Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind; Die von diesem Forum gesetzten Cookies düfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Dezentrale Digitalsteuerung
#1
Hallo zusammen,

bisher steuern wir unsere Anlagen, indem wir die digitalisierten Fahrzeuge auf eine möglichst ähnliche Geschwindigkeit per angeschlossener Digital-Zentrale einstellen. Dann werden sie auf den Verkehr losgelassen. Unfälle versuchen wir durch "den langen Arm des Gesetzes" oder "Weichenstellungen" zu vermeiden. In der Maschinenfabrik und wesentlich im Kreuzungsmodul sorgt eine einigermaßen funktionierende Blocksteuerung für Entkrampfungen.


Nichts desto trotz kommt es immer wieder zu Unfällen, die insbesondere bei den liebevoll umgebauten teilweise sehr filigranen und illuminierten Autochens sehr unangenehm sind. Einem einzelner "Steuermann" kann dabei bei dem von uns angestrebten dichten  Verkehr sehr schnell die Kontrolle entgleiten.

Auf den beiden letzten Ausstellung kam die Idee auf, den jeweiligen Zentralen-Bediener durch dezentrale Steuergeräte zu entlasten.

Die von uns verwendeten Zentralen Uhlenbrock Intellibox bzw. Flesichmann Twincenter sind lt. Herstellerangaben geeignet, mit Handgeräten über den LocoNet bzw. XPressNet zu kommunizieren.

Die Besitzer der Zentralen müssten entsprechende Tests durchführen, ob der Anschluss prinzipiell möglich ist. In einem Anfang nächsten Jahres möglichen Workshop im Düsseldorfer Siedlerkrug könnten wir dann an einer kleinen Ausstellungsanlage die weitere Tauglichkeit ausprobieren.

Insbesondere das XPressNet ist sehr interessant, da es auch für die Roco-Maus geeignet ist. Es gilt aber noch ein paar Fragen zu beantworten. Wo sollten die Buchsen für die Endgeräte eingebaut werden? An der Vorder- oder Rückseite? Wie lang kann so ein Bus sein?

Hat jemand von euch Erfahrungen mit dem Anschluß dezentraler Steuergeräte?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Zitieren
#2
Hallo Michael und an alle!

Der Gedanke der dezentralen Steuerung ist zunächst einmal sehr interessant, auch wenn ich noch leine Erfahrung
damit habe.
Es gibt da m.E. zwei Ausprägungen:
1. Jedes Steuergerät steuert jedes gerade im Einsatz befindliche Auto im definierten Streckenabschnitt.
 
  Vorteil:    Direkte Korrekturmöglichkeit "vor Ort"
  Nachteil: Man muß jedesmal erst im Steuergerät die Digitaladresse anwählen, wenn man ein
                  einzelnes Auto nachregulieren will. Relativ aufwändig und hält von der Kommunikation mit
                  Besuchern ab
2. Je Steuergerät wird 1 bzw 2 Autos über die gesamte Strecke (IB hat 2 Regler, Rocomaus 1) nachgeregelt
    Vorteil:   Klare Zuständigkeiten für jedes fahrende Auto, keine ständig neue Adresseingabe nötig
    Nachteil: Anzahl Autos = Anzahl Regler

Woran konkret hattet ihr gedacht?
Lasst uns das Thema gern weiterdiskutieren,

Dieter
Zitieren
#3
Hallo Dieter, hallo zusammen,

im ersten Ansatz hatten wir über Ausprägung 2, mitlaufendes Steuergerät, nachgedacht. Grund: Es werden ein oder mehrere bekannte Autos gesteuert.

