30-03-2025, 21:53
(30-03-2025, 00:15)finbar schrieb: Also, ich würde mich sehr freuen, und ich denke ich bin nicht alleine, wenn sich doch eine Möglichkeit auftäte, den Bugatti 35 in einer übersichtlichen Stückzahl herzustellen. Meine Unterstützung hast du.
Viele Grüße
finbar
(30-03-2025, 09:34)Grifo schrieb: @ finbar
Es ist sicher eine Überlegung wert, das Modell abzuformen. An Hebis Stellte würde ich mich diesem Vorhaben allerdings verweigern, da am Modell beim Abformvorgang gewisse Schäden entstehen könnten. Einfacher ist es eventuell ein vergleichbares Modell im diecast Bereich zu suchen oder die Karo mittels CAD selbst zu zeichnen.
Im zweiten Fall bestünde die Wahlmöglichkeit aus verschiedenen Fertigungsverfahren das günstigste zu wählen. Mit einer geeigneten Vorlage sollte sich der Zeichenaufwand in Grenzen halten, da die Grundform recht einfach gehalten ist.
Hallo ihr Beiden, Hallo liebe Bugatti-Interessierte,
zuerst mal Danke für eure positiven Kommentare zu meinem Bugatti 35-Projekt.
Mal kurz das für und wider zum Bau einer kleinen Serie:
Ich bin absolut offen dafür, dass das Modell auch auf anderen Rennstrecken oder Städten sein Runden drehen darf.
Habe da auch keinerlei Einmaligkeitsbedarf oder finanzielle Interessen. Im Gegenteil, gewissermaßen ein Bugatti-"Volkswagen" für alle, die ihn möchten, das fände ich gut.
1. Möchte allerdings darauf hinweisen, dass aus meiner Sicht das Fahrzeugchassis - das für den Betrieb nun mal nötig ist - noch nicht völlig ausgereift ist (die Schleifer und in Teilen auch die Regelbarkeit des Micro-Motors).
Außerdem ist das Handmade-Chassis, was durch viel rumprobieren und wiederholtem umbauen entstanden ist (teil auch "zwei Schritte vor, ein Schritt zurück" und "verbohrt, geflickt, neu gebohrt", nicht dazu geeignet, als gute Basis für einen Abguss zu dienen.
Um für alle ein ordentliches Chassis hinzustellen, müsste ich Grunde ein komplett neues Chassis bauen.
Ich habe noch eine verbesserte Schleifer-Lösung im Sinn. Wenn das klappt, könnte dieses Chassis als Weiterentwicklung davon profitieren. Allerdings setzt es die kurzen LifeLike-T Schleifer vorraus, von den ich noch einige habe. (Problem allerdings: wo kann man die herbekommen für die Serie?)
Ob man dieses schmale Chassis allerdings auch im Druckverfahren herstellen sollte, sehe ich hinsichtlich Verzug/Dauer-Formstabilität kritisch wegen der dünnen und schmalen "Taille", die nur aufgrund der harten Pertinax-Platte möglich war.
Oder gibt es vielleicht eine Alternative hinsichtlich Chassis?
Welches der käuflich zu erwerbenden Chassis wäre denn vielleicht passend für eine vorn und hinten so schmale Karosserie (ggf. durch Umbau)?
2. Mal ausgehend davon, dass das Ganze, neben der Karosserie, auch noch aus einer Reihe von Einzelteilen besteht, die nur im Selbstbau gefertigt werden können, macht den Serien-Bau nicht einfach.
Und da nicht jeder, der das Modell vielleicht auch gerne fahren möchte, diese Anbau-Teile selber anfertigen kann/möchte, wäre es aus meiner Sicht am sinnvollsten, einen kompletten Bausatz (unlackiert) zusammen zu stellen.
Das alles zu organisieren setzt einen verantwortlichen Projektleiter voraus, bei dem alle Fäden zusammenlaufen, der sich mit viel Engagement einsetzten müsste, der den Bausatz für den Versand zusammenstellt und so für alle zu einem guten Abschluß zu bringt.
