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18-11-2019, 21:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18-11-2019, 21:45 von HHFallerslot.)
Moin,
mir ist heute beim Brutzeln einer Flachankerkohle dieselbe zerplatzt und ein glühendes Stückchen über den Basteltisch gesprungen!
Habt Ihr das auch schon gehabt?
Wie heiß brutzelt Ihr denn so?
Mit Flamme oder Lötkolben?
Viele Grüße
Mario
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Lötspitze auf 400° aufheizen, Kohle drauflegen und wieder runter nehmen, wenn es nicht mehr raucht. Dann ist alles Öl verdampft.
Die 400° nehme ich nur, weil meine Lötstation in der Regel auf 400° eingestellt ist. Das funktioniert auch mit niedrigeren Temperaturen.
Gruß
Markus
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18-11-2019, 21:56
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 18-11-2019, 21:57 von sven.)
da hast du was verwechselt . das sind maronen die man solange bruzzelt bis sie hüpfen ...
flamme geht , lötkolben geht , ein bisschen vorsichtiger/weniger , dann hüpft auch nix ...
es geht ja nur ums öl verdampfen , das muss gar nicht soooo heiss
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Moin!
Hast du schon mal überlegt,wie Motorkohlen zusammenhalten,egal ob Silber,Kupfer oder Carbon?
Da ist brutzeln absoluter Quatsch,weil man durch Hitze die Bindung zerstört!
Einfach Kohlen auf Papier reiben,bis kein schwarzer Streifen mehr kommt und dann einmal einen Tropfen Waschbenzin drüber geben und trocken wischen.
Was sonst passiert hast du ja gesehen!
Gruss
Michael
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Also ich habe auch gebruzzelt. Das hat soweit gut geklappt. Alle Kohlen fingen an zu dampfen und es war verblüffend wieviel Öl sich Darin ansammelt. Ob das mit Waschbenzin auch funktioniert? Zweifel bleiben.
Nur bei einer Kohle ging es nicht, und das ist der Big Boy von Umpfi. Die hat es mir auf einem alten, breiten Lötkolben einfach gesprengt. Vielleicht geht es mit niedrigere Temperatur, aber bei diesem Lötkolben gibt es nur ein und aus. Also Vorsicht bei diesen Kohlen von Umpfi beim bruzzeln!
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18-11-2019, 23:52
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-11-2019, 00:47 von Ulrich.)
Das Thema wollte ich heute auch ansprechen.
Habe einen neuwertigen P2 Blomo auseinander pflücken müssen, da er nicht laufen wollte. Nach Kohlenwechsel funktioniert es. Das ist schon mehrfach passiert. Ich habe deshalb einige neuwertige alte Kohlen, die nicht wollen. Was schade ist, denn die alten Kohlen sind wesentlich länger als die Neuen und passen auch besser zu den Federn.
Also auf den Lötkolben oder mit Alkohol abreiben oder nur reiben und dann mit Alkohol reinigen ... ?
Muss ich ausprobieren oder gibt es den ultimativen Tipp?
Grüße
Ulrich
P.S. Die Flachanker Tabletten reibe ich bisher mit Alkohol ab und dann funktionieren sie. Die Kontakte, auf denen sie oder die Federn aufliegen, müssen nur peinlich von innen poliert und dann mit Alkohol entfettet sein.
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19-11-2019, 05:07
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-11-2019, 05:07 von Loddar M.)
Alle Autos die in meinem Besitz sind oder waren, außer die in OVP, haben gebrutzeltte Kohlen.
Irgendwann müssen die Autos auch mal qualmen
Da ist nie eine explodiert
Geht nicht, gibts, nicht
Schöne Grüße
Lothar
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Moin,
ich könnte mir vorstellen, dass die Kohlen leicht porös sind und dann jemand ordentlich geölt hat und die dann quasi getränkt sind. Wenn nun das Öl innen verdampft, sprengt es die Kohle. Kohle kann ja auch durch Wasser nass werden und schlecht brennen.
Macht es überhaupt sinn, neue Kohlen zu brutzeln? Schließlich ist Kohle ja ein Produkt aus den gleichen Bestandteilen wie Öl.......
Haben wir einen Chemiker in der Runde?
Viele Grüße
Mario
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Wenn ich alten Chassis einen Kundendienst gönne sind die Kohlen zu 95% "totgeölt".
Lötkolben auf 250 - 270 Grad, Kohlen drauf und warten bis sie nicht mehr qualmen.
Mir ist bisher nie eine Kohle geplatzt.
Auch die Haltbarkeit hat sich imho nach dem brutzeln nicht verschlechtert...
Gruß Stefan
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19-11-2019, 11:54
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19-11-2019, 11:55 von Ulrich.)
Was mich erstaunt, ist, dass auch Kohlen in alten, aber nicht gefahrenen Modellen nicht mehr funktionieren. Die Kohle sieht neuwertig aus und hat keine oder nur ganz geringe Laufspuren. Trotzdem geht nichts. Nach Kohlenaustausch läuft der Motor dann an. Rätselhaft.
Grüße
Ulrich
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Hallo Ulrich!
Das kann schon,je nach Zusammensetzung der "Kohle" ,eine Folge von Oxydation,also Verbindung mit Sauerstoff sein.
