Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
“Mythos” Thunder Jets
#1
Hallo,



ich habe hier im Forum die Beiträge zu den TJ gelesen, bin aber noch verwirrter als vorher. Kann jemand mit etwas über den “Mythos” Thunder Jets erzählen?



Was macht den Reiz dieser Fahrzeuge aus? Sie haben keinen Haftmagneten und dürften daher sehr leicht driften, richtig?



War Aurora der “Erfinder” der TJ? Und wer alles hat die Fahrzeuge später nachgebaut?

Hat Faller hier auch wieder die Technik von Aurora übernommen, oder sind die alten Faller Flachanker-Modelle noch eine andere Technik?



Was für unterschiedliche Serien von TJ gibt es?



Ich habe gesehen das hier im Forum eine Großbestellung für Aurora Thunderjet Chassis läuft. Es gibt ja wohl noch einen großen Bestand an alten original Chassis, aber auch Nachbauten. Warum sind die Originale teurer und auch anscheinend begehrter?



Welche Bodies passen auf die TJ Chassis? Was ich an Fahrzeugen bislang gesehen habe hat mich nicht so überzeugt. Die Modelle stammen aus den 60er und 70er Jahren vorrangig amerikanischer Hersteller.



Damit ein TJ optimal läuft scheint ja noch sehr viel Handarbeit nötig zu sein (andere Reifen und Felgen, Gewichte rein) Welche TJ fahren sich auf Faller “out of the Box” am Besten?



Vielen Dank für Eure “Aufklärungsarbeit”



Stefan
Zitieren
#2
Hallo Stefan,



ich bin nicht der große HO-Slotcar Historiker, bin aber selbst aktiv seit 1962 mit den kleinen Autos.



Aus eigener Erfahrung kenne ich mehr die Faller Historie. Bei Aurora gab es aber nach meiner Erkenntnis nicht so viele Versionen.

Ein gewisser historischer Überblich allerdings mit Schwerpunkt auf Faller gibt es:



[url="http://www.faller-ams.com/"][url="http://www.faller-ams.com/"]<a href="http://www.faller-ams.com/" target="_blank">http://www.faller-ams.com/[/url][/url]</a>



Hier findest du schon einige deiner Fragen beantwortet!



Ein wenig Historie zu Aurora, wenn auch beginnend zu späterer Zeit so ab ca. 1975 findest du hier:



[url="http://home.wanadoo.nl/bimla.van.den.berg/"][url="http://home.wanadoo.nl/bimla.van.den.berg/"]<a href="http://home.wanadoo.nl/bimla.van.den.berg/" target="_blank">http://home.wanadoo.nl/bimla.van.den.berg/[/url][/url]</a>



Wahrscheinlich gibt es noch weitere Links.



Ich selbst habe fast alle Chassisvarianten von Faller (leider nur noch ein paar Einzelteile der aller erste Serie). Von Aurora selbst kenne ich eigentlich nur "das eine" =T-Jet. Hiervon gibt es die verschiedenen Nachbauten, die im Forum schon verschiedentlich beschrieben wurden. Diese unterscheiden sich fast nicht in den allgemeinen mechanischen Maßen, haben aber unterschiedliche Teilkomponenten wie Magnete, Anker, Achsen, Felgen .... .

Eine echte Weiterentwicklung war dann erst das Magnatrection Chassis und kurz danach das Supermagnatraction, das erste mit Magnethaftung zur Bahn.



Gruß

Jörg
Zitieren
#3
moin stefan,



ich glaube der größte reiz der tjets geht von der etwas "naturgetreueren" geschwindigkeit aus. es sieht einfach realistischer aus, wenn die autos noch erkennbar sind wenn man damit spielt. (damit meine ich nicht, das man die farben unterscheiden kann ;-), sondern das man sieht um WAS für ein auto es sich handelt).

mit dem driften ist es genauso; du hast einen sichtbaren (fühlbaren?) grenzbereich den es auszuloten gilt. ausserdem machen magnetlose chassis auch auf verhältnismässig kleinen bahnen spaß, magnetrenner so richtig erst auf größeren.

...

historie:

in den anfangszeiten haben wohl alle möglichen hersteller bei der konkurrenz abgeschaut. guck dir mal die seite [url="http://www.slotcar.info"][url="http://www.slotcar.info"]<a href="http://www.slotcar.info" target="_blank">http://www.slotcar.info[/url][/url]</a> an, link "hersteller". da ist eine zeittabelle die recht aufschlussreich ist, und wenn du dann links die einzelnen markennamen anklickst und die bilder der chassis anschaust, wird dir einiges klar.

(z.b. lionel blockchassis im vergleich zum p1 von faller (das mit dem stufengetriebe).

manches ist auch ein wenig desillusionierend finde ich.

aber irgendwie hat auch jeder hersteller nochmals modifizierungen/verbesserungen vorgenommen...

der (spätere) faller flachankermotor jedenfalls ist wesentlich leistungsfähiger und auch laufruhiger als ein ungetunter tjet; auch die haltbarkeit dürfte um einiges höher sein, wobei immer wieder erstaunt, wie gut so manch alte "gurke" (sowohl TJ als auch AMS) heute noch läuft. generell ist es so, das du bei ams-chassis eigentlich keine allzugroße leistungsstreuung hast, bei tjet ist es so, das unter 10 chassis 2-3 sehr gute, einige miese und der rest durchschnitt ist. (aber das kommt auch darauf an, wie der lieferant schon seine vorauswahl getroffen hat, die amis schicken wohl nicht gerne das beste zeugs über den ozean...)



oki, viel spaß beim slotten,

gruß

klaus
Zitieren
#4
Hallo,



Danke Klaus und Jörg für Eure Informationen und Links. War spannend und aufschlussreich.

Leider bin ich mir immer noch nicht sicher, welches Modell ich mir zulegen soll.



Viele Grüße



Stefan
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste