30-01-2024, 00:29
Hallo,
Man sollte die Beobachtung von mos und Fallerista aber nicht vergessen, nämlich daß beim Betrieb mit einem Labornetzteil der Funkenschlag am stärksten ist. Eigentlich gehe ich aufgrund dieser Beobachtung davon aus, daß die bei Kontaktverlust des Schleifers im Anker induzierte Spannung die Ursache für den Funkenschlag ist. Die Induktionsspannung kann dabei ein Vielfaches der Versorgungsspannung betragen und führt zum Abschaltzeitpunkt am Anker zu einem negativen Potential. Sie würde somit auch den Gleichrichter leitend halten. Typische Entstörmaßnahmen wie Freilaufdiode etc. sollten auf jeden Fall noch untersucht werden; mit Halbwelle, PWM oder KSQ bekämpft man möglicherweise nur die Auswirkung aber nicht die Ursache des Problems.
Bei Untersuchung von Kreuzungen etc. würde ich unbedingt darauf achten, daß der Funkenschlag durch den Kontaktverlust nicht mit dem Funkenschlag durch einen eventuellen Kurzschluß vermischt wird. Vielleicht die kreuzende Fahrbahn stromlos lassen.
Viele Grüße
finbar
Man sollte die Beobachtung von mos und Fallerista aber nicht vergessen, nämlich daß beim Betrieb mit einem Labornetzteil der Funkenschlag am stärksten ist. Eigentlich gehe ich aufgrund dieser Beobachtung davon aus, daß die bei Kontaktverlust des Schleifers im Anker induzierte Spannung die Ursache für den Funkenschlag ist. Die Induktionsspannung kann dabei ein Vielfaches der Versorgungsspannung betragen und führt zum Abschaltzeitpunkt am Anker zu einem negativen Potential. Sie würde somit auch den Gleichrichter leitend halten. Typische Entstörmaßnahmen wie Freilaufdiode etc. sollten auf jeden Fall noch untersucht werden; mit Halbwelle, PWM oder KSQ bekämpft man möglicherweise nur die Auswirkung aber nicht die Ursache des Problems.
Bei Untersuchung von Kreuzungen etc. würde ich unbedingt darauf achten, daß der Funkenschlag durch den Kontaktverlust nicht mit dem Funkenschlag durch einen eventuellen Kurzschluß vermischt wird. Vielleicht die kreuzende Fahrbahn stromlos lassen.
Viele Grüße
finbar

