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Wie lange dauert die Beschleunigungsphase bei unseren Slotcars?
#1
Hallo Leute!

Wer kann mir "Sachdienliche Hinweise" bezüglich der Länge der Beschleunigungsphase geben, Mess -oder Erfahrungswerte (Länge in [m] oder Zeit)? Gemeint ist die Beschleunigung aus dem Stand heraus!
Wer hat eine längere Gerade und kann das ungefähr abschätzen, bezogen auf die jeweiligen Chassis (einen schnellen Finger vorausgesetzt)?

Meine längste Gerade ist nur knapp 3m lang, habe (gefühlt) den Eindruck, das meine Magneter nach etwa 1,5m, bzw. etwa 0,5sek. nicht mehr schneller werden.
Aber ist es wirklich so?  Der Zeitpunkt, ab dem das Auto nicht mehr schneller wird, ist auf der doch relativ kurzen Gerade kaum auszumachen.

Wäre für eure Einschätzungen dankbar.
Je länger eure Gerade, umso eher ist das sicherlich optisch abschätzbar,
zum einen für "normale" Magneter und zum anderen für T-Jet, bzw. ahnliche Chassis.


Der Hintergrund meiner Frage:
Ich bin seit einiger Zeit am Basteln eines Rollenprüfstandes. Die Basis steht, bin mit der ganzen Mechnik und dem Rundlauf sehr zufrieden, kann auch die Drehzahl von Hinterachse und Motor ermitteln, bin aber noch etwas "unerfüllt" bezüglich weiterer Vergleichs-Ergebnisse unter praxisnaher Belastung der Autos.
Habe die ganze Einheit an einem Labornetzteil (digitale Anzeige) hängen, kann damit die Spannung exakt einstellen und den dabei "fließenden Strom sehen".

Mein Gedankenansatz zur Annäherung an eine in etwa realitätsnahe Belastung und somit vergleichbare Simulation auf dem Rollenprüfstand:
Wenn ich weiß, das nach etwa 1 sek. die Endschnelligkeit erreicht ist, würde ich einen entsprechenden Gleichstrom-Motor als Bremswiderstand an die Rollenachse kuppeln, der analog in etwa diese "Beschleunigungs-Belastungszeit" auf dem Netzteil-Display zeigt. Soweit die Theorie.
Das ein Magneter dann einen anderen "Bremsmotor" benötigt als ein T-Jet ist natürlich klar.

Habe gestern auch mal im Forum gesucht, was über Rollenprüfstände bisher geschrieben wurde, habe vier interessante Berichte aus den Jahren 2005 bis 2015 dazu gefunden.

Vielleicht besteht ja jetzt, 2018, aktuell bei einigen nochmal Interesse, "zusammen" einen Rollenprüfstand hier im Forum zu entwickeln und zu bauen?
Ist allerdings jetzt Frühling, bald Sommer, hat Mann meist andere Schwerpunkte. Aber ich habe gehört, das es auch dieses Jahr wieder viele verregnete Tage geben soll.

Herzliche Grüße
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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#2
Hallo Hebi

Wenn dein Rollenprüfstand schon funktioniert kannst du die Zeit bis Vmax doch selber sehen. Wenn die Drehzahl sich nicht mehr erhöht ist Vmax erreicht.
Geht nicht, gibts, nicht

Schöne Grüße
Lothar
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#3
Moin Hebi!

Also so etwas mit "ungefähr und abschätzen" ermitteln zu wollen wird wohl eher nichts werden!

Wenn überhaupt bekommst du das nur auf der Schiene,sprich einer langen Geraden,hin.Wie Lothar schon schrieb,wenn die Drehzahl nicht mehr zunimmt,ist Vmax erreicht.
Und wann nimmt die Drehzahl nicht mehr zu? Wenn nicht mehr Strom aufgenommen wird.Daher müsste man wohl den Stromfluss Reglerausgang zur Schiene messen,bis sich dieser nicht mehr erhöht.
Wenn so ein Magneter z.B. beim Anfahren 3-5 Amp. zieht bis er Vmax erreicht hat,muß das ja messbar sein,wann sich der Strom nicht mehr verändert.Markierungen auf die Schienen kleben,einer guckt aufs Multimeter und einer auf die Bahn.Bleibt immer noch etwas ungenau aber genauer als nur abschätzen.
Auf einem Rollenprüfstand muss das Chassis das Auto ja nicht nach vorne bewegen,du musst nicht gegen vorhandene Magnetkraft von Chassismagneten ankämpfen und hast weder Roll noch Luftwiderstand.Bringt also für die Beschleunigung eher nichts,nur für (theoretische) Vmax und (gemessene)Drehzahl.

