26-06-2025, 21:16
(25-06-2025, 16:54)Bon_Slott schrieb: Aus Erfahrung kann ich empfehlen, den Sekundenkleber in einer luftdichten Tupperdose im Kühlschrank aufzubewahren.
Hi Dominik,
genau so ist es richtig, sonst verliert man (ist die Tube erstmal geöffnet), mit der Zeit mehr und mehr das mögliche Maximum an Klebe-Festigkeit.
Wieviel und ab wann das passiert, ist zum Zeitpunkt des Klebens leider nicht erkennbar, im schlechtesten Fall dann erst hinterher durch frühen Bruch der Klebestelle.
Dabei ist eine maximale Festigkeit bei Crashs für Chassis und Karosserie, wegen der mitunter sehr hohen Verzögerungswerte unserer kleinen Modelle, so eminent wichtig.
Da der Niedergang der Klebewirkung mit der Zeit ja nicht kontrollierbar/erfassbar ist, habe ich mir nach einigen schlechten Erfahrungen eine andere Strategie überlegt.
Außer bei dem eingangs beschriebenen Spezialkleber (ist liquid) für schwierige Kunststoffe wie PP/PE, den es ja nur in dieser 2g-Packung gibt, verwende ich allgemein nur noch die Mini 1g-Tuben liquid/flüssig-Version, z.B. von UHU oder Pattex, die es oftmals günstig für 2 oder 3€ als 3er oder 4er Set gibt.
Die sind zum einen nach dem Öffnen oft in kurzer Zeit aufgebraucht, und falls doch nicht, entsorge ich die wenigen Resttropfen einer solchen Tube durch Ausdrücken in Stoff oder Zewa nach spätestens etwa 2 Monaten.
So bin ich, bisher immer auf der sicheren Seite. Und zusammen mit dem Aktivatorstift aus dem oberen Set (der sehr ergiebig ist und recht lange hält - wenn man sofort wieder verschließt) und ggf. Sekundenkleber-Granulat (falls es nicht um Sichtflächen geht) kann man mit diesen Klebe-Minis bei vielen verschiedenen Materialmix-Verklebungen hohe Dauerfestigkeiten erzielen.
Die 1g-Tube hat auch noch einen weiteren Vorteil, dass man nämlich wegen der nicht so langen Nutzung, im Grunde immer eine saubere Tubenspitze für feine Dosierungen hat.
BG
Hebi
Dominik, außerdem steht unser Kühlschrank ganz weit weg von meinem Bastelplatz in einem anderen Stockwerk...
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
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