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Stadtbahner in Gangelt 2017
#1
Hallo Stadtbahnfreunde,

Sa., 2. Dez. 2017, habe die Stadtbahner auf der Modellbau-Ausstellung in Gangelt besucht und dabei Michael, Dieter, Jörg und (Oswin?, den Manta-Fahrer!) kennengelernt.
Die machen das ganz anders als ich in den 1963-65er Jahren. Ich bin damals immer mit Höchstgeschwindigkeit durch meine Faller-Ortschaften gebrettert, die Jungs in Gangelt waren da doch eher gemäßigt unterwegs, wenn auch doch noch einigermaßen zügig (wegen des Problems des Stehenbleibens der Faller-Autos).
Dabei fielen mir 2 offenbar recht typische Stadtbahner-Handbewegungen auf (Modelle anschieben und/oder Schleifer putzen), mit denen sie glatt (damals) bei Robert Lembke´s Rate-Sendung "welches Schweinerl hätten´s den gern?" hätten auftreten können.
Trotzdem, das sie mit der Anlage voll ausgelastet waren, waren sie zu jedem Zeitpunkt offen für Gespräche und Fachsimpeln.
Ich habe immer gerätselt, warum "mos"/Michael als Signatur unter seinen Beiträgen im Forum stehen hat " ...wer zuletzt ankommt gewinnt" - ich glaube, ich weiß es jetzt, das langsamste Langsam-Fahren mit den Faller-Autos - das ist es also, oder ?!?!?
Zu der Problematik des Langsamfahrens geht mir als Langsamfahr-Laie gerade durch den Sinn, habt ihr es schon mal mit Zusatzgewichten im vorderen Bereich der Fahrzeuge, oder gleich mit einer HotWheels-Heavy-Metall-Karosserie probiert? Die Faller-Chassis/Motoren müssten dann etwas mehr Leistung aufbringen und sollten wegen des höheren Gesamtgewichts damit tendenziell etwas mehr im besser laufenden mittleren Lastbereich fahren, außerdem sollte trotz der Schleiferfedern auch noch etwas mehr Anpressdruck-Sicherheit auf die Stromschienen dazu kommen. Eure geringen Steigungen sollten noch kein Problem darstellen. Soweit die Theorie, aber auch logisch? Wenn´s Versuche dazu gab, würde mich interessieren.

Mir ist bei meinem Besuch sehr positiv aufgefallen, das, entgegen den Modell-Eisenbahnern, wo i. d. R. zurückhaltender betrachtet/bewundert wird, bei eurer Faller-Bahn gleich das Gespräch gesucht wird, bzw. ein Austausch von Kenntnissen und Erinnerungen stattfindet. Auch für die kleinen Besucher ist so eine Bahn offensichtlich etwas besonders schönes - selbst in unserer, auch für die Kleinen, übersättigten Welt. Ich vermute, das hängt auch damit zusammen, das ein Auto (etwas was auch der Papa hat, oft sogar das dritte Wort, das er lernt) das sich zudem noch im im Modell-Straßenverkehr bewegt, viel näher am Gefühl und Verstehen liegt als eine Eisenbahn-Anlage, mit einer (wenn auch noch so schönen) Landschaft.
Mir hat das Gesamtbild, die Komplexität und Fahrbahnführung eurer Stadtbahn-Module sehr gefallen. Etwas, was auch meiner Frau positiv aufgefallen ist.
Vor Ort gibt es gleich sehr viele Eindrücke zu verarbeiten. Da fällt natürlich zuerst das Auge auf all das, was sich bewegt, und wie es sich bewegt. Dazu kommen noch die symphatischen großen Jungs hinter der Bahn, die Gespräche mit ihnen und die eine oder andere Frage, die ausgesprochen gern beantwortet wird.
Zuhause sind mir dann beim Betrachten der Fotos noch eine Vielzahl von richtig guten Details ins Auge gefallen, wo ich es echt versäumt habe, sie mit mehr Muße zu betrachten, oder wenigstens mit der Kamera festzuhalten.
Meine Bilder vom Samstag leiden etwas unter der ziemlich schwachen Beleuchtung, etliche Aufnahmen waren nicht brauchbar, weil verwackelt. Auch so manch schönes Detail in den schattigen Bereichen der Module geht so verloren. Andererseits kam natürlich die Straßen-Beleuchtung und die Lampen der Fahrzeuge in dieser schwachen Gesamtbeleuchtung besonders gut zur Geltung. Deshalb wollte ich das auch nicht weg blitzen, auch nicht wegen der harten Blitz-Ausleuchtung und der beim Blitzen in der Bildtiefe immer sehr stark abnehmenden Helligkeit.

etwa 14.00 Uhr, kompl. Übersichtsaufnahme, etwas weniger Besucher (dafür Cafeteria voll)
   

Module von rechts nach links
                           

Auch wenn Michael mich "ganz nett und lieb ein wenig bearbeitet" hat, Modul-Stadtbahner zu werden, werde ich diesbezüglich nicht noch etwas Neues anfangen, weil meine freie Zeit für einen weiteren Hobby-Schwerpunkt nicht ausreicht. Ein wenig kommt dann auch noch dazu, das solche Autofahrten wie am Samstag über einige Stunden hinweg (und natürlich auch zurück) wegen chronischer Schmerzen an meinen leider beständigen Baustellen letztlich auch immer ziemlich mühsam für mich sind. Aber, trotzdem, macht bitte eure Ausstellungs-Termine zeitig im Forum publik - ich hoffe - vielleicht kann ich dann mal wieder vorbei kommen.
Abschließend,
eure Anlage samt der Arbeit, die sichtbar (und fühlbar) dahinter steckt, hat mir LIFE sehr gefallen. Macht so weiter, mit eurer Freude und eurer schönen Intensität, dir ihr damit vermittelt, zumal ihr heutzutage damit KULTUR-HISTORISCH für eine ganze Generation von Faller-AMS-Fans etwas ganz Tolles bereit stellt!

LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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#2
danke Hebi
für den schönen Bericht - so habe auch ich Nordlicht mal das ganze plastisch vor dem Auge.

Die Anlage auf dem 2. Foto ist wohl neu und hochinteressant aufgebaut -
das ergibt vielleicht neue Aspekte für meine Containerverladung
LG
Christoph
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#3
Hallo Hebi,
vielen Dank für deinen Besuch bei uns.
Die Digitalkamera hat die schummerige Beleuchtung am Ausstellungsort wegretouchiert. Die Bilder sind klasse!

Wir haben extra 75cm Anlagenhöhe gewählt, damit die "Kurzen" auch alles sehen können. Die meisten H0 und N Eisenbahnen waren auf 1,2m Anlagenhöhe gebaut; Eltern durften ihre Kinder hochheben oder auf Getränkekisten klettern.
Viele Grüße

Jörg /joestar
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#4
Hallo Hebi,

spät aber dennoch: Netter Besuch von euch beiden, gelungener Bericht, vielen Dank Smile .
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#5
Hier http://www.h0slot.eu/showthread.php?tid=5981 geht es weiter.

Wie gewünscht, habe ich Eure Diskussion über die Stromleiterproblematik verschoben
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