Wo du die beiden Fälle in den Raum stellst, ergeben sich für mich noch weitere Fragen:
Arrow Wie überblicke ich die mir anvertrauten Autos, wenn sie sich an entgegengesetzten Stellen der Anlage aufhalten?
Arrow Reicht eine Buchse pro Modul, wenn wir so unsere Autos verfolgen?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Zitieren
#4
Hallo,
natürlich kannst du die Anlage mit der Lokmaus von Roco steuern, oder besser mit einer Lokmaus je Fahrzeug. Lokmäuse haben aber mindestens zwei unangenehme Eigenschaften: Bei der Übernahme eines Fahrzeuges übernimmt sie nicht die Geschwindigkeit, d.h. das übernommene Fahrzeug macht plötzlich einen Satz vorwärts und rast los, oder es bleibt fast stehen, weil die Geschwindigkeit auf deinem Handregler anders eingestellt war. Das zweite ist die ungenaue Nullstellung, heißt wenn du anhalten willst, passiert es zu leicht, das du plötzlich rückwärts faährst. Möglich sind etwa 30 Lokmäuse an einer Zentrale, mit Boostern sogar etwas mehr.
Aber warum den Aufwand: Nimm einen alten Computer, mach Rocrail drauf und verbinde mit deiner Zentrale, evtl. mit dem Lenz-Verbindungsstück. Dann noch eine alte Fritzbox für WLAN und soviele (evtl. alte) Smartphones, wie du Fahrzeuge steuern möchtest. Jeder Mitspieler kriegt ein Smartphone mit AndRoc drauf und stellt sich das Fahrzeug ein, das er steuern möchte - so funktioniert es auf meiner Anlage hervorragend.
Meine Komponenten sind: Roco-Multimaus mit Zentrale 10764 (etwa 70 €), Lenz 101F (etwa 50 €), Computer (20 €), Fritzbox (30 €), derzeit drei Samsung Galaxy S1 (je ca. 40 €). Zusammen mit der Multimaus habe ich also 4 Handregler, 3 davon kabellos, und kann auch auf dem Computerbildschirm noch einige Fahrzeuge steuern. Für mich derzeit ausreichend. Und wenn ein Gast kommt mit einem Smartphone, kann er schnell AndRoc draufmachen und auch dieses als Handgerät einsetzen.
Wäre dies nicht auch eine Option für euch?

Hubert
Zitieren
#5
Hallo mos,
jetzt mische ich mich ein. Die IB hat Loconet als Standartbussystem! Da  Fremo mit Loconetbus arbeitet bietet es sich an diesen Bus zu nutzen. Fred oder Fredi von FREMO oder der Fleischmann ProfiBoss (wird leider nicht mehr hergestellt). Es gibt Zwischeneinspeisemodule um die Busspannung hoch zu halten.
Zu Multimaus/Lokmaus2: Erfahrungen mit dem XpressNet kann man im http://www.h0-modellbahnforum.de/  unter Forenbahn nachlesen, u.a. Signalverlust  längerer Signalstrecke im Bus. Es würde sich ansonsten eine Roco z21 (weiss) anbieten, wenn Lokmäuse2 oder Mulitimäuse vorhanden sind. Zusätzlich kann man 10 WLAN fähige Geräte Geräte (Tablets, Handys, egal ob Apple oder Android basierend).
 
Da ich die elektrischen Regeln eurer Module nicht kenne:
Habt ihr einen Speisebus (wiederholte Einspeisung der Module nach x Metern)?
Ihr macht mich neugierig, kann man am nächsten Treffen teilnehmen?
Viele Grüße

Jörg /joestar
Zitieren
#6
Hallo Hubert, hallo Jörg, hallo zusammen,

danke für die Anregungen.

Die mangelnde Speicherfähigkeit der Lokmaus2 ist in der Tat ein KO-Kriterium im Ausstellungsbetrieb, wenn der zentrale "Steuermann" wirkungsvoll entlastet werden soll..

Da wir uns zu Ausstellungen treffen und keine gemeinsame Ausrüstung (außer dem schicken dunkelblauen Vorhang) haben, kommt eigentlich nur vorhandenes oder privat zu nutzendes Zubehör in Frage.