Abhängig davon,ob z.B. Kupfer,Silber oder andere NE Metalle darin enthalten sind.
Sicher ist aber,dass bei den genannten Temperaturen in dem beschriebenen Rauch Acroleine freigesetzt werden,die als stark krebserregend gelten.
Daher nehme ich weiterhin Waschbenzin und die Papier - reibe Methode!
Gruss
Michael
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Hallo zusammen!
Kohle brutzeln gehört für mich auch immer zum Service. Ich habe in den ganzen Jahren zweimal erlebt, das eine Kohle (von bestimmt hunderten) geplatzt ist.
Ich schiebe es eher auf Materialfehler der Kohle. Warum sollte es da keine Fehlproduktion geben?
Martin
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Also, wie gesagt, es gab nur Probleme mit den großen Umpfi-Kohlen. Die Kohlen sind ja alle von der Zusammensetzung nicht gleich. Die stark Kupferhaltigen, oder Silberhaltigen halten das bruzzeln aus. Die Big Boys von Umpfi sind recht dunkel, vermutlich haben sie einen höheren Graphitanteil. Außerdem sind sie höher, das Fett kommt also nicht so schnell raus, wenn es sich erhitzt und ausdehnt. Dann können sie platzen. Das ist mir nicht nur bei einer Big Boy passiert, seitdem bruzzle ich die nicht mehr aus. Bei den anderen Umpfikohlen (für Faller AMS/AFX oder T-Jet) passiert das nicht!
Gesund werden die Öldämpfe sicher nicht sein, ich lüfte halt kräftig!
Ich kann mir nicht vorstellen, dass man das Fett mit Benzin herausbekommt, da steckt mit der Zeit schon einiges drin.
Allerdings muss man schon etwas unternehmen, damit die Wagen nicht langsamer werden - bis hin zum Stillstand. Die Öl-Graphitschmiere auf dem Kollektor kann den elektrischen Kontakt komplett unterbinden. Und immer neue Kohlen einsetzen geht auch nicht.....
Grüße Klaus
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@boxer53:
TallBoys hab ich noch nie entfettet oder "gebrutzelt".
Warum auch?
Hab noch kein gebrauchtes Chassis mit TallBoys angekauft/bekommen und bei den Chassis,
in denen ich TallBoys verbaut habe, verölen diese nicht ...
Gruß Stefan
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Hey Jungs,
mit den Kohlen das ist schon eine Wissenschaft für sich aber wie ist es mit den Kontakten
auf denen die Kohlen bei den T-Jets aufliegen? Die sehen ja meistens auch nicht mehr so sauber aus aber wie machste die sauber?
In die kleinen Scheißlöcher kommste ja mit nüscht rein, habe die Spitze vom Zahnstocher fransig gedrückt, in Feuerzeugbenzin
getaucht und dann rüber gewischt aber so richtig wird`s nicht. Muß man ja aufpassen das sie sich nicht verbiegen.
Hat jemand von Euch einen guten Rat?
Euch Allen einen entspannten, ersten Advent und Gruß aus Berlin
Thomas
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Moin Thomas!
Chassis in verdünnter Essig Essenz einlegen,für etwa 15 Minuten.
Bohrungen mit Zahnzwischenraum Reinigern säubern.Alles gut abspülen und fertig.
Die Kontaktzungen der Kohlen von unten mit Fingernagel gegenhalten ung von oben mit Glasfaserradierer oderkleiner Schraubendreherklinge abziehen.
Schönen 1. Advent!
Michael
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01-12-2019, 13:31
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 01-12-2019, 13:32 von Ulrich.)
Zahnstocherspitze mit etwas Watte umwickeln, Chrompaste dran und Kontakt von innen vorsichtig massieren, von unten gegenhalten, danach mit ebensolchem Wattestäbchen mit Alkohol nach Politur säubern. Metallteile von unten polieren, Vorsicht, Kontaktzungen dann von innen gegenhalten.
Kontaktzungen nicht aufbiegen zum leichteren Polieren. Da ist dann schnell das Material abgebrochen.
Essig geht natürlich auch, insbesondere wenn das Chassis vergrünspant ist. ich poliere dann aber immer nach ... . Dann neue Kohlen.
Grüße
Ulrich
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Moin,
Wenn sie nur verschmutzt sind genügt ein Glastradierer!
Ansonsten wie oben von den Kollegen beschrieben, ein Ultraschallbad ist auch super!
Viele Grüße
Mario
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Hallo Männers,
sind ja ne`Menge guter Tips, werde ich alle mal ausprobieren, vielen Dank.
Viele Grüße
Thomas
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(01-12-2019, 13:34)HHFallerslot schrieb: ..... ansonsten wie oben von den Kollegen beschrieben, ein Ultraschallbad ist auch super!
Viele Grüße
Mario
Stimmt genau aber bitte dann ein besseres Gerät denn die billigen aus dem Baumarkt, Aldi und Co taugen noch nicht einmal für die Brille zum reinigen. Einfach mal einen Optiker fragen ob der nicht ein ausrangiertes Gerät hat. Am besten noch dazu erklären wofür das benutzt werden soll. Dem wirds garantiert die Quatsche verschlagen
VG
Michael
VG
Michael
Ich habe für manches auch keine Lösung, aber ich bewundere stets das Problem
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