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Liebe Kollegen, viele Einspeisungen werden bei einer größeren Bahn ja regelmäßig empfohlen. Ich bin gerade dabei, eine 70 m Stadtbahn aufzubauen. Bislang habe ich ca. 15 Einspeisungen vorgesehen. Jetzt stehe ich aber vor der Frage, wie schalte ich das mit dem Faller-Bahnübergang 176. Mit einem Schaltgleis ca. 1 - 2 m vor der Schranke würde ich die Schranke in Betrieb setzen und den Fahrstrom der a-m-s-Bahn unterbrechen. Wenn ich das Prinzip richtig verstanden habe, muss ich die a-m-s-Bahn z. B. 20 oder 30 cm vor und nach dem Bahnübergang strommäßig unterbrechen. Von meinen geplanten 15 zusätzlichen Stromeinspeisungen darf in diesem Abschnitt keine angeschlossen werden. Sehe ich das so richtig oder was meint ihr?
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Beste Grüße Robert - und allzeit gute H0-Fahrt
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Moin Robert,
ich kenne jetzt die genaue Schaltung nicht, die du umsetzen möchtest.
Aber eine Möglichkeit ist, die Stücke vor bzw. hinter der Schranke anstatt zentral mit der Fahrspannung zu verbinden, sie über die angrenzenden Zuleitungen - mit dem Schaltgleis dazwischen - anzuschließen.
Je nach dem wie viele Kontakte das Faller Schaltgleis hat, reicht es wahrscheinlich nicht direkt, sondern du benötigst ein Zusatzrelais - was von dem Schaltgleis geschaltet wird.
Ein Schaltbild, mit dem du dein Vorhaben durchführen möchtest, wäre hilfreich.
ciao michaelo
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Hallo Robert,
Ja, das sollte so wie geplant funktionieren.
Für die Zusatzeinspeisungen ist vielleicht die Anzahl der Schienenverbindungen ein Maß, denn hier können Spannungsabfälle auftreten, die sich dann im weiteren Verlauf summieren. Ich denke, es schadet nicht, nach 10 Verbindungen eine weitere Einspeisung vorzusehen.
Viele Grüße
finbar
Edit: Das Schaltgleis wird vom Zug ausgelöst, oder?
Edit 2: Eigentlich musst du nur den Strom jeweils vor dem Bahnübergang unterbrechen, dann kann ein sich auf dem Bahnübergang befindliches Auto noch weiterfahren.
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Danke Jungs,
Das Schaltgleis wird vom Zug ausgelöst, ca. 1,8 Meter vor dem BÜ, ebenso danach, um die Schranke wieder zu öffnen, bzw. funktioniert dann auch, wenn der Zug von der anderen Seite kommt. Längere Züge werde ich nicht einsetzen. Märklin ist eher Beiwerk, vor allem wegen dem BÜ (2x) und der Bahnverladung.
Was mir noch nicht ganz klar ist, wenn ich den Strom z. B. 15 oder 20 cm vor dem BÜ unterbreche, aber 1,5 m nach dem BÜ eine generelle Einspeisung (1 von 15) erfolgt, bekommt dann die Fahrspur ab der Unterbrechung doch wieder Strom von der in Fahrtrichtung vorwärts liegenden Einspeisung?
@finbar: du schlägst nach 10 Verbindungen eine Einspeisung vorzunehmen, das wären maximal 2 Meter. Bei einer Abfolge von 30° Kurven und 5cm Ausgleichstücken schon wesentlich früher. Ich werde das wenn es soweit ist einfach ausprobieren. Der Landschaftsbau kommt erst wenn alles elektrische wirklich reibungslos läuft. An Kabeln und Wago-Klemmen soll es nicht mangeln. Vorsichtshalber hab ich schon eine 100er-Großpackung und 200 m Litze besorgt.
@mos: ein Faller-Schaltgleis habe ich nicht, ich weiß dass es sowas gibt, habe aber noch nie eines gesehen. Einen Schaltplan muss ich erst noch entwerfen. Wird aber in den nächsten Tagen erfolgen.
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10-08-2025, 19:32
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10-08-2025, 22:34 von mos.)
Moin Robert,
(10-08-2025, 18:49)RobertC schrieb: Was mir noch nicht ganz klar ist, wenn ich den Strom z. B. 15 oder 20 cm vor dem BÜ unterbreche, aber 1,5 m nach dem BÜ eine generelle Einspeisung (1 von 15) erfolgt, bekommt dann die Fahrspur ab der Unterbrechung doch wieder Strom von der in Fahrtrichtung vorwärts liegenden Einspeisung?
Bahngleis
-- Fahrtrichtung --> ## -->
--*------------------##--------------
-----*-------\--*--\-##----*---------
| | | ## |
| |______/___| |
| | Schalter |
| | |
| |_____________________|
| |
Einspeisung A
Legende:
--- Faller Stromschiene
# Bahngleis
\ Trennstelle
|_ elektr. Leiter
Und analog dazu die Gegenspur.
NACHTRAG: Korrektur der Stoppstelle lt. finbar.
ciao michaelo
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(10-08-2025, 18:49)RobertC schrieb: Was mir noch nicht ganz klar ist, wenn ich den Strom z. B. 15 oder 20 cm vor dem BÜ unterbreche, aber 1,5 m nach dem BÜ eine generelle Einspeisung (1 von 15) erfolgt, bekommt dann die Fahrspur ab der Unterbrechung doch wieder Strom von der in Fahrtrichtung vorwärts liegenden Einspeisung? Hallo Robert,
Du mußt die Fahrspur für eine Stoppstelle nicht nur unterbrechen, sondern isolieren. Also jeweils eine Unterbrechung am Eingang der Stoppstelle und eine am Ausgang. Sonst hast du genau das Problem, daß die Stoppstelle Strom aus der anderen Richtung erhält. Dann funktioniert das Ganze nicht. Mos hat es ja ebenso in seiner Skizze angedeutet. Ich persönlich würde mir nur überlegen, die zweite Unterbrechung vor dem Bahnübergang zu setzen, damit ein Auto auf dem Bahnübergang noch Strom aus der anderen Richtung erhält und den Bahnübergang verlassen kann.
Viele Grüße
finbar
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(10-08-2025, 21:48)finbar schrieb: Ich persönlich würde mir nur überlegen, die zweite Unterbrechung vor dem Bahnübergang zu setzen, damit ein Auto auf dem Bahnübergang noch Strom aus der anderen Richtung erhält und den Bahnübergang verlassen kann. Aargh, natürlich  Hab's oben korrigiert  .
ciao michaelo
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21-08-2025, 19:36
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21-08-2025, 19:45 von RobertC.)
Sorry wenn ich noch mal was fragen muss. Lässt sich mit dem Märklin Schaltgleis Bahnschranke und Fahrstrom für ams unterbrechen? So wie das Schaltgleis von unten aussieht wird hier nur sehr kurzzeitig eine Stromverbindung hergestellt. Oder muss ich das ganze mit einem Kontaktgleis versehen? Ich bin leider noch nicht so weit, das mal auszuprobieren, bin noch immer am Sägen und Schrauben des Unterbaus meiner Anlage.
Noch eine Zusatzfrage: wenn der Zug nach dem BÜ die Schranke wieder öffnet, sollen ja die wartenden ams-Fahrzeuge nicht sofort losstürmen, vor allem ein LKW könnte ja die sich noch öffnenden Schrankenbäume mitreißen. Der Strom für ams müsste erst mit einer kleinen Zeitverzögerung (3 - 5 sec.?) wieder eingeschaltet werden. Hat sich da schon mal jemand mit beschäftigt?
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Hallo Robert,
Hier ist der von Faller vorgesehene Schaltplan zu deinem Bahnübergang:
![[Bild: b-176scheme.jpg]](https://pics.geogus.net/slotcars/paperwork/schemes/b-176scheme.jpg)
(Bildquelle: Geogus)
Um die Fallerfahrbahnen zu schalten, brauchst du also auf jeden Fall noch ein Relais (in Bild 3+4: Faller 651), das durch das Märklin Schaltgleis aktiviert und zurückgesetzt wird.
Zur Zusatzfrage: Dann brauchst du für die Zeitdauer der sich öffnenden Schranke noch ein Einschaltverzögerndes Relais, das du in die blauen Anschlußkabel zur Faller Schiene einfügst.
Viele Grüße
finbar
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Danke Finbar, ein Relais 651 habe ich bzw. sogar mindestens 3 Stück. Märklin 5146 und 5147 sind Schaltgleise, also brauche ich doch keine Kontaktgleise, die hab ich eh nicht. Schaltgleise habe ich dagegen zum Schweine füttern. Hast Du das mit dem B-176 bzw. B-4733 schon mal ausprobiert?
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Hallo Robert,
Nein, den Bahnübergang habe ich nicht und ich verlasse mich auf die Information von Faller.
Viele Grüße
finbar
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Jetzt ist mir noch eine Frage zur Schaltung gekommen. Es gibt ja auch Kontaktgleise, mit denen der Zug den ams-Bahnübergang schließt oder wieder öffnet. Wer hat hier Ahnung, ob jetzt Schalt- oder Kontaktgleise besser geeignet sind? Ich hab jedenfalls den Unterschied noch nicht so ganz verstanden.
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Moin Robert,
(12-09-2025, 18:40)RobertC schrieb: Jetzt ist mir noch eine Frage zur Schaltung gekommen. Es gibt ja auch Kontaktgleise, mit denen der Zug den ams-Bahnübergang schließt oder wieder öffnet. Wer hat hier Ahnung, ob jetzt Schalt- oder Kontaktgleise besser geeignet sind? Ich hab jedenfalls den Unterschied noch nicht so ganz verstanden. Ich kannte den Unterschied bisher auch nicht, bin aber durch die Internetsuche: "Schaltgleis vs Kontaktgleis" schlauer geworden. Da ist z.B. der Artikel Unterscheid zwischen Schaltgleis und Kontaktgleis! interessent.
Hilft dir das?
ciao michaelo
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Danke Michaelo, da bin ich jetzt auch schlauer. Ich bleibe bei den Schaltgleisen, nicht zuletzt wegen den Preisen, die in der Bucht dafür verlangt werden.
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