Lösungen mit Raspi, Z21 oder auch Verwendung des LocoNet-Busses kommen genau dann in Frage, wenn einer von uns die Geräte besitzt/anschafft und zu den Ausstellungen zur Verfügung stellt. Das klappt bisher mit der Intellibox/Twincenter recht gut.


Ich persönlich bin mit meiner Privatanlage in BiDiB unterwegs. Deshalb ist für mich der XPressNet Bus sehr attraktiv. Da gibt es dann die Möglichkeiten, eine Roco MultiMaus oder ein Lenz LH01 anzuschließen. (RocRail ist übrigens einer der BiDiB-Unterstützer, so dass ich früher oder später damit zu tun haben werde.)

Die Anforderungen für unsere Module finden sich übrigens im Regelwerk und in den Elektrischen Festlegungen.


Es bleibt spannend
michaelo
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Zitieren
#7
Hallo Leute, 
ich halte das Loch Net für die bessere Lösung.
Auf Lokmaus muss man nicht verzichten, denn es gibt von Uhlenbrock 
Einen Lokmausadapter.

Die weiteren vorgestellten Lösungen klingen technisch sehr interessant . Ich befürchte aber, dass die konfiguration bei einer Ausstellung zu einem zeitlichen Problem werden könnte.

Eine Loco Net leitung ist schnell gelegt. Die Fahrregler schnell eingesteckt und die Fahrzeuge schnell aufgerufen.
Die angesprochenen Nachteile halte ich für verkraftbar.

Gruss 
Oswin
Zitieren
#8
Da bei euren Ausstellungen meistens die IB zum Einsatz kommt und es bei Unterhaltungen oder Verkehrsbeobachtung die Meldung Notaus zur Zentrale verschüttet gehen kann sollte man eine 2 adrige Leitung von der Zentrale nach rechts und links legen an der jeweils ein oder mehrere Schalter (Schließer) angebracht sind. Damit man sieht welcher Schalter betätigt wurde, sollte man die Schaltstellung rot markieren. Die Grafik habe ich als Anhang aus der IB Beschreibung eingestellt.


Angehängte Dateien Bild(er)
   
Viele Grüße

Jörg /joestar
Zitieren
#9
Hallo Jörg,

die Idee ist nicht schlecht. Aber wir verwenden bisher keine Booster. Zur Versorgung hat bisher die IB ausgereicht.
Und sollte auf der Anlage irgendwo ein Kurzschluss sein, dann hat sich die Zentrale bisher immer abgeschaltet.
Man könnte sich einen Nothalt über ein Relais oder eine elektronische Schaltung einbauen, die die Stromversorgung unterbricht.

Gruss
Oswin
Zitieren
#10
Hallo,
hat wirklich noch niemand ausprobiert, die Intellibox an den Computer anzuschließen und dann mit Rocrail seine Anlage zu steuern. Das kann ich nicht glauben, vor allem, weil die IB meines Wissens einen USB-Anschluß hat.
Dann ist es doch wirklich einfach: Rocrail installieren (kostenlos, Spende erwünscht), IB anstecken, in Rocrail die IB auswählen, die Fahrzeuge mit ihren Adressen eingeben - fertig erstmal. Jetzt kann man mit allen an die IB angeschlossenen Handgeräten Fahrzeuge steuern. - Wenn nun ein WLAN im Raum ist, wo man den Computer anmelden kann, können sofort alle Smartphones als Handregler benutzt werden. Besser wäre es, den Computer selbst als WLAN-Router einzurichten (braucht man nur einmal machen), dann hat man sein eigenes WLAN überall dabei. Irgendwelche Stöpseleien an versteckten Buchsen, versteckte Not-Aus-Schalter und was noch entfällt, jeder hat seinen Fahrtregler und gleichzeitig auch einen Hauptschalter dabei.
Probiert's aus, mit der IB kostet es ja fast nichts, nur die Smartphones, und da reichen alte ohne SIM-Karte.

