für die Planung habe ich in Slotman eine Bahndatei endsprechend verändert, mit einer Schienenbreite von 16 cm und 2 Slots mit 80 mm Abstand, den Mittleren muß man sich einfach denken..
Die Geraden sind 50, 100 und 200 mm lang.
Kurven gibt es von 100 mm Radius für den Innenslot und dann bis Kurve 5. Alle Kurven sind mit 15° erstellt, so kann man sehr gut planen.
Beim Fräsen muß man dann nur die endsprechenden Mittelpunkte der Kurven festlegen und kann dann in 15° Schritten eine Kurve enger oder weiter werden lassen. Zum Aufzeichen verwende ich ein Winkelanschlag mit einer 15° Rasterung, so kann ziemlich exakt die Punkte für den Zirkelschlag ermitteln.
Wenn Du Interesse hast, maile ich Dir die entsprechende Datei.
Bei meiner ersten Bahn hatte ich Entlötlitze von Conrad eingesetzt, läuft soweit recht gut, aber für die 3. Spur habe ich ein anderen Hersteller genommen und habe auf der Spur viele Kontaktprobleme.
Ich habe hier eine Spule 0,8mm Edelstahl Schweißdraht liegen und werde bei Zeiten mal eine Testfräsung probieren.
[quote name='holger_t' post='18241' date='12.10.2007 - 22:43']wenn ich es schaffe, dann werde ich am Wochenende mal eine kleine Testbahn mit dem Draht fräsen, mal schaun, ob er zu Gebrauchen ist.[/quote]
Hallo Holger,
ich fürchte, der Versuch, bitte mache ihn trotzdem, wird nicht sehr zufriedenstellend ausgehen. Meine Überlegungen sind nämlich nur theoretischer Natur. <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/dry.png' class='bbc_emoticon' alt='<_<' />
VA, Nirosta Material etc. sind sogenannte Chromnickelstähle, die Fachleute sprechen von 1.4301 oder höherwertigem Material, die sehr korrosionsbeständig sind. Diese Beständigkeit erhalten sie, wie Aluminium auch, dadurch, dass sie unter atmosphärischen Bedingungen auch unter Wasser, eine schützende Oxidschicht bilden.
Diese Oxidschicht ist eine Sauerstoffverbindung, fragt mich jetzt nicht nach der Formel, wird aber in etwa Ni/CrO² aussehen. Diese ist leider nicht leitend.
Habe es soeben mit einem Ohmmeter an unserer Spüle ausprobiert. Wenn man die Oberfläche nur berührt leitet nichts, erst wenn man die Spitzen richtig reinkratzt tut sich was.
Ausserdem sind diese VA Stähle von allen Metallen die schlechtesten Leiter, deshalb findet man sie in der E-Technik auch nirgends.
Es könnte aber sein, deshalb würde ich den Versuch dennoch machen, dass der Schweißdraht grundsätzlich andere Eigenschaften hat, weil es eine spezielle Legierung sein wird.
13-10-2007, 14:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13-10-2007, 14:43 von RoadRunner.)
Hallo in die Runde,
ich bin auch gespannt. Kann es mir nur schwer vorstellen. Schweißdraht ist eine grundsätzlich gute Überlegung. Bin nur nicht so bewandert in dem Bereich aber ich kann mir vorstellen, wenn du die Autos mit 230V und entsprechendem Strom fahren würdest, das es dann keine Probleme gibt aber die kleinen Bonsais <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/cool.png' class='bbc_emoticon' alt='B)' />
Spass bei seite - da Du im größeren Maßstab schon gute Erfahrungen mit dem Draht gemacht hast, erwarte ich keine größeren Probleme. Häufig ist es in der Praxis anders, als man in der Theorie gedacht hat.
Warte schon gespannt auf Ergebnisse...
Sonnige Grüße aus dem Norden
Manfred
P.S. Die Layouts gefallen mir persöhnlich alle recht gut. Wenn Du die Fahrbahn als Trasse auf Rahmen gestallten würdest, wäre damit der Grundstein zur Flexibilität gelegt und Du könntest wie schon weiter oben geschrieben, Deine Bahn durch auswechseln von Kurven etc. gut variieren.
Bei meiner Testbahn habe ich mich auch schon an einem wechselbares Teilstück probiert und es funktioniert mit Schienen auf Holzplatte also sollte es mit Holzbahn noch viel besser funktionieren. Die Fahrbahn sollte aber nicht direkt auf einer geschlossenen Holzplatte liegen. Dann wird es etwas problematischer.
das mit der anderen Bahn hast du falsch verstanden, die hatte ich mit Litze gebaut.
Mit der Testbahn und dem Draht hat nicht so geklappt, da der Draht sehr steif ist, und ich ihn nicht vernünftig geklebt bekommen habe. Ich hatte zwar einen 0,8 er Fräser, aber der war recht schnell stumpf und der Schlitz war nicht suaber an den Kanten. Bei meiner alten Bahn hatte ich eine Siebdruckplatte genommen, da bleiben die Fräskanten schön scharf, im Gegensatz zu MDF. Werde mal weiterprobieren. Zur Not gibt es ja noch die Litze.
Das mit den Auswechselbaren Segmenten werde ich nicht machen, da ich auch nicht mehr Platz habe.
25-10-2007, 20:53 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 25-10-2007, 20:54 von Christoph73.)
Hallo Holger,
Für den 0,8mm Draht brauchst Du vermutlich einen 0,7mm Hm Fräser....sonst ist die Verarbeitung sehr schwierig...ein Teil der Probleme kann auch am Draht selber liegen...wenn der sehr hart und schlecht formbar ist...
unmagnetischer Flachdraht...da wirds schwierig...
Quellen für magnetischen Flachdraht wüsst ich ein paar....
Da wäre Yogo aus Wien
Brad Bowman(USA) bietet mehrere Varrianten Flachdraht an(soviel mir bekannt)
eventuell bietet auch Wizzard gewalzten Draht an(USA)