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Es ist nicht alles Schrott ...
#21
Ich meine, im aktuellen Fall schadet das Ölen enorm: Der arme Ulrich muss dann nämlich alle seine ungeliebten F3-Chassis wieder auseinandernehmen ... allerdings Übung macht den Meister Big Grin .

Unabhängig davon aber würde ich nichts tun, was unnötig ist, also: Kein Ölen auf Vorrat!
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#22
Danke für Dein Mitgefühl, Michael Wink

Ich werde mal den blauen Quietscher auseinandernehmen und an besagter Stelle nochmals gründlich warten. Berichte über das Ergebnis. 

Kommt Zeit, kommt Öl.

Grüße
Ulrich
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#23
Nimm Dir einen Edding und mal das untere Ende der Ankerwelle an. Dann alles wieder zusammen bauen, laufen lassen. und wieder demontieren. Wenn die Ankerwelle nicht blank gescheuert wurde, schleift auch nichts im unteren Ankerlager. Denk dran, auch die Stirnfläche der Welle anzumalen.
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#24
Gute Idee, Klenkes!

Das probiere ich aus, sobald ich mit dem B1/1, den ich gerade zerpflückt habe, fertig bin ... .

Grüße
Ulrich
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#25
So ein Quitschemotor hatte ich auch mehrere Tage auf dem Tisch.
Die Tipps hier mitverfolgt und probiert, leider ohne Erfolg. Fett/Öl ins untere Lager hat nichts gebracht.
Davon ab, unten öle ich grundsätzlich nie, aber testen wollte ich doch.
Die Lösung habe ich nicht, dafür aber den Fehler gefunden. 
Das obere Lager ist ausgeschlagen/eingelaufen. Der Anker lief daher auch etwas zu weit nach oben und stieß gegen den Deckel. Auch ein leichtes runterklopfen des Lagers half nichts. Entweder ist der Anker zu fest, oder zu lose. Selbst bei einem Höhenspiel von nur ca.0,5 mm fängt der an zu quitschen.
Ankerplatte in ein anderes Chassis verfrachtet - keine Veränderung. Also oberes Lager mau. Irgendwann läuft mir eine Ankerplatte mit defektem Anker über den Weg. Dann aus zwei mach eins.


.jpeg   56E431F8-F5F7-46F0-BE7E-D9AA09E1A5B4.jpeg (Größe: 22,45 KB / Downloads: 171)

Hier der Anker. Die Scheuerstelle ist in der roten Wicklung gut zu erkennen. Da habe ich zur Isolierung gleich wieder Lack drauf gemacht. 

Gruß 
Holger
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#26
Hallo Holger,

wenn du Glück hast, verursachen die abisolierten Leitungen keinen Kurzschluss. Kannst du durch Nachmessen überpüfen.
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#27
Habe nachgemessen und nachgelackt. Der Anker ist OK.
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#28
(21-12-2019, 15:23)Slotraver schrieb: ... ganz richtig intepretiert! Big Grin Das "Ankerlager" unten in der Wanne sollte nur nach "Bedarf" geölt werden. Grundsätzlich gilt (und da gebe ich mos recht): dort muss(!) nicht geölt werden. Es kann aber! Und wie Du selbst erfahren hast, war wohl offensichtlich bei Deinem Chassis ein "Bedarf" an Öl. Wink
LG Andreas

(21-12-2019, 17:33)Klenkes schrieb: Das untere Ankerlager gibt es bei Faller Flachankern eigentlich nicht. Warum behaupte ich das? 
Die Welle der Ankerplatte hat einen Durchmesser von 1,2 mm. Die Vertiefung unten in der Chassiswanne hat einen Durchmesser von 1,9 mm. 
Das überstehende Ende der Ankerwelle ist 1.5 mm lang, die Bohrung aber 2 mm tief.
Da kann normalerweise nichts schleifen. Normalerweise ist der Anker der Faller Flachanker fliegend gelagert. Wenn durch Ölen am unteren Ende der Ankerwelle ein wie auch immer geartetes Quietschen beseitigt wird, saß der Anker vorher nicht richtig im Chassis.
VG Markus

Hallo!
Danke für eure guten Erläuterungen zum Flachanker-Motor.
Ich habe seit der Aurora/AFX-Gplus und X-traktion-Zeit ein schwieriges Verhältnis zu den Flachankern. Dank euren Beschreibungen wird mir jetzt einiges klarer.

