24-06-2026, 21:52
Hallo Jungs,
hier kommen die Bilder zur Fertigstellung des vorletzten Modells meiner 50er Jahre Porsche, der Abschluss des Porsche Spyder 550.
Es gab beim 550er viele Karosserie-und Frontscheiben-Veränderungen im Laufe seiner Rennkarriere von 1953 -1957. Deshalb habe ich mich für eine Version entschieden, die mir am besten gefallen hat.
Gewicht des kpl. Modells 28,0g, Radstand 37,2mm.
Es war noch einiges zu machen, bzw. zu ändern.
Beispielsweise hatte ich mich völlig vertan mit dem Heck des 550er. Das habe ich aber leider erst gemerkt, als er frisch lackiert war.
Wie im Beitrag vom 13.4. zu sehen, hatte ich dem Porsche ein stark verrundetes Heck gespachtelt. Bei der nochmaligen Sichtung von Zeichnungen/Skizzen viel dann erst bewusst auf, dass er im Bereich der abgesenkten Heckpartie in der Draufsicht eine ziemlich gerade Abschlusskante hatte.
Also nach der Trocknung Feile und Schleifpapier angesetzt, begradigt und den Übergang nach unten neu gemacht.
Letzte Anbauteile:
- Heckleuchten aus gekürzten Stecknadeln, 0,8mm Löcher im ca. 45° Winkel ins Heck gebohrt und Kopf rot angemalt.
- Winziger Tankdeckel aus Alu (mit Schlüsselfeilen "gedreht") und eingeklebt.
- Zwei feine Edelstahlgitter in die Heckklappe eingeklebt.
- Bunten Fahrer aus geschrotteter Tyco Formel 1 - Karosserie ausgeschnitten und hellgrau bemalt.
- Cockpitscheibe (aus Kunststoff-Blisterverpackung eines Kugelschreibers) passend herausgeschnitten und eingeklebt.
Einfach, aber sehr wichtig: Karton-Schablone um die beiden Heck-Kotflügel so gleich wie möglich formen/spachteln/schleifen zu können.
Das große Problem bei allen Selbstbau-Modellen ist immer, dass eine ganze Reihe von Anbauteilen erst nach der Lackierung angeklebt werden kann...
Dazu müssen z. B. Löcher vorsichtig vom eingelaufenen Lack freigebohrt werden. Je dicker der Lack (durch nachlackieren), umso größer das Problem des wegplatzens von Lackbereichen.
Das geht leider oftmals mit kleinen oder größeren Lackschäden einher. So ist keines meiner Modelle im Lack wirklich fehlerfrei.
Stelle mir dann oft die Frage, wie lange ich mir diesen Lackierungs-Frust noch antun will... Bis das fertige Modell dann dasteht - und die "Waage" wieder beinahe ins Gleichgewicht bringt...
BG
Hebi
hier kommen die Bilder zur Fertigstellung des vorletzten Modells meiner 50er Jahre Porsche, der Abschluss des Porsche Spyder 550.
Es gab beim 550er viele Karosserie-und Frontscheiben-Veränderungen im Laufe seiner Rennkarriere von 1953 -1957. Deshalb habe ich mich für eine Version entschieden, die mir am besten gefallen hat.
Gewicht des kpl. Modells 28,0g, Radstand 37,2mm.
Es war noch einiges zu machen, bzw. zu ändern.
Beispielsweise hatte ich mich völlig vertan mit dem Heck des 550er. Das habe ich aber leider erst gemerkt, als er frisch lackiert war.
Wie im Beitrag vom 13.4. zu sehen, hatte ich dem Porsche ein stark verrundetes Heck gespachtelt. Bei der nochmaligen Sichtung von Zeichnungen/Skizzen viel dann erst bewusst auf, dass er im Bereich der abgesenkten Heckpartie in der Draufsicht eine ziemlich gerade Abschlusskante hatte.
Also nach der Trocknung Feile und Schleifpapier angesetzt, begradigt und den Übergang nach unten neu gemacht.
Letzte Anbauteile:
- Heckleuchten aus gekürzten Stecknadeln, 0,8mm Löcher im ca. 45° Winkel ins Heck gebohrt und Kopf rot angemalt.
- Winziger Tankdeckel aus Alu (mit Schlüsselfeilen "gedreht") und eingeklebt.
- Zwei feine Edelstahlgitter in die Heckklappe eingeklebt.
- Bunten Fahrer aus geschrotteter Tyco Formel 1 - Karosserie ausgeschnitten und hellgrau bemalt.
- Cockpitscheibe (aus Kunststoff-Blisterverpackung eines Kugelschreibers) passend herausgeschnitten und eingeklebt.
Einfach, aber sehr wichtig: Karton-Schablone um die beiden Heck-Kotflügel so gleich wie möglich formen/spachteln/schleifen zu können.
Das große Problem bei allen Selbstbau-Modellen ist immer, dass eine ganze Reihe von Anbauteilen erst nach der Lackierung angeklebt werden kann...
Dazu müssen z. B. Löcher vorsichtig vom eingelaufenen Lack freigebohrt werden. Je dicker der Lack (durch nachlackieren), umso größer das Problem des wegplatzens von Lackbereichen.
Das geht leider oftmals mit kleinen oder größeren Lackschäden einher. So ist keines meiner Modelle im Lack wirklich fehlerfrei.
Stelle mir dann oft die Frage, wie lange ich mir diesen Lackierungs-Frust noch antun will... Bis das fertige Modell dann dasteht - und die "Waage" wieder beinahe ins Gleichgewicht bringt...
BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen" Walter Röhrl
- Wer später bremst, fährt länger schnell -
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