23-02-2025, 22:46
Hallo Jungs,
der Bugatti 35 ist 2024 100 Jahre alt geworden. Ein kompromissloser Rennwagen, der seiner Zeit weit voraus war.
Von null auf 100 km/h in 6,5 Sekunden, nur 750kg, Achtzylinder mit Kompressor, Höchstgeschwindigkeit je nach Motorisierung über 200 km/h. Zu seiner Zeit waren das Fahrleistungen wie aus einer anderen Welt.
Wie bei meinem dafür gebauten Eigenbau-Chassis #II versprochen, hier die ersten Bilder vom Karosserie-Aufbau meines Bugatti 35.
Der Aufbau entstand anhand im Netz verfügbarer Bilder. Natürlich, wie bei fast allen Rennwagen, gab es innerhalb der Bauzeit, 1924 bis in die 30er Jahre, neben den Motorvarianten auch einige optische Änderungen an dem Fahrzeug, u. a. die Kühlerform und den Windschutz für den Fahrer.
Meine Bau-Materialien sind überwiegend Polystyrol-Platten von 0,75/1mm Dicke und Sekundenkleber (mit viel Sekundenkleber-Granulat). Erst das zusätzliche Granulat bringt nach meiner Erfahrung enorme Crash-Festigkeiten, die fürs harte Racing so wichtig sind.
Dieses Video
hat mich mit dazu gebracht, das komplette Projekt samt passendem Chassis zu versuchen....
Link: Bugatti-Racing in Goodwood
Bin mir allerdings im Verständnis nicht ganz sicher, bitte um Korrektur, wo ich falsch liege:
Anscheinend setzt der Fahrer kurz vor dem Start durch Aufpumpen den Benzintank unter Druck, mangels noch nicht vorhanderer Benzinpumpe?
Der große Schalthebel außen rechts ist die Handbremse, und der kleine dahinter der Schalthebel?
Und die lange waagerechte Stange nach vorne, ebenfalls auf der rechten Seite, gehört vermutlich zur Lenkung?
Link: anscheinend nochmal der gleiche Fahrer: Bugatti 35B
Erste Schritte , Seitenteile, vorgeformt mit aufgeklebten Vollprofilen für den großen Radius von Motorhaube und den kleineren am Heckteil
Die, wegen der Kupferscheifer, so lange Vorderachsplatte ist mir noch ein Dorn im Auge.
Aber ich wollte bei meinem 2.Chassis wegen Instabilität und schwierigerer Reinigung nicht mehr auf Litzenschleifer zurückgreifen. Außerdem braucht es auf meiner relativ "unebenen" Bahn (reichlich Fahrbahnverwindungen) höhere Schleifer-Federwege.
Da bin ich noch parallel am basteln, das muss, mit anderen Schleifern (z. B. vom LifeLike-T), kürzer machbar sein...
Beide Seiten verklebt, hinten spitz und vorne mit Zwischenstück entsprechend Kühlerbreite
Motorhaube, Deckplatte vorm Einkleben
Armaturenbrett + Sitzbank-Rückenlehne eingeklebt (dienen gleichzeitig als Querversteifung)
Erstes kleines Rollout hinsichtlich Beurteilung ob alle Dimensionen stimmig zueinander sind
Sitzbank ist drin
Alle Übergänge verspachtelt mit Revell-Modellspachtelmasse
Grob verschliffen
Aktueller Stand,
hier mit aufgespachteltem Fahrer-Windschutz, der allerdings noch kleiner werden muss
Bis zum fertigen Modell ist noch viel Kleinarbeit nötig, doch das Gröbste ist geschafft. Zumindest ist das meiste was zu Kleben war, geschafft.
Das "Sekundenkleberkleben" war mal wieder das Schwierigste, besonders bei den ganz kleinen Teilen, einmal, sofort die richtige Positionierung zu finden und dann danach auch noch den richtigen Augenblick zum loszulassen abzuschätzen, bevor die Finger mal wieder
fest mitangeklebt waren...
Ich hoffe, in den kommenden Wochen soweit fertig zu werden, dass ich dann in den ersten warmen Tagen mit der Lackierung beginnen kann.
