06-08-2025, 00:27
Hallo Jungs,
habe vor einigen Monaten festgestellt, dass, nach 14 Jahren festem Fahrbahnlayout, die Fahrzeuge in einigen Bereichen meiner Anlage nicht mehr so beschleunigen wie an anderen Stellen der Bahn.
Habe dann mal mit dem Multimeter dort einige Messungen gemacht, im Vergleich auch in den "guten" Bereichen. Und siehe da, es gab etwas höhere Ohm-Werte. Der Zahn der Zeit ist leider immer und überall zugange. Außerdem scheint die Materialqualität der teils auch recht grob gefertigten Tomy-AFX Fahrbahn-Stromleiter ohnehin nicht die edelste zu sein... Ansonsten finde ich die Tomy Fahrbahnteile ziemlich gut.
Leider hatte ich bei Baubeginn 2011 nur 4 Strom-Einspeisestellen pro Fahrspur gemacht. Jetzt komme ich nicht mehr ran an die Schienen-Unterseiten.
Also habe ich alle Schienenstöße komplett durchgemessen und an den schlechten Stromleiter-Übergängen zwischen den (senkrechten) Konktaktstellen mühsam mit einen kleinen Schraubendreher solange blankgekratzt, bis die Übergangs-Messwerte gut waren.
Für die 2-spurige 25m-Bahn bedeutete das, an insgesamt 100 Metern Stromschiene, sämtliche Übergänge zu messen und wo nötig blank zu kratzen. Das waren etliche Stunden angespannte Fummelarbeit. Mein Rücken hat ziemlich gelitten dabei.
Aber jetzt funzt wieder alles...
Kann aus diesen Erfahrungen allen, die im Aufbau oder in der Planungssphase für eine größere Anlage sind, nur raten, wenn sie eine lange Standzeit haben wollen, reichlich Einspeisungen zu machen. Das reduziert Spannnungsabfälle schon mal grundsätzlich und schwächt solche Probleme, wie ich sie hatte, zusätzlich ab.
Im Nachhinein habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie ich ggf. beim nächsten Mal besser zwischen den Kontaktstellen reinigen kann.
Es sollte sehr dünnes, starres sein und beidseitig etwas Rauhigkeit haben, sowas im Sinne von feinem Schmiergelpapier, und von oben zwischen die Kontaktbleche steckbar und bewegbar sein.
Ein erster Versuch mit einer billigen saphirbeschichteten Nagelfeile hat gleich gut funktionert.
Diese Nagelfeile ist nur 0,75mm dick. Ist sie dann wie auf dem Bild abgeschitten (m. Seitenschneider) und minimal spitz geschliffen, lässt sie sich leicht zwischen die Kontakte drücken und etwas hin und her bewegen. Die Kontaktstelle wird so viel schneller als mit dem kl. Schraubendreher blank. Den Abrieb muss man anschließend nur noch heraus pusten. Dabei natürlich bewußt darauf achten, dass das nicht zu "feucht" erfolgt...
Je nach Qualität der Nagelfeile mag sie mehr oder weniger schnell verschleißen, dann kann man sie aber leicht um jeweils ca. 3mm kürzen und mit frischen "Saphiren" weitermachen. Das geht relativ oft, je länger die Feile ist.
Abgeschnitten, habe hier anfangs unnötig viel abgeschnitten...
Dazwischen schieben und durch hin und her schieben Kontaktflächen blank machen
Kontakt mit kl. Schraubendreher leicht auseinander drücken und auspusten
Wünsche allzeit die maximale Spanung auf den Schleifern
Hebi
habe vor einigen Monaten festgestellt, dass, nach 14 Jahren festem Fahrbahnlayout, die Fahrzeuge in einigen Bereichen meiner Anlage nicht mehr so beschleunigen wie an anderen Stellen der Bahn.
Habe dann mal mit dem Multimeter dort einige Messungen gemacht, im Vergleich auch in den "guten" Bereichen. Und siehe da, es gab etwas höhere Ohm-Werte. Der Zahn der Zeit ist leider immer und überall zugange. Außerdem scheint die Materialqualität der teils auch recht grob gefertigten Tomy-AFX Fahrbahn-Stromleiter ohnehin nicht die edelste zu sein... Ansonsten finde ich die Tomy Fahrbahnteile ziemlich gut.
Leider hatte ich bei Baubeginn 2011 nur 4 Strom-Einspeisestellen pro Fahrspur gemacht. Jetzt komme ich nicht mehr ran an die Schienen-Unterseiten.
Also habe ich alle Schienenstöße komplett durchgemessen und an den schlechten Stromleiter-Übergängen zwischen den (senkrechten) Konktaktstellen mühsam mit einen kleinen Schraubendreher solange blankgekratzt, bis die Übergangs-Messwerte gut waren.
Für die 2-spurige 25m-Bahn bedeutete das, an insgesamt 100 Metern Stromschiene, sämtliche Übergänge zu messen und wo nötig blank zu kratzen. Das waren etliche Stunden angespannte Fummelarbeit. Mein Rücken hat ziemlich gelitten dabei.
Aber jetzt funzt wieder alles...
Kann aus diesen Erfahrungen allen, die im Aufbau oder in der Planungssphase für eine größere Anlage sind, nur raten, wenn sie eine lange Standzeit haben wollen, reichlich Einspeisungen zu machen. Das reduziert Spannnungsabfälle schon mal grundsätzlich und schwächt solche Probleme, wie ich sie hatte, zusätzlich ab.
Im Nachhinein habe ich mir ein paar Gedanken gemacht, wie ich ggf. beim nächsten Mal besser zwischen den Kontaktstellen reinigen kann.
Es sollte sehr dünnes, starres sein und beidseitig etwas Rauhigkeit haben, sowas im Sinne von feinem Schmiergelpapier, und von oben zwischen die Kontaktbleche steckbar und bewegbar sein.
Ein erster Versuch mit einer billigen saphirbeschichteten Nagelfeile hat gleich gut funktionert.
Diese Nagelfeile ist nur 0,75mm dick. Ist sie dann wie auf dem Bild abgeschitten (m. Seitenschneider) und minimal spitz geschliffen, lässt sie sich leicht zwischen die Kontakte drücken und etwas hin und her bewegen. Die Kontaktstelle wird so viel schneller als mit dem kl. Schraubendreher blank. Den Abrieb muss man anschließend nur noch heraus pusten. Dabei natürlich bewußt darauf achten, dass das nicht zu "feucht" erfolgt...

Je nach Qualität der Nagelfeile mag sie mehr oder weniger schnell verschleißen, dann kann man sie aber leicht um jeweils ca. 3mm kürzen und mit frischen "Saphiren" weitermachen. Das geht relativ oft, je länger die Feile ist.
Abgeschnitten, habe hier anfangs unnötig viel abgeschnitten...
Dazwischen schieben und durch hin und her schieben Kontaktflächen blank machen
Kontakt mit kl. Schraubendreher leicht auseinander drücken und auspusten
Wünsche allzeit die maximale Spanung auf den Schleifern
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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