Diode und nicht über den Widerstand. 

Viele Grüße
finbar
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#22
Hallo Hebi, 

beim Fahren wird der Stromkreis über Rot -> Abgriff -> Gelb geschlossen (Vorwiderstand im Stromkreis), beim Bremsen jedoch werden einfach Schwarz und Gelb miteinander verbunden - der Vorwiderstand befindet sich also garnicht im Stromkreis ;-)
Bei finbars Lösung wäre es dann egal, bei Gelb hättest du beim Bremsen nur den (geringen) Innenwiderstand der Diode mit im Stromkreis. 
Funktioniert beides, die geringe Bremswirkung des Motörchens steht natürlich wieder auf einem anderen Blatt...

Edit:
Der Motor erzeugt beim Bremsen ja Wechselstrom, der Einfluss der Diode auf die Bremswirkung würde also nochmals um 50% sinken.
Generell halte ich es für eine gute Idee den Vorwiderstand auszulagern. Zum Einen kann er dann entsprechend großzügig dimensioniert werden, zum Andren könnte man (in einem gemeinsamen Gehäuse) noch ein Bremspoti unterbringen (MOS hatte so etwas schon mal als Zwischenstecker hier vorgestellt).
Grüße, Ralf
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#23
Hallo viezy,

Stimmt das bei einem durch einen Dauermagneten induzierten Strom so mit Wechselstrom? Ich hätte jetzt an Gleichstrom gedacht und die Bremse über eine Diode funktioniert solange die Diode leitend ist, also herunter bis ca. 0,7 Volt Induktionsspannung.

Viele Grüße
finbar
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#24
Hallo finbar, 

ich denke der 3 (oder 5) -Poler arbeitet da genauso wie ein alter Fahrraddynamo.

Edit: ich glaube du hast recht, es handelt sich um pulsierenden Gleichstrom (ohne Kommutator wäre es Wechselstrom).
Grüße, Ralf
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#25
Hallo Viezy,

Ah ja, aufgrund des Kommutators betrachtet man sozusagen immer eine gleiche Spule im gleichen Magnetfeld. Außer zum Bremsen kann man die Generatorspannung auch z.B. zur Drehzahlregelung messen und nutzen.

Viele Grüße
finbar
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#26
(02-07-2025, 18:19)viezy schrieb: beim Fahren wird der Stromkreis über Rot -> Abgriff -> Gelb geschlossen (Vorwiderstand im Stromkreis), beim Bremsen jedoch werden einfach Schwarz und Gelb miteinander verbunden - der Vorwiderstand befindet sich also garnicht im Stromkreis ;-)

... Generell halte ich es für eine gute Idee den Vorwiderstand auszulagern. Zum Einen kann er dann entsprechend großzügig dimensioniert werden, zum Andren könnte man (in einem gemeinsamen Gehäuse) noch ein Bremspoti unterbringen (MOS hatte so etwas schon mal als Zwischenstecker hier vorgestellt).
Hallo Ralf,

jetzt, wo du das beschreibst, erinnere ich mich wieder daran, dass ich vor Jahren meine mittels Potis verstellbare Bremse (ausgelagert auf mein Bahn-Bedienpult) ja genauso verkabelt habe...
Besten Dank für deinen Hinweis, an diesen Zusammenhang mit der Bremswirkung hatte ich überhaupt nicht gedacht.

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#27
Hallo Hebi, Finbar & alle

Faszinierend, der Lotus, Chapeau! 

Zum Thema Bremsen: Nimm eine Schottky-Diode, dann kann Bremsstrom bis ca. 0.3 Volt fliessen  :-)

Grüsse
robi
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#28
Back to Topic, es gibt eine weitere Farbvariante des Lotus 49, nämlich die des "Gold Leaf Team Lotus". Auch wenn aus Jugendschutzgründen der Werbeaufkleber mit "Team Lotus Team Lotus" bedruckt ist. Aufgrund der Größe, bzw. Kleinheit, fällt das aber kaum auf.