Meine 2 Cent zum Thema.

Michael
Brüste sind wie Faller Autos = eigentlich für Kinder gemacht,aber Männer spielen damit ! Tongue
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#4
Schau mal hier, Hebi.

http://www.freeslotter.de/index.php?thre...ost1078308

Gruß
Markus
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#5
(19-04-2018, 04:32)Loddar M schrieb: Hallo Hebi
Wenn dein Rollenprüfstand schon funktioniert kannst du die Zeit bis Vmax doch selber sehen. Wenn die Drehzahl sich nicht mehr erhöht ist Vmax erreicht.
Hallo Lothar,
Funktionieren tut er, aber noch ohne zu beschleunigende "Last", außer den ziemlich leichtgängigen Laufrollen mit Kugellager.
Zu deinem Vorschlag: Bekomme ich so leider nicht hin (wegen dieser Leichtgängigkeit?), vermutlich ist meine digitale Anzeige am Netzteil zu träge um das so schnell darzustellen.


(19-04-2018, 10:13)historic-route-66 schrieb: Moin Hebi!
Also so etwas mit "ungefähr und abschätzen" ermitteln zu wollen wird wohl eher nichts werden!
Wenn überhaupt bekommst ...
Auf einem Rollenprüfstand muss das Chassis das Auto ja nicht nach vorne bewegen,du musst nicht gegen vorhandene Magnetkraft von Chassismagneten ankämpfen ...
Meine 2 Cent zum Thema.
Michael
Hallo Michael,
du hast ja so recht!!!
Und hast das auch noch so nett und fachlich beschrieben/begründet!
Aber manchmal träumt man halt von Dingen, die man gerne genauer wissen bzw. analysieren möchte - ohne abschätzen zu müssen/wollen, ob dieses Wissen überhaupt Sinn macht.
Verschwindend klein sind - aus meiner Sicht - bei mir der Luft- und Rollwiderstand (Rollwiderstand gibt es auch auf einer größeren Laufrolle, wenn auch weniger als auf einer Fläche), weil ich selber relativ harte (Gummi-) Reifen fahre, womit die Walkverformung trotz Magnet-Chassis äußerst gering ist.
Richtig interessant ist aber der bremsende Haftmagnet-"Widerstand" zu sehen.
Und wird der mit höher werdender Geschwindigkeit immer kleiner?
Auch ein um ein paar zehntel Millimeter tiefer gelegtes Chassis zeigt hier große Wirkung, nicht umsonst sind dann höhere Kurvengeschwindigkeiten möglich - trotz steigender Fliehkraft, weil die Haftmagnete das Chassis noch mehr in der Spur "festkrallen".
Hat das mal jemand mit/auf einer langen Geraden z. B. durch Hochschieben (Mega G) oder Herausnehmen der Magnete gemessen?
Und noch zum Schluß: Wenn ich das nächste Mal ein 2 Cent-Stück in den Händen halte, mal sehen was mir dazu in den Sinn [Bild: huh.png]kommt[Bild: lightbulb.png]?!


(19-04-2018, 13:07)Klenkes schrieb: Schau mal hier, Hebi.
http://www.freeslotter ...
Gruß
Markus
Hallo Markus,
Danke für den interessanten Link.
Ich denke, der Ansatz mit der Schwungmasse an der Laufrollenachse (von Philipp N) ist wirlich gut, weil diese nur in der Beschleunigungsphase (und Verzögerungsphase) und nicht wie ein an die Laufrolle angehängter Motor eine ständige "Last" erzeugt.
Werde also als nächsten Schritt versuchen durch Ausprobieren eine passende Schwungmasse zu finden (bin ziemlich gespannt, ... bei unseren hohen Drehzahlen, Hauptsache die Schwungmasse "überholt" [Bild: exclamation.png]mir nicht meinen Motor).

Der Rest der Beschreibung ist für mich weniger umsetzbar, weil ich dafür elektronisch und softwaremäßig nicht genügend Ahnung habe.

