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Wie bohrt man Löcher in T-Jet Schraubstutzen?
#1
Ich bau in der Regel zuerst ein chassis, bei dem ich die Räder

symetrisch aufziehe, also mit möglichst gleichem Abstand

links und rechts zum chassis. Daran orientiere ich mich dann,

die Löcher bohr ich halt so in die Stutzen, das der body gleichmäßig

darüber positioniert wird. Den body befestige ich zum ermitteln der

Löcher mit doppelseitigem Klebeband.

Das ist aber immer mit sehr viel Augenmaß verbunden und geht bei

mir regelmäßig in die Hose... Teilweise haben die Seiten(schweller)

unterschiedlich großen Abstand zum chassis. Das sieht bei fahrenden

Autos echt doof aus.



Welche Tricks habt ihr, um da ne grade Sache draus werden zu lassen???





Gruß, Ebi
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#2
..also bei Resinebodies für Flachankermöhren stecke ich rechts und links in die Seiten Pappe (Bierfilz etc immer aus dem gleichen Deckel geschnitten = gleiche Breite/Dicke) das ergibt schonmal eine mittige Ausrichtung (Links/rechts).

Die Ausrichtung vorne/hinten und Höhe mach ich je nach Möglichkeiten.

Sind die Radhäuser zu klein/niedrig mach ich sie nur so groß wie die Räder damit ist das Fahrwerk sauber fixiert. Nach dem Abbohren schleife ich erst die Luft in den Radausschnitt.

Sind die Radhäuser bereits fertig, nehme ich größere Reifen oder klebe Schaumstoff um die Reifen um wieder die Radhäuser zu füllen und damit fixiert zu sein.

Will ich die Räder im Radhaus versenken, stelle ich zuerst die Achsbreite nach Karossse ein und bohre ab und kürze dann Achsbreite und Schraubstutzen.

Bei verkorksten Bodies ohne Schraubstutzen oder falsche Lage mache ich die Stutzen zuerst ans Chassie und klebe dann Chassie mit Stutzen in die Karosserie.

Bei Magneter ist das Super einfach. Knetgummi in den Body drücken, Chassie reindrücken und dabei ausrichten. Dann kann man die Clipshalterungen herstellen wie gewohnt.



Hoffe geholfen zu haben - bei Unklarheiten bitte nachfragen



ernie
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#3
...Jungs, Ihr macht daraus ja eine echte Wissenschaft! Confusedhock:



Zugegeben: Früher öfters, aber auch heute noch ab und an versaubeutele ich auch mal einen Schraubstutzen - generell aber funktioniert das mit Augenmaß und Fingerspitzengefühl recht gut. Ach ja: Falls eine Bohrung wirklich in die Hose geht, wird das Loch mit Resin (oder 2k-Kleber) verschlossen und eine Stunde später einfach noch mal neu gebohrt...



Wichtig ist mir, daß bei meinem zum Einsatz kommenden Chassis bereits die Felgen und Reifen endgültig montiert sind (seitliches Achsspiel mit Röhrchen oder Unterlegscheiben minimiert). Dann das Chassis in den Body "legen", zwischen Daumen und Zeigefinger gepreßt schauen, ob alles fluchtet und mit einem dünnen Folienschreiber die Bohrlöcher angezeichnet.



Anschließend bohre ich mit nicht zu hoher Drehzahl die Schraublöcher frei Schnauze respektive Hand (Body mit der Haube z.B. auf Tischkante aufgelegt). Wichtig ist dabei in erster Linie, daß die Bohrung in Links-Rechts-Richtung nicht aus dem Lot läuft (nach vorne/hinten ist´s ja nicht soo dramatisch...).



Erst dann lege ich die endgültige Länge der Schraubstutzen fest bzw. korrigiere diese (mit dem Fräskopf auf der Dremel). Dabei kann man dann auch gleich noch eine etwaige Seitenneigung des Bodies korrigieren.



In diesem Sinne: Frohes Bohren und Fräsen wünscht Euch



Claus
Meine "oldschool" Blush H0-Slotcar-Website:
Arrow www.aus-dem-rahmen-gefallen.de

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#4
...der eine hats in den Fingern (und Augenmaß), der Andere nicht.

Ich geh da lieber auf Nummer sicher....



Ernie
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#5
Moin Leute,



das mit den Bierdeckeln oder vergleichbaren Abstandhaltern

ist n klasse Tip!! Das versuch ich auch mal!

Das funktioniert bestimmt auch bei anderen Projekten, zB der

Motorisierung von HotWheels Plastik-Karosserien.



Mein Augenmaß ist echt Tagesform abhängig, da brauch ich was quasi

wissenschaftliches... <img src='http://www.h0slot.de/public/style_emoticons/<#EMO_DIR#>/smile.png' class='bbc_emoticon' alt='Smile' />)





Gruß und Danke für die sachdienlichen Hinweise, Ebi
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