Volker
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#29
(27-07-2025, 00:48)Piffpaffpoltrie schrieb: Zum Thema Bremsen: Nimm eine Schottky-Diode, dann kann Bremsstrom bis ca. 0.3 Volt fliessen  :-)
Grüsse
robi
Hallo robi,
das Bremsproblem hat sich inzwischen verbessert. 
Grund dafür ist die jetzt gut funktionierende Schleifereinheit (Fotos im nächsten Beitrag). 
Aufgrund des (jetzt) ständigen Kontaktes ist das Modell nicht nur besser fahrbar, die Bremse greift auch spürbar und vor allem zuverlässig. Und wenn das Modell noch leichter wird (Kunststoff- statt Metallkarosse), kann es nur noch besser werden...

(27-07-2025, 19:28)Nossy schrieb: Back to Topic, es gibt eine weitere Farbvariante des Lotus 49, nämlich die des "Gold Leaf Team Lotus". 
Volker
Hallo Volker,
ja, die ist mir dieser Tage auch in die Hände gefallen.
   
Es handelt sich lt. Beschreibung auf dem Blisterpack um das 68er Modell, den Lotus 49B
Das Original in dieser Lackierung gab es mit und ohne Frontspoiler.
Das rot-weiß-goldene Modell ist, bis auf die Lackierung, gleich mit dem grünen 67er. Die Prägung an der Bodenplatte hat allerdings noch die 67er Bezeichnung. 

BG
Hebi
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#30
Hallo Jungs,

hier der Abschluß des Bauberichts zum Lotus 49 - Chassis.
Hat etwas gedauert, weil ich in den letzten Wochen immer nur sporadisch etwas Zeit zu weiterbauen gefunden habe.

Nachdem mir der schöne 5-polige Sol-Expert M700L Motor (3,7V) durch mein übermäßiges Heizen mit 15Volt eingegangen ist, war ich gespannt, wie sich der K30-Motor im Lotus macht. 

Hier 2 Fotos des geöffneten Sol-Motors. Nicht besonders gut in der Bildschärfe, aber man kann schon erkennen, wie filigran die Teile gefertigt sind.
Zunächst der Größenvergleich zum K30 (6mm hoch, 8mm breit), sowie das Chassis mit der zugespachtelten Mulde des 7mm Durchmesser-Vorgängermotors.
   

Demontiert
   

Die feine hohle 5-polige Kupferwicklung, links im Bild der winzige, 1,2mm! dicke Kommutator/Kollektor. 
Wahnsinn, was der Kleine für eine Leistung abgegeben hat... 
   

Der K30 im aufgeklebten Zustand. Es wird schon sehr viel enger unter der Karosserie.
   
Um diesen Motor nicht wie den Sol-Expert, zu killen, fahre ich ihn (großes Indianer-Ehrenwort!), wie auch den Sol-Expert im Bugatti 35, inzwischen nur noch mit einem 15 Ohm Zwischenwiderstand am roten Regleranschluß. 

Die neue, verbesserte Schleifer-Ausführung:
Wie schon vorher beschrieben, ist es wegen der ungünstigen Breite der Lotus-Metallkarosserie nicht möglich, vorne, nach oben federnde Schleiferteile zu haben. 
Was es auch so schwierig macht: Für die gesamte Schleifer-Feder-Konzeption stehen bei der sehr flachen Bauweise des Lotus unter dem Chassis im eingefederten Zustand nur ca. 0,7mm Bauhöhe zur Verfügung.

