(31-01-2025, 12:39)Filamentschnüffler schrieb: Super, Ulrich. Wenn an der Fahrbahn irgendwelche strukturelle Änderungen vorgenommen werden müssen, lass es mich wissen. Ich habe mittlerweile gemerkt, dass bei der Anfangsschiene der Geradeauslauf des Gegenverkehrs ebenfalls mit einer Federzunge ausgerüstet werden muss. Dort habe ich - im Gegensatz zur Endschiene - keinerlei Befestigungsmöglichkeit vorgesehen. Und inzwischen wurde mir auch ein plausibler Grund genannt, weshalb bei der Rückführung der Führungsstreifen beim Wechsel unten offen blieb: da hätte wohl ein Schaltkontakt wie beim Rundenzähler eingebaut werden sollen.
Es bleibt spannend.
Hallo Roger, da hast Du recht. Ich meine, ich hatte irgendwann schon darauf hingewiesen, dass der Gegenverkehr eine Vorrichtung braucht, die ihn hindert, auf die Gegenspur abzubiegen, wenn er gegenläufig die Einfahrt passiert. Im Schaubild zur Originalfahrbahn im Prospekt 851/D auf Seite 32 oben links ist da aber auch nichts vorgesehen. Offensichtlich ging man davon aus, dass der Schub das Fahrzeug in der Geradeausspur hält. Das müsste man im Fahrbetrieb prüfen. Werde nächste Woche eine Teststrecke bauen und die Einfahrtschiene probeweise einbauen, wenn ich da die Drähte hineinbekomme.
Grüße
Ulrich
PS. Ich habe auf die Schnelle ein Schiebemodell mit Führungsstift versehen und die Fahrbahnen zusammengesteckt. Ergebnis:Bei etwa der Hälfte der Versuche läuft der Führungsstift in die Abzweigung und das Fahrzeug versucht so einzubiegen in die Gegenspur. Also müsste dort in der Tat noch eine federbelastete Zunge hinein, welche die Gegenfahrbahn auf Geradeausstellung hält und dem auf die Überholspur einbiegenden Fahrzeug Gelegenheit gibt diese "aufzuschneiden", hinterher durch Federdruck diese Aufschneidung wieder schliesst. Das kennen wir ja auch von den Abzweigungen. Ich muss mir das in Ruhe anschauen, bin aber bis nächste Woche unterwegs.