Habe mich schon als kleiner Junge gewundert, das, obwohl der X-Traktion-Flachanker den größeren Anker-Durchmesser und die größeren Magnete hat, im Vergleich zu den Trommelmotoren/Inlinermotoren (Bezeichnung richtig?) nicht wie eigentlich zu erwarten, den größeren "Bumms" hat.
Habe das für mich dann damit erklärt, das der Flachanker ja logischerweise größere Verluste haben muss, weil er über 3 Zahnpaarungen die Kraft auf die Hinterachse bringt, der Inliner dafür aber nur eine Zahnradpaarung dafür braucht.
Wie ich ja jetzt Dank euch mitbekomme, das ja die Flachanker-Welle selbst, eigentlich nur eine "fliegende Lagerung" hat, die dann oben auf der Platte durch den seitlichen Druck der ersten Zahnradpaarung gleich auch noch zwangsläufig gedrückt/verkantet wird, dann muss das schon mal aus meiner Sicht einen schlechteren Wirkungsgrat zur Folge haben. Und unten im Motorgehäuse - noch (selbst minimal) verschieden starke Federn/Kohlen? Kann das optimal sein?! Das bringt - zumindest - theoretisch Schwingungen in den Anker, als Resultat mit vermutlich weniger hohen Drehzahlen als der Motor eigentlich könnte.
Außerdem wird der Verschleiß an einer fliegenden Lagerung (bei vergleichbaren Material-Paarungen) immer größer sein als bei eine Zweipunkt-Lagerung, also die "Schnellsein-Lebenserwartung" müsste dann kürzer sein. Mit steigendem Verschleiß der Anker-Lagerung also nochmal weniger Drehzahl?!
Die übrigen 2 Lagerungspunkte noch gar nicht berücksichtigt.
Die Lagerung des mittleren Zahnrades auf der Flachankerplatte ist in der Regel alles andere als präzise/verlustarm. Manchmal noch zusätzlich von dem Messingbügel darüber negativ beeinflusst, wenn nicht optimal eingestellt.
Und ist nicht auch das hinterste Zahnrad auf der Platte so gelagert, dass die Kraft oben in Längsrichtung, darunter in Querrichtung übertragen wird?!
Auch das bedeutet noch ein wenig Verluste, aber wenigstens scheint die kurze Achse dieser Übertragung fest zu stehen.
Soweit mal - aus meiner Sicht - meine persönliche Flachanker-Theorie, warum die Dinger nicht den Bumms haben, den sie eigentlich haben sollten/müssten.

Aber das Schöne an der Sache ist, so wie bei vielen Dingen im Leben: Ausnahmen bestätigen die Regel. So habe ich kürzlich einen neuen AutoWorld-Flachanker bekommen, der hat ihn, DEN Bumms!
Einer unter Hundert?
Wie sind eure Erfahrungen bezüglich???
Wie hoch ist eurer Meinung nach der Anteil der richtig schnellen Flachanker?

noch kleiner Tipp für die Wartung/Prüfung: Kleinste Löcher mit dem Meßschieber korrekt zu messen ist so gut wie unmöglich.
Die kleinen Lagerungs-Lochmaße, wie sie Markus oben beschreibt, kann man aber über den Umweg mittels Kleinst-Spiralbohrer-Schäfte (als Lehre) und diese dann mit dem Meßschieber recht gut messen.
(Kleinstspiralbohrer-Set ab 0,4mm/unter der Rubrik Werkzeuge beschrieben)

LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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#29
Moin,
nur Faller hat die „fliegende Lagerung“. Alle Flachanker von Aurora, also auch AF/X und Co müssen einen winzigen Tropfen Schmierung und das untere Ankerlager erhalten!
So richtig „Bumms“ haben nach meiner Erfahrung die T-Jets von AW und JL, Dash sowie der AF/X ab zweite Serie. So richtig schön laufen aber die Flachanker von Faller und T-Jets im grauen Gehäuse von Aurora. Schön optimieren lassen sich die amerikanischen Flachanker durch den Einsatz von Metallagern für die Ankerwelle (analog die ersten Bauer ams)!

Viele Grüße
Mario
Magnete sind nur dafür da, dass der Motor dreht.......................
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#30
Hallo Mario,
erstmal Danke für deine umfassenden Anmerkungen/Erfahrungen mit den Flachankern (dabei hat ein Blomoquäler ja eigentlich nichts, oder wenig mit Flachankern zu tun, oder Huh ).

Das die "so ungesunde fliegende" Lagerung des Ankers nur bei Faller ist, hatte ich überlesen.

Meine obigen Überlegungen/Erfahrungen bezogen sich, wie schon angeführt, allein auf die größeren (1:64er) X-Traktion von JL und AW, darauf, warum sie allein schon motorleistungsmäßig den Inliner-Konstruktionen so eindeutig hinterherfahren.

Noch eine Ergänzung im nachhinein:
Bei der hinteren Lagerung der beiden Zahnräder auf der Flachankerplatte, eins oben, eins unten, mittig dazwischen ein winziges Gleitlager, dabei der Gegenzahnrad-Eingriff von oben zu unten um 90° versetzt, handelt es sich auch noch 2x um eine fliegende Lagerung ...
(tut mir leid, ich komme beruflich aus dem technisch-konstruktiven Bereich, für solch eine Konstruktion hätte ich die Kündigung bekommen)

Ich wollte hier aber nicht an dem Flachankerdenkmal kratzen, zumal viele von uns (auch ich) damit über die Jahre hinweg viele glückliche Stunden verbracht haben, sondern einfach nur einen technischen Dialog zu dem Thema führen.
Habe in dem Zusammenhang auch auf eure Aussagen/Erfahrungen gehofft, insbesondere auch bezüglich Langzeitverhalten solch "schlichter" querbelasteter Lagerungen.

Mir ist allerdings auch klar, das wir gerade etwas von dem Ursprungsthema von unserem Restautator-Profi Ulrich abgedriftet sind... "Es ist nicht alles Schrott ..." , obwohl, passt ja doch wieder irgendwie...
LG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl
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