Herzliche Grüße an Alle
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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#6
Hallo Hebi,
so ein Rollenprüfstand kann nach meiner Meinung keine tatsächlichen Ergebnisse auf der Bahn wiederspiegeln. Ein wesentlicher Faktor, der hier noch nicht diskutiert wurde ist die Qualität der Stromaufnahme bei höherer Geschwindigkeit! Diese ist abhängig von Material, Zustand und Andruck der Schleifer sowie der Bahn. Ein schwacher Andruck der Schleifer ist z.B. gut für den Stand oder langsame Geschwindigkeiten, bei hohen Geschwindigkeiten wirkt er sich dann begrenzend auf die Geschwindigkeit aus. Ähnlich ist das mit der Stromaufnahme. Motoren mit hoher Stromaufnahme benötigen einen starken Andruck der Schleifer um volle Leistung liefern zu können. Dieses ist ebenfalls wieder geschwindigkeitsabhängig.
Als weiteres möchte ich meine Erfahrungen mit starken Magnetern anführen: Wenn man die Magnete durch Gewichte austauscht, dann muß in der Regel der Schleiferdruck reduziert werden, damit die Wagen nicht abheben. Das Ergebnis sind deutlich geringere Geschwindigkeiten und Fahrleistungen auf der Bahn als mit Magneten.
Diese Probleme sind bei unserem kleinen Maßstab besonders deutlich. Bei den großen Maßstäben 1:32, 1:24 ist das anders, da hier die Fahrzeuggewichte höher sind und daher der Anpreßdruch der Elektroden auf der Bahn einen geringeren Einfluß hat.

Gruß aus Berlin
JoergR
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#7
(22-04-2018, 21:55)JoergR schrieb: Hallo Hebi,
1)  so ein Rollenprüfstand kann nach meiner Meinung keine tatsächlichen Ergebnisse auf der Bahn wiederspiegeln.
2)  Ein wesentlicher Faktor, der hier noch nicht diskutiert wurde ist die Qualität der Stromaufnahme bei höherer Geschwindigkeit! ...
... Wenn man die Magnete durch Gewichte austauscht, dann muß in der Regel der Schleiferdruck reduziert werden, damit die Wagen nicht abheben. Das Ergebnis sind deutlich geringere Geschwindigkeiten und Fahrleistungen auf der Bahn als mit Magneten.
Gruß aus Berlin
JoergR
Hallo Joerg,
danke für deinen sehr guten Beitrag zu dieser Thematik!  -  Nicki Lauda würde dazu sagen: "... er hat alles richtig gemacht!"

zunächst zu Punkt 2)
Ich finde, du beschreibst ziemlich klar die Verhältnisse und Abhängigkeiten, die mit dem so "schnell wie möglich fahren" zu wollen in enger Verbindung stehen.
Dein Hinweis zu dem Nachlassen des Stromabnehmer-Anpressdrucks beim Entfernen der Magneten und den unmittelbaren Folgen ist logisch, habe ich zwar gewußt, war aber irgendwie dann doch für den Moment nicht präsent in meinem schwachen Hirn.

zu 1)
Inwieweit ich mir von einem Rollenprüfstand doch Vorteile für die Summe an "Abstimmungs-Möglichkeiten" erhoffe, daran arbeite ich im Moment noch.
Habe da noch ein paar Vorstellungen für einen kleinen Multi-Test-Service-Rollenprüfstand, muß erst mal sehen, ob sich das umsetzen läßt, bzw. was davon wirklich Sinn macht (mir bleiben dafür auch im Grunde nur überwiegend mechanische Aufbau- und Test-Möglichkeiten, da ich elektronisch nicht genug drauf habe).
Dabei wird vermutlich der reine Leistungs-Gedanke den man im ersten Ansatz mit einem Rollenprüfstand verbindet, eher nicht den wichtigsten Part spielen. Natürlich ist auch die theoretische Höchstgeschwindigkeit von Interesse, besonders wenn Strecken mit sehr langen Geraden eine Rolle spielen.
Mir geht es aber besonders auch darum, ein ohnehin schon relativ gutes und easy schnell (Kurvengeschwindigkeiten!) zu fahrendes Auto, durch selektieren/austauschen von (Serien-)Teilen noch weiter (messbar) zu verbessern. Das das dann vielleicht nur noch einige Zehntel pro Runde bringt, das muß man akzeptieren, das kennen wir ja auch aus dem großen Rennsport, wo es an der Spitze meist auch sehr eng zugeht.