BG
Hebi
der Bugatti 35 ist 2024 100 Jahre alt geworden. Ein kompromissloser Rennwagen, der seiner Zeit weit voraus war.
Von null auf 100 km/h in 6,5 Sekunden, nur 750kg, Achtzylinder mit Kompressor, Höchstgeschwindigkeit je nach Motorisierung über 200 km/h. Zu seiner Zeit waren das Fahrleistungen wie aus einer anderen Welt.
Wie bei meinem dafür gebauten Eigenbau-Chassis #II versprochen, hier die ersten Bilder vom Karosserie-Aufbau meines Bugatti 35.
Der Aufbau entstand anhand im Netz verfügbarer Bilder. Natürlich, wie bei fast allen Rennwagen, gab es innerhalb der Bauzeit, 1924 bis in die 30er Jahre, neben den Motorvarianten auch einige optische Änderungen an dem Fahrzeug, u. a. die Kühlerform und den Windschutz für den Fahrer.
Meine Bau-Materialien sind überwiegend Polystyrol-Platten von 0,75/1mm Dicke und Sekundenkleber (mit viel Sekundenkleber-Granulat). Erst das zusätzliche Granulat bringt nach meiner Erfahrung enorme Crash-Festigkeiten, die fürs harte Racing so wichtig sind.
Dieses Video
hat mich mit dazu gebracht, das komplette Projekt samt passendem Chassis zu versuchen.... Link: Bugatti-Racing in Goodwood
Bin mir allerdings im Verständnis nicht ganz sicher, bitte um Korrektur, wo ich falsch liege:
Anscheinend setzt der Fahrer kurz vor dem Start durch Aufpumpen den Benzintank unter Druck, mangels noch nicht vorhanderer Benzinpumpe?
Der große Schalthebel außen rechts ist die Handbremse, und der kleine dahinter der Schalthebel?
Und die lange waagerechte Stange nach vorne, ebenfalls auf der rechten Seite, gehört vermutlich zur Lenkung?
Link: anscheinend nochmal der gleiche Fahrer: Bugatti 35B
Erste Schritte , Seitenteile, vorgeformt mit aufgeklebten Vollprofilen für den großen Radius von Motorhaube und den kleineren am Heckteil
Die, wegen der Kupferscheifer, so lange Vorderachsplatte ist mir noch ein Dorn im Auge.
Aber ich wollte bei meinem 2.Chassis wegen Instabilität und schwierigerer Reinigung nicht mehr auf Litzenschleifer zurückgreifen. Außerdem braucht es auf meiner relativ "unebenen" Bahn (reichlich Fahrbahnverwindungen) höhere Schleifer-Federwege.
Da bin ich noch parallel am basteln, das muss, mit anderen Schleifern (z. B. vom LifeLike-T), kürzer machbar sein...
Beide Seiten verklebt, hinten spitz und vorne mit Zwischenstück entsprechend Kühlerbreite
Motorhaube, Deckplatte vorm Einkleben
Armaturenbrett + Sitzbank-Rückenlehne eingeklebt (dienen gleichzeitig als Querversteifung)
Erstes kleines Rollout hinsichtlich Beurteilung ob alle Dimensionen stimmig zueinander sind
Sitzbank ist drin
Alle Übergänge verspachtelt mit Revell-Modellspachtelmasse
Grob verschliffen
Aktueller Stand,
hier mit aufgespachteltem Fahrer-Windschutz, der allerdings noch kleiner werden muss
Bis zum fertigen Modell ist noch viel Kleinarbeit nötig, doch das Gröbste ist geschafft. Zumindest ist das meiste was zu Kleben war, geschafft.
Das "Sekundenkleberkleben" war mal wieder das Schwierigste, besonders bei den ganz kleinen Teilen, einmal, sofort die richtige Positionierung zu finden und dann danach auch noch den richtigen Augenblick zum loszulassen abzuschätzen, bevor die Finger mal wieder
fest mitangeklebt waren... Ich hoffe, in den kommenden Wochen soweit fertig zu werden, dass ich dann in den ersten warmen Tagen mit der Lackierung beginnen kann.
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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