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Mega G+ ohne Magnete
#1
Moin, 

das Mega G+ Chassis ist echt genial. Die Haftmagnete lassen sich problemlos und jederzeit reversibel ausbauen, man muss sie nur von unten mit einem Schraubendreher herausdrücken - fertig! Und genauso einfach lassen sie sich wieder einsetzen. Ohne Magnete sind diese "Bodenraketen" nicht mehr wieder zu erkennen, dank des kleinen Motors haben die Motormagnete keinerlei spürbare Haftwirkung, die Autos driften traumhaft. Allerdings sollte man die Spannung etwas reduzieren, oder besonders hochohmige Regler verwenden, sonst wird es schwierig, enge Kurven zu nehmen. 

Außerdem sollte man entweder den Federdruck der Schleifer verringern, oder vorne einen Streifen Walzblei auf die Fläche hinter der Vorderachse kleben (mit doppelseitigem Klebeband ist auch das rückstandslos wieder zu entfernen), da sonst die Räder nicht die Fahrbahn berühren, und der Führungsstift nicht vollständig in den Slot eintaucht. Bei Verwendung von Faller-Fahrbahnen muss auch der Führungsstift um mind. 1mm verkürzt werden, sonst setzt er auf den Boden des Schlitzes auf. 

Ich bin jedenfalls so begeistert, dass ich nach und nach bei meinen "Spielfahrzeugen" alle AFX-, G-plus-, SRT- etc. Chassis gegen magnetlose Mega G+ austauschen werde. Auch wenn driftende Gruppe C-Autos "in echt" wohl eher die Ausnahme waren. ;-)

Schönen Sonntag noch

Voker
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#2
Hallo Volker,

ich nehme mal an du sprichts von der