1:1 (Race)-Car-Ergänzung:
Mein Simca Rally war Baujahr 1974, 1978 war er (durch Unfall) leider hinüber. Hat davon die meiste Zeit (wie deiner?) in Westberlin zugebracht.
Schade [Bild: biggrin.png] das wir uns nicht zufällig mal in der Stadt nebeneinander in der ersten Reihe an einer (Start-)Ampel getroffen haben!
Wie lange hast du deinen Simca Rally damals gefahren? Existiert er vielleicht sogar noch?

Herzliche Grüße
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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#8
ich habe hier einmal ein Oval gebaut
quer durch die ganze Hütte, durch einen Türrahmen durch

starke Magneter(die ich nicht mag) sind nach 1-2 Metern so ziemlich auf vollem Tempo
macht mir wenig Spaß
klingt wie beim Zahnarzt

nimmt man einen gängigen t1 im Standart Zustand wird dieser nie schnell
auch dieser ist noch 1-2 Meter am Ende von beschleunigen Ausnahmen abgesehen

hat man nun einen wirklich planen Tisch und ebenso passende Schienen und eine 7-8 Meter gute Gerade
und stellt da sein Faller AMS-Renner drauf, wird es spannend
zu Anfang wirft es fast alle Autos aus der Spur, bis man es geschafft hat, überhaupt Achsen und Räder (und ein Auto hat auch vorne eine Achse und Räder) soweit gut auf Rundlauf zu bekommen, das die uralten Faller überhaupt im Slot bleiben , wenn man Sie über eine 7-8 Meter Gerade jagt

ähnlich benehmen sich MT/X-trac

echte alte Faller können zT ohne Ende schnell werden
mit Ihren schmalen Reifen und minimaler Stromaufnahme durch 19/21 ohm Anker, dauert das aber zT richtig lange
Die beschleunigen dann schon mal 5-6 Meter weit. dann das Faller Problem, normal bremsen die kaum, man bekommt Sie kaum vom Tempo, vor der anstehenden Kurve

auch MT und Co brauchen im normal Falle lange Geraden um auf volle Fahrt zu kommen, laufen aber die Räder nicht exakt, fliegen auch diese lange vor der Höchstgeschwindigkeit aus dem Slot, auch in einer Geraden

aber auch hier gilt
wieviel Saft übertragen meine Schienen überhaupt, zB Zusatzeinspeisungen?
wie sauber sind meine Stromleiter auf der Oberfläche?
wieviel Andruck habe ich auf meinen Stromabnehmern?
wieviel Gewicht in meinem Vorderwagen?
und haben meine Stromleiter ebene Oberflächen?

und jetzt fangen die Feinheiten an

ein Thema für mich sind die Haftmagnete , die zB Reifen zusammendrücken und damit mehrfach Rollwiderstände erzeugen bei Magnetern
baue ich die Haftmagnete aus, welche Reifenbreite brauche ich dann? und und und

und immer und immer wieder
wieviel Schleifer Andruck? gut für schnelle lange Geraden ist überhaupt nicht gut für viele aufeinander folgende Kurven

da wir in h0 eher wenig Dragster Rennen fahren ist mir die reine Theoretische Beschleunigungszeit nicht wichtig
am Ende beim Rennen nimmt man ja auch oft nicht das schnellste Auto, sondern das fahrbarste

aber natürlich kann man trotzdem lange darüber reden
Frauen sagen, es geht nicht ohne Blumen
Männer können durchaus in Ihrem Reich ohne auskommen

ich finde es gut das hier im Forum jetzt oft Auto-Gruppen (besser Chassi-Gruppen) zusammen gefasst werden und zu Rennen zugelassen werden

eine wirklich lange Gerade bringt einem einige Erkenntnisse
zB kann man da mal Bremspunkte üben
ich hatte 3 Tapeziertische hintereinander, darauf war nicht viel Platz für die 180 Grad Kehre an beiden Enden