Nach den zu schmalen Edelstahlschleifern: 
- Der nächste Versuch mit den 0,1mm dünnen Kupferschleifern hat nicht funktioniert, weil die selbstgemachten Kupferschleifer nicht seitenstabil genug waren und auch zu wenig Eigenfederverhalten hatten.  
- Der 3. Versuch waren ebenfalls selbst zu geschnittene 0,1mm dicke Phosphorbronze-Schleifer. Eigentlich das ideale Schleifer-Material. 
Aber leider in meinen Fall (für die zur Verfügung stehende Schleiferlänge) nicht elastisch genug als selbstfedernde Schleifer. Entweder hob es die Vorderräder von der Fahrbahn, oder die Schleifer-Ausfederungswege waren nicht ausreichend. 
- Der 4. Versuch hats dann gebracht. 
Wieder zurück zu den labilen 0,1mm Kupferschleifern mit wenig Eigenfederrungs-Eigenschaften, aber die seitliche Instabilität komplett ausgeklammert durch eine dünne Kunststoff-Folien-Verbindung miteinander. Das ist ein kleiner dünner Kunststoffstreifen-Steifen (im Foto weiß), ausgeschnitten aus einem Schnellhefter und wie eine Verbindungsbrücke mit den beiden Schleiferenden mittels dünnem Teppichklebeband fest verbunden. 
In der Streifenmitte mit einem Mini-Langloch versehen, welches über den Führungsstift gestülpt wird. Das Ganze ist wie ein kleines festes Quadrad, in dem sich alle Teile gegenseitig unterstützen.
Zwischen dem Schleifer-Verbindungsstreifen und der Chassisgrundplatte ist eine kleine kurze Druckfeder (auf etwa ein Drittel gekürzte übliche Schleiferfeder), die beide Schleifer leicht vom Chassis wegdrückt und zusätzlich eine seitliche Pendelbewegung ermöglicht, was bei meinen Fahrbahnverwindungen von Vorteil ist. Weil auf den Führungsstift gesteckt, bleibt die Feder in Position.
 
Die beiden Schleifer, vorne nur mit dem Motor-Anschußkabeln eingeschoben, hinten quer miteinander verbunden, bilden so diese sehr stabile Einheit, die zusätzlich noch nach vorn, durch den Führungsstift, gegen herausrutschen gesichert ist. 
Eigentlich eine ziemlich wilde Konstruktion, aber es funktioniert ziemlich gut.
Das dünne, breite Kupferblech der Schleifer gleitet wunderbar weich über die Stromschienen und hat für meine Bahn einen ausreichend große Aus- bzw. Einfederweg. 

Ansicht durch die Tomy-Fahrbahn, die aktuellen, ca. 5mm breiten Kupferschleifer. Rechts ist die Fahrzeugnase. 
Es ist jetzt kein seitliches Verklemmen an den Stromschienen mehr möglich.
   

Die kleinen Nasen am den Schleiferenden müssten nicht sein, dienen in der Testphase noch als Anschläge für die Schleifer-Einfederungsbegrenzung
Zu sehen auch der Schleifer-Stabilisator, die weiße Kunststoff-Verbindung.
Die Schleifer sind an der vorderen 180°-Biegung für ein weicheres Federungsverhalten noch zusätzlich geschlitzt.
Durch die vielen Einstellversuche und Tests sehen die Schleifer zwar authentisch, aber nicht mehr so gut aus...
   

Unteransicht von hinten, die kleine Druckfeder mit kleiner Scheibe, die verhindert, das sich die Feder durch das Mini-Langloch durch den dünnen Kunststoffstreifen dreht. 
Der Führungsstift hält die Feder in Position.
   

Schleifer von vorne/oben. Den vorderen Teil der Kupferschleifer der Optik halber mit Filzschreiber geschwärzt.
   

Mein derzeitiges Chassis-Fazit
Der Lotus 49 mit dieser Schleifer-Ausführung und dem K30-Motor läuft jetzt in Anbetracht der noch etwas zu schweren Metallkarosserie ziemlich gut. Er hat allerdings wegen des Eigengewichts und vergleichsweise schwacher Magnete am Limit nur einen sehr engen Grenzbereich. 
Da brauch es noch ein paar Verbesserungen.

An der Lotus-Karosserie fehlt noch einiges an der Motorlackierung und auch einige Anbauteile muss ich noch machen. 
Das geht dann weiter unter der Rubrik Karosserie & Resinmodelle.

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#31
Hut ab vor dem Aufwand den du da betreibst. Das Auto gefällt mir richtig gut.
Wie lange ist zu erwarten, dass ein 0,1mm Schleifer in Betrieb hält?
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#32
(29-07-2025, 12:09)Sigi_83 schrieb: Wie lange ist zu erwarten, dass ein 0,1mm Schleifer in Betrieb hält?

Hallo Sigi,
natürlich halten die nicht so lange herkömmliche Schleifer. Aber das ist kein Problem.

Früher habe ich die wenigen Autos, die ich hatte, permanent über die Bahn gejagt, da war der Schleiferverschleiß natürlich ein Thema. 
Heute verbringe ich den größten Teil meiner (teils knappen) Slotcar-Hobby-Zeit mit bauen und ausprobieren. So kommt das Fahren leider zu regelmäßig zu kurz.  

Habe wegen deiner Frage schnell mal die Schleifer von Tyco, Tomy, LifeLike und AFX Mega G nachgemessen. Sie liegen alle im Bereich von 0,15-0,2mm Materialdicke. 
Das bringt vergleichsweise natürlich deutlich höhere Standzeiten.
Auch die höhere Materialhärte einiger Schleifer bringt Standzeit-Vorteile.
Mit entscheidend für den Verschleiß ist aber auch der Federdruck. Der ist am Lotus mit nur einer gemeinsamen, gekürzten Feder für beide Schleifer eher ein wenig geringer als bei den o.g. Magnetern.

Und aufgrund dessen, dass ich immer mal verschiedene Slotcars bewege und ja nicht nur überwiegend mit dem einen Modell fahre, ist die etwas kürzere Schleifer-Standzeit kein Problem für mich. Außerdem ist ein neues Schleiferpaar schnell mit der Schere zugeschitten, gebogen und ausgetauscht. 

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
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#33
Moin Hebi,
(29-07-2025, 01:51)Hebi schrieb: ... Zu sehen auch der Schleifer-Stabilisator, die weiße Kunststoff-Verbindung...
das ist ja eine super Idee Cool .

Konntest du schon Erfahrungen sammeln, wie sich die - gekuppelten - Schleifer bei Unebenheiten verhalten, z.B. bei ungleich hohen Stromleitern?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#34
(30-07-2025, 15:12)mos schrieb: Moin Hebi,
Konntest du schon Erfahrungen sammeln, wie sich die - gekuppelten - Schleifer bei Unebenheiten verhalten, z.B. bei ungleich hohen Stromleitern?
Hallo Michaelo,

tut mir leid, habe da keine Erfahrungswerte, weil,
ich habe den Rohaufbau samt Steigungen/Gefälle an meiner Anlage damals recht schnell und nicht so sorgfältig wie nötig (auf Grundplatte aufgeleimte Unterbau-Holzklötzchen) aufgebaut, weil zu dem Zeitpunkt nicht geplant war, das Ganze zu einer Modellanlage auszubauen... 
Dann hat aber das Layout soviel Spass gemacht und um die häufigen Abstürze von den höher liegenden Fahrbahnen zu verringern, kamen dann noch Fahrbahnrandstreifen-Verbreitereungen dazu. Und so ging es immer weiter...
Von den ca. 25m Fahrbahnlänge liegen nur insgesamt ca. 2m direkt auf der Grundplatte auf. Alles andere ist mehr oder weniger im ständig wechselnden Höhen-Niveau auf diesen Holzstücken verschraubt. 
Da war dann sehr viel Nacharbeit nötig, jeden Fahrbahn-Stoß nachträglich sauber anzugleichen. An etlichen Stellen sind deshalb auch noch an höher raus stehenden Stromschienen jeweils der Anfang in Fahrtrichtung noch angefast worden. 
Bis auf eine nach wie vor etwas schwierige Fahrbahnstelle (für ein paar Modelle) ist das auch soweit einigermaßen gut gelungen. 
Die Schleifer des Lotus gleiten, wie schon oben beschrieben, sehr weich über die Bahn. 