Der auch ermitteln müsste, wo und wieviel Kosten (z.B. Resine-Abguss von Karosserie und Fahrer, Mikro-Motor mit Ritzel, Hinterachse mit Kronenrad, Schleifer, große schmale Räder, schmale Siliconreifen, passende Verschraubung, mehrere gestapelte Micro-Haftmagnete...) anfallen.
Und der dann die kompletten Zukaufteile bestellen könnte.
Wie hoch sollte dann sinnvollerweise die Anzahlung des Einzelnen für die Resine, das Chassis und die Zukaufteile sein?
Wer aus dem Forum würde diese Aufgabe übernehmen wollen?
Könntest du das vielleicht übernehmen finbar?
3. Das aktuelle Bugatti-Modell, so wie es jetzt da steht, einfach abzugießen geht nicht. Erst müssten Anbautteile, wie Klarsicht-Frontscheibe, Schalthebel, Bremse, Lenkstange abgeflext werden, denn die sitzen dank Sekundenkleber + Granulat bombenfest. Auch der fest eingeklebte Fahrer müsste noch herausgeschnitten werden, was auch nicht ohne Schäden für ihn abgehen würde.
Und die aufgeklebten "Lüftungsgitter" würden für den Resine-Abguss stören, weil, obwohl die Folie sehr dünn ist, sie doch dann als leichte Erhebung auf dem Abguss zu sehen wären. Das könnte man aber noch mit etwas Sorgfalt am neuen Resine-Rohling abschleifen.
Aus meiner Sicht müsste ich für das Projekt eine neue Rohkarosserie (ohne Anbauteile) machen. Oder Grifos weg über eine CAD-Zeichnung gehen?
4. Der Zeitfaktor: das alles wird viel Zeit benötigen. Ich habe die nächsten dreieinhalb Monate nur sehr wenig Zeit für solch ein umfassendes Projekt, erst ab Ende Juli geht wieder mehr.
Außerdem bin ich mit Mitte 70 inzwischen in die Jahre gekommen und zudem chronisch krank, was meine Powerlinie an manchen Tagen steil abfallen lässt. Könnte auch eine Zeitlang komplett ausfallen wie letztes Jahr, wo ich kaum am Forum teilnehmen konnte.
Aber ich sehe das ziemlich pragmatisch, der Zahn der Zeit
ist eben unabwendbar... 5. Ich fände ein solches H0-Forum-Gemeinschaftsprojekt echt spannend.
Doch ehe man in eine tiefere Planung einsteigt, wäre es wegen des hier nur angerissenen großen Aufwands,
vielleicht als erstes sinnvoll, zu ermitteln:
- Wer aus dem Forum hat ein wirklich konkretes Interesse an solch einem Bugatti? Bitte sich dazu einfach mal hier im Thread melden/einschreiben.
- Um dem Aufwand gerecht zu werden, sollten es aus meiner Sicht schon mindestens ein Dutzend Mitmacher sein.
- Und wer könnte eine entsprechende Kleinserie - von welchen Anbau-Teilen fertigen?
- Wer könnte einen neuen, passenden Fahrer zurechtschnitzen für den Druck oder Resine (bei Resine mehrteilig nötig?)
- Wer könnte die Decals, die Lüftungsschlitze und einen Satz verschiedener weißer Startnummern anfertigen?
(meine Lüftungsschlitze sind nur eine lange Reihe von kleinen "l"´s, gemacht im Textprogramm, ausgedruckt auf klarer Selbstklebefolie
)6. Wer aus dem H0-Forum würde sich voll einbringen und sich dabei um die zentrale Koordination, Kostenvoranschlag und Bestellung von Zukaufteilen kümmern? Wer wäre zu diesem Einsatz bereit und dabei auch stressresistent?
Soweit mal meine Gedanken, wie man ein solches Gemeinschaftprojekt vielleicht geordnet angehen könnte.
Um so möglichst zu vermeiden, dass es in einer (unfertigen) Sackgasse endet...
Wie seht ihr das?
Oder was sollte man anders aufziehen?
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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