Faller, MT+Co und T2 können ziemlich lange beschleunigen

cu, DC
die welt braucht mehr Ver-Rückte

seht was die Normalen aus Ihr gemacht haben. DC
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#9
(07-05-2018, 02:34)photomanHH schrieb: ich habe hier einmal ein Oval gebaut
quer durch die ganze Hütte, durch einen Türrahmen durch
nimmt man einen gängigen t1 im Standart Zustand wird dieser nie schnell
auch dieser ist noch 1-2 Meter am Ende von beschleunigen Ausnahmen abgesehen
... zu Anfang wirft es fast alle Autos aus der Spur, bis man es geschafft hat, überhaupt Achsen und Räder (und ein Auto hat auch vorne eine Achse und Räder) soweit gut auf Rundlauf zu bekommen, das die uralten Faller überhaupt im Slot bleiben , wenn man Sie über eine 7-8 Meter Gerade jagt
echte alte Faller ...  beschleunigen dann schon mal 5-6 Meter weit.

und immer und immer wieder
wieviel Schleifer Andruck? gut für schnelle lange Geraden ist überhaupt nicht gut für viele aufeinander folgende Kurven

cu, DC
Hallo DC,

danke für die Mühe, die du dir mit dem langen Oval gemacht hast und für deine Angaben zu den verschiedenen Chassis-Typen.
Da sind einige neue Appekte für mich dabei. Ich hatte nur in den 60er und Anfang der 70er Jahre Faller-Fahrzeuge und nie eine längere Gerade als etwa 2m. Mir ist da, soweit ich mich erinnern kann, nie ein Auto auf der Geraden aus dem Slot gegangen.


... tja, und die Schleifer, bzw. deren Anpreßdruck, ... damit "steht und läuft" sehr vieles was irgendwie mit der Fahrbarkeit der Autos zusammen hängt. Das Problem ist so alt wie die Geschichte des Slotcars.
Man kann zwar auf einfache Weise durch Gewichte das Problem verbessern, aber dadurch wird das gesamte Fahrverhalten langsamer bzw. schlechter (Fliehkräfte).

Angeregt durch einem Besuch bei den Stadtbahnern, wo wir über ihre Kontakt-Probleme sprachen (die von ihren Autos natürlich), hatte ich mal über andere Lösungen nachgedacht. Eine erste theoretische Überlegung war (inbesondere auch aus dem Grund heraus, das die Schleifer-Federn ja eher kontraproduktiv sind, weil sie genau das machen, was wir nicht wollen, nämlich das Auto tendenziell aus dem Slot zu heben), einen Weg zu finden, bei dem man die Federn weg lassen könnte.
Mein erster Ansatz war die Überlegung, den Schleiferdruck stattdessen mit (innen angeklebten) Magneten an die Stromschienen "zu erzeugen" und den sicheren Stromfluss dann direkt über ein dünnes Kabel zum Antrieb zu führen (notwendig weil der Schleifer jetzt ja nicht mehr durch eine Feder in seine Aufhängung gedrückt wird). Das Wesentliche über meine bisherigen Versuche und Mini-Erfolge steht unter "Stadtbahn, Stromleitprobleme im Stadtbahnbetrieb".

Eigentlich hatte ich vor, speziell zu dem Thema einen neuen Thread eröffnen.
Aber irgendwie bin ich in meinen Versuchen stecken geblieben, zum einen, weil mir eine entsprechend notwendige Reihe verschiedener Mini-Dauermagnete und zum anderen die entsprechenden Faller/T-Jet .. Chassis, fehlen.
Hatte nur einen Mini-Neodym-Magnettyp zur Verfügung, der etwas zu stark ist. Der Versuch, das zu egalisieren durch das Verschieben der Magneten Richtung Schleifer-Ende wirft andere Probleme auf, weil dann der Einfluß der Motormagnete zu nimmt.

Ein Gedanke dazu beschäftigt mich aber doch noch.
Dazu die Frage in die Runde:
Rein theoretisch sollte es doch einen Unterschied machen in welcher Lage die "Schleifermagnete" (wenn nahe an der hinteren Schleifer-Aufhängung), zu den Motormagneten stehen, oder?
Wenn sich so die Schleifer-Magnete von den Motormagneten abstoßen (das bringt guten Kontakt in der Schleiferaufhängung) und sich gleichzeitig natürlich an die Stromschiene "anziehen", könnte das - rein theoretisch - ja sogar einen kleinen positiven Ground-Effekt bewirken, oder?
Aber, irgendwie ist aber der ganze Ansatz, die Schleifer-Federn zu ersetzten, trotz erster kleiner Erfolge, doch ziemlich mühsam und diffizil.

LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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