Von welchen Höhenunterschieden der Stromschienen sprichst du denn?

Die gekuppelten Schleifer geben bei Schienenverwindungen wie Steilkurven Ein- und Ausfahrten problemlos nach, jede Seite für sich, weil das dünne weiche Verbindungsstück hauptsächlich die seitliche Parallelität sicherstellt. 
Außerdem ist die Art des Schleifers sowieso wenig anfällig gegen Stromschienenstöße, weil die Schleifer am Lotus nicht wie meist üblich hinten gelagert sind und dann die vordere Schleiferabkantung (nach oben) mehr oder weniger eckig, bzw. ein wenig gerundet ist, sodass die Schleifer an Unebenheiten im Extremfall schon mal haken oder springen könnten.
Beim Lotus sind die Schleifer vorne eingesteckt, kommen dann nach ca. 170° Biegung in einem sehr flachen Winkel von ca. 10° auf die Bahn und können so höhere Stromschiene-Stöße sanfter ausfedern. 
Dieser Vorteil war nicht bewußt geplant, das hat sich einfach durch die konstruktive Ausführung wegen des sehr geringen Platzes unter der Chassis-Bodenplatte so ergeben.


Hier noch ein Foto vom fertigen Chassis, Stand heute:
   
Der neue K30-Motor hat zur genauen und sicheren Positionierung+Fixierung noch zwei seitliche Kunststoff-Führungswände bekommen. 
Die schönen weißen, aus dem HW-Modell absägten 3D-Zinkdruckguß-Auspuffkrümmer, konnte ich leider nicht verwenden, weil die hintere Kronrad-Getriebe-Einheit samt Achslagerböcken insgesamt zu breit ist. Also mußte ich hier etwas improvisieren und habe die Krümmer kurzerhand auf weiße Folie gemalt. Sieht in den Vergrößerung der Aufnahme nicht gerade schön aus, aber da ich dem Lotus-Heck noch Anlenkstangen für die Hinterachslagerung davor bauen möchte, treten die Kümmer sicherlich etwas mehr in den Hintergrund...

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#35
Danke für die Erklärung, Hebi. Das reicht mir als - positive - Erfahrung Smile .



NACHTRAG:
Ich bin mir ziemlich sicher, dass man für die kleinen Motoren eine regelbare Stromquelle bauen kann Cool . Hat allerdings nicht die höchste Priorität, kann also noch was dauern Sad .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#36
Hallo Jungs,

bin gerade im Videofieber, nachdem mir mit dem Bugatti-Filmchen ein erster Schnitt gelungen ist... Wink
Deshalb hier gleich das nächste Video (39 Sek.).
Demo-Runden, Lotus 49-Chassis mit K30-Motor. 
Der 15 Ohm Zwischen-Widerstand passt hinsichtlich End-Speed und Regelbarkeit sehr gut zu dem K30.

Im Video noch ohne Karosserie, dadurch natürlich leichter und schneller. Positiv für die hohen Kurvengeschwindigkeiten ist auch der sehr niedrige Schwerpunkt.
Link: Lotus 49-CHASSIS
Kurz vor dem Ende des Videos ein knackiger kurzer Abflug mit "automatischer " Weiterfahrt. 

Aktuell ist das Chassis im Grenzbereich leider auch noch sehr nervös... Hoffe, das noch verbessern zu können.
In dieser Ausführung wiegt es 12,9g. 
Mit der Lotus-Metallkarosse kommt er aktuell auf 21,6g, was natürlich sehr viel mehr ist. Aber das lässt sich noch reduzieren über Resine, statt Metall.

BG
Hebi
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