Hubert
Zitieren
#11
Hallo Hubert,
Eigentlich hast Du ja Recht. Aber die Technik sollte von möglichst allen Mitgliedern beherrschbar sein. 

Nicht jeder von uns hat einen PC, den er eben mal mitbringt.

Dennoch reizt es mich, deine Anregungen mal auszuprobieren.

Gruss 
Oswin
Zitieren
#12
Hubert,
um digital zu fahren ,braucht man kein rocrail. Rocrail wird erst interessant, wenn man Belegtmelder auswerten kann; soll heißen belegt und endgültig an Stoppstelle (2 Meldungen).
Rocrail hat seinen Charme, wenn man programmieren kann. Ffür jedes Modul kann man dann eine eigene Datei anlegen und nach Bedarf kombinieren ( das habe ich einmal vor Jahren in Venlo bei einer Eisenbahnausstellung gesehen).

Welche IB meinst du? IB1 mit RS 232 Schnittstelle oder IB2 mit USB-Anschluß?
Viele Grüße

Jörg /joestar
Zitieren
#13
Hallo Jörg,

wäre machbar, wenn wir aus unserem Bus die 9te Leitung und GND für die Belegtmelder dafür nehmen könnten. Sonst haben wir keine Leitung mehr frei.


ciao
michaelo

Hallo Hubert, hallo zusammen,

prinzipiell halte ich, wie auch Oswin,  deine Idee für verfolgenswert.

So einfach aber, wie du es beschreibst, halte ich das Einrichten nicht. (Mein Lieblingspruch an der Stelle: Wenn ich für jedes "ist einfach", dass sich dann doch nicht als einfach herausstellt, einen Kasten Bier bekäme, wäre ich das ganze Jahr besoffen Cool !)

Anders wird es natürlich, wenn man sich schon mit dem Thema beschäftigt und es ausprobiert hat.

Bedenke auch, dass wir vom Ausstellungsbetrieb reden. Neben der Beschaffung und Einrichtung muss die Ausrüstrung transportiert und aufgestellt werden. Hinter unseren Modulen haben wir maximal ein Brettchen z.B. für die Intellibox.
   
Ein weiterer Punkt ist unser Alleinstellungsmerkmal: Wir haben eine alte Faller a.m.s-Anlage, weitgehend im Originalzusatnd aufgebaut und "nur" mit Digitaldekodern versehen, damit die, von den meisten Besuchern mit Grauen - aus ihrer eigenen Kindheit - nachvollziehbaren, Aussetzer der Autochens so oft wie möglich vermieden werden.

Deshalb glaube ich, dass wir nicht nur gut beraten sind, mit dem Faller Schienensystem zu leben, sondern auch keine augenfällig moderne Technik einsetzen sollten (wobei das bei deinem Vorschlag wahrscheinlich nur eine Frage der Tarnung ist Smile ).

ciao
michaelo

P.S.
Ich sehe schon, dass wir uns im Siedlerkrug treffen müssen, um die Machbarkeit der Vorschläge testen zu können.

Hallo Oswin, hallo zusammen,

die Ansichten, welcher der beiden Bussysteme LocoNet oder XPressNet besser ist, sind lt. meiner Kurzsuche durchaus geteilt. Deshalb stellt sich mir, wie auch dir, vordringlich die Frage, wer für das jeweilige System einen passenden Regler hat, den er für die Ausstellungen zur Verfügung stellen würde?

Ich wäre ja bereit, mir einen besseren Handregler für das XPressNet zuzulegen, z.B. den LH01, da ich den dann auf meiner privaten Anlage verwenden kann.

Wie weit unterschieden sich überhaupt LocoNet und XPressNet? Ist das nur das Protokoll oder sind auch Mechanik und Elektrik betroffen?

Wenn sich der Bus-Aufbau nur im Anschluss an die Intellibox/Twincenter unterscheidet und wir von beiden Systemen Handregler haben, könnten wir das doch im Siedlerkrug testen?

ciao
michaelo
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Zitieren
#14
Hallo,
ich hab' nur grad mal bei Uhlenbrock nachgesehen, da habe ich wahrscheinlich die neuere TB gesehen mit USB. Wenn man diese an ein WLAN-fähiges Laptop anschließt, hat man wahrscheinlich schon alles, was man braucht. (Mit RS232 wird es etwas schwieriger, weil kein modernes Laptop noch diese Schittstelle anbietet.). Auf dem Laptop wird einmal(!) das WLAN richtig eingerichtet (Laptop als DHCP-Server), dann kannnst du es überall mithinnehmen und dich mit den Smartphones dort anmelden. Und Rocrail habe ich nur vorgeschlagen, weil es praktisch kostenlos ist und leicht zu bedienen.
Ich schreibe dies alles nur, weil ich befürchte, daß ihr ein Haufen Geld für Handregler ausgebt, und trotzdem hängt jeder irgendwo mit 'nem Kabel an der Anlage. Natürlich kann man auch Funk-Handregler nehmen, wenn man genug Geld übrig hat !
Ob das nun recht auffällig ist, wenn irgendwo im Hintergrund noch ein Laptop steht? - Die Mitspieler können jedenfalls entspannt um die Anlage gehen, und jeder hat sein Fahrzeug ständig unter Kontrolle.
Aber eine Frage habe ich noch: Wie schaltet ihr die Abzweige? Digital oder per Knopfdruck? Digital und dann mit Rocrail - ok, das wird schwierig, weil man das wirklich bei jedem Aufbau neu eingeben müßte.
Ich habe meinen Vorschlag auch wirklich nur gemeint als preisgünstigste Lösung für viele Handregler.

Hubert
Zitieren
#15
Hallo Hubert, hallo zusammen,

zum Schalten der Weichen siehe oben das eingestellte Bild - per auf den einzelnen Modulen verteilten Schaltern.

Klar wollen wir nicht unnötig Geld ausgeben für Dinge, die wir nur ab und zu, z. B. auf Austellungen Mal benutzen. Aber deine Vorschläge sind allemal interessant, nur sind sie neu für uns.

Deshalb gilt es erst Mal festzustellen, was vorhanden und brauchbar für die gemachten Vorschläge ist.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
Zitieren
#16
Hallo mos,
so schnell würde ich die elektrischen Vorgaben nicht ändern wollen! M.E. wäre ein 2. Steuerbus (z.B. mit LAN-Kabel) von Vorteil.

Vorher sollte ein Konsenz über die Steuersoftware und welche Rückmeldungen und welcher Datenbus dabei verwendet wird erzielt werden. Auch die Kosten sind nicht zu vernachlässigen! Es kann dabei auch vorkommen, daß einige Mitstreiter dann aus dem Projekt aussteigen!


Wichtig ist dabei auch mit welchen Kosten dann zu rechnen ist. Beispiel:
1) Ein gerades Streckenmodul ohne Abzweig sind bei rocrail 2x4 Melder ( 2 Blöcke pro Fahrtrichtung)= 1 Rückmeldemodul ca. 40€ je nach Datenbussystem.
2) Dein Gewerbegebiet: 1 Weichenmodul und ein Rückmeldemodul  ca 75€ (3 Blöcke pro Fahrtrichtung , Fahrbahn und Parkbucht und/oder Tankstelle)
3) Dein Maschinenfabrikmodul: 10 Weichen 2 oder 3 Weichenmodule, mindestens 20 Belegtmelder bestimmt nicht unter 120€ zu realisieren!

Es sollte bei der Auswertung der Rückmeldungen auch auf ein sicheres System geachtet werden: Selectrix fragt 13x pro sec den Zustand ab! Einige MOBA-Clubs entwerfen ihre kombinierten Platinen selbst. Billiger aber Zeit- und Programmieraufwändig!
Bevor jetzt Panik aufkommt: Rocrail kann auch mit mehreren Zentralen zusammenarbeiten.

Hubert, mit einem passenden USB-Chiptreiberkabel (ca. 10€) bringt man auch die IB1 an den modernen PC!

Das externe Notaussytem lässt sich mit 3,5mm Stereoklinken und -buchsen  realisieren. 5, 10 oder 20m sind für 5€ in der Bucht zu bekommen. Ob man große Feuchtraumschalter oder andere Schalter verwendet - die 3,5mm Klinkenkabel werden durchgeschleift. Suchbegriff: 3,5mm Klinke Verlängerung
Viele Grüße

Jörg /joestar
Zitieren
#17
Hallo Hubert,
Eigentlich hast Du ja Recht. Aber die Technik sollte von möglichst allen Mitgliedern beherrschbar sein. 

Nicht jeder von uns hat einen PC, den er eben mal mitbringt.

Dennoch reizt es mich, deine Anregungen mal auszuprobieren.

Gruss 
Oswin
Zitieren
#18
Hallöle

Also die Idee mit dem Smartphone´s hört sich sehr gut an.
Genug Platz für ein Laptop sollte in jedem Auto vorhanden sein.
"Normale Handy´s" werden ja eh immer unbeliebter und die 6 jährigen Kids haben bestimmt schon bald mehr wissen über die Dinger als wir.
So wäre es auch auf Ausstellungen gut, das die Kids mit ihrem eigenem Smatphone Autos steuern können. Der Nachwuchs soll ja angefixt werden.
Eine Verschmelzung der Systeme wäre natürlich das nonplusultra.
Jeder solllte sein vorhandenes Material nutzen können, ob Smartphone, rs2000, locobös, Gelenkbus und was weiß ich nicht noch alles.

Leider wurde ja damals alles auf minimalistisch ausgelegt, also sub-D mit nur 11pinnen.

Mir stellen sich die Hauptfragen:
Kann man die xpress Buchse auch für loconet verwenden?
Wieviel zusätzliche Kabel werden benötigt wenn man beides mit separaten Buchsen verwenden möchte/kann

Mit Theorie kann ich wenig anfangen, ich muß sehen.

Schöne Grüße
Lothar
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
Zitieren
#19
H a l l o   Leute,

ich habe doch oben geschrieben, dass es einen Loco Net Adapter für die Lokmaus gibt.

Das LocoNet ist ein weit verbreiterter Standard. Mit diesem Adapter muss niemand seine Lokmaus zu Hause lassen.

EIne PC Steuerung ist zwar gut. Aber wir sollten berücksichtigen, dass das Wissen über diese Technik nicht jedem geläufig ist. Die Truppe sollte auch in der Lage sein, ohne die Spezialisten die Sache zu beherrschen.

Auch wenn es mich techisch reizt, die Handysteuerung auszuprobieren , so sehe ich so schnell keine Notwendigkeit , alles mit dem PC zu Steuern.

Die IB ist ja schon ein PC.

Der Einbau von Belegtmeldern ist bis jetzt nicht richtig abgeschlossen.
Die Zuverlässigkeit ist noch nicht 100%

Und wenn wir auf einer Ausstellung sind, haben wir bestimmt was besseres zu tun, als unsere Autos mit den Handys zu steuern.


Gruss
Oswin
Zitieren
#20
Schade, mein Beitrag ist in der Unendlichkeit verschwunden Sad

ich kürze den 2.Versuch:
Hallo Lothar,
xpress und Loconetbuchsen vertragen sich nicht! Soll heißen: Zentrale A mit Meldesystem N versteht die Rückmeldungen des System P nicht ( am TV sind HDMI und Scartstecker, beide übertragen Audio und Videosignale, sind aber untereinander nicht kompatibel)

Bevor jetzt noch mehr Säue durchs Dorf getrieben werden, sollte man bei den Teilnehmern der Stadtbahngruppe ( per doodle) abfragen welche Digitalzentrale und welche Digitalkomponenten zur Rückmeldung vorhanden sind.
Viele Grüße

Jörg /joestar
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste