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Porsche 356 Custom
#1
Hallo Jungs,

weil noch Karosserie-Teile übrig geblieben sind, hier noch ein 356er...
Bin zwar langsam porschemüde, auch weil es sich wegen der vielen Bastelarbeit so zäh hinzieht, aber ich fand es zu schade, das schöne Resine-Frontteil nicht irgendwie weiter zu verwenden...

Kombi aus 356er Resine und 935er Tyco.
   


Anpassen der beiden Teile. Und der Spoiler muss ab.
   


Im unteren Bereich für die Frontscheibe fehlt ein dünner Streifen vom Vorderwagen
   


Die vorderen Kotflügelverbreiterungen sind gemacht.
Noch einen PS(Polystyrol)-Streifen vorbereitet. Arbeite bei solch dünnen/kleinen Teilen, wo dies möglich, gerne mit viel Aufmaß, um beim Einkleben mehr Reseren nach allen Seiten hin zu haben. 
   


Hier ist das Teil gekürzt, hochkant eingeklebt und angepasst. Der überhohe Steg wird von innen nach dem Einkleben mit dem Minitool weggefräst. Kleine Öffungen in den Ecken sind zugespachtelt.
   


Die Front mit Magic Sculp angeformt.
   


Das ist diesmal der Plan: Ein 1mm Alublech entsprechend in Form gebracht zum Ankleben.
Bei meinem 356er Outlaw hatte ich das ähnlich geformte Heck an der Abrisskante aus Magic Sculp in 1mm Dicke frei formen müssen. Die Masse ist zwar hinterher ziemlich hart, aber ein paar Unsicherheiten bleiben, ob das Heck bei heftigen Einschlägen (mit dem Heck nach vorne) wirklich ohne Macken besteht.
Daher hier mal die Variante mit "Heavy Lightmetal".
   

Soweit zunächst

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#2
Oh wow!!! Super Bastelei Hebi! Ich bin auf das Endergebnis gespannt. Smile
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#3
die nächsten Bauschritte:

Das zugeschnittene Alu-Heckteil.
   


Beim Anpassen musste ich am Porsche-Heck mehr und mehr wegfräsen. Das wurde dann so filigran, dass ich es zum Fräsen und Befeilen kaum noch richtig festhalten konnte. Kurz danach ist dann leider auch ein Bruch in der (alten und spröden) Karosserie entstanden. Da war wieder Frust hochdrei angesagt!
   


Klebeplatte aus 1mm dickem PS mit Überlänge. An 3 Stellen breit verklebt, wie immer mit Sekundenkleber und viel Granulat.
   


Das erste Mal fest verbunden. Das gibt dem Porsche-Heck wieder Stabilität. 
Hier kann man zwischen Motorbelüftungsöffnung und freigefräster Hecköffnung (ziemlich genau in der Bildmitte) die gebogene Bruchlinie erkennen.
   


Ansicht von oben. Der Revell-Spachtelmasse ist sehr gut geeignet für feinen und groben Auftrag. 
   


Grob bespachtelt.
   


Die Front schon mal vorbearbeitet. Die untere Linie der Motorhaube muss ich dann neu auf der Spachtelmasse einritzen.
   


Erste Bearbeitung. Bis zur Fertigstellung des Hecks braucht es jetzt erfahrungsgemäß noch 2-3 Stunden an wiederholter Spachtel- und Schleifarbeit, bis es gut und auf beiden Seiten gleich wird. Und nach der Grundierung fallen meistens immer noch Fehler auf...
   


Die Frontpartie bekommt noch eine Öffnung für ein Mini-Alugitter. Hier erstmal grob ausgefräst. Das wird dann noch rechteckig gefeilt.
   


Die diversen Porsche-Karosserien haben z. T. durch das Zusammenkleben kleine Unterschiede im Achsabstand. 
Daher bekommt im Grunde jede Eigenbau-Karosserie ein passendes Eigenbau-Chassis #4. 

Leider habe ich immer noch die allergrößten Probleme bei den Chassis damit, die Vorderachslöcher so zu bohren, dass die beiden Vorderräder exakt gleichmäßig den Boden berühren. Durch Nacharbeiten der falsch gebohrten Achslöcher verschiebt sich der vorgesehene Radstand manchmal ein wenig. 
Deshalb habe ich den Weg gewählt, dass, wenn ich von seiten der Karosserie weiß, welchen Achsabstand ich bräuchte, dass das der beste Zeitpunkt ist, erstmal die Chassis komplett fertig zu stellen. Dann kann ich ggf. noch Kleinigkeiten an den Radläufen der Karosserie nacharbeiten.
Auch die fertig eingesetzten Vorder- und Hinterachsen (in der passenden Breite) helfen dann die Karosserie und ihre Höhen-Position besser zu beurteilen, bzw. ggf. nachzuarbeiten.

Also geht es nächstes mit den Chassis weiter. Drei sind fertig, Fünf Undecided muss ich noch machen...

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
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#4
Coole Bastelei, da bin ich ebenso aufs Ergebnis gespannt! Viel Erfolg und
Viele Grüße 
Dominik 

****

„Wenn ich all das Geld zurückbekäme, das ich für Slotcars ausgegeben habe, würde ich… es vermutlich wieder für Slotcars ausgeben!“ (frei nach Nick Mason, Pink Floyd-Drummer und Autosammler)
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#5
Hier kommt der Rest zum 356er Custom...
Eigentlich ja überhaupt nur entstanden, weil Porsche-Karossereiteile übrig geblieben waren. 

Hier, in der Mitte, zusammen mit dem 550er Spyder und dem 356er Outlaw.
Bei allen 3 Modelle gab es viel zu spachteln mit reichlich Nacharbeiten Confused.
   

Das fertige Modell.
Weil es den geringsten Anteil an Metall enthält (nur die hintere Karosserie-Abschlusskante aus 1mm Aluminium) ist es das leichteste von den 8 Modellen aus meinem 356er Porsche-Projekt. 
Gewicht 22,9g, Radstand 37,8mm.
   

   

   

   

BG
Hebi
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#6
Sehr schönes Teil wieder mal. Smile
Meine Strecke liegt bald auf der Platte, dann will ich auch mal mit Autos anfangen. Ich hoffe mal das Forum dann auch etwas bereichern zu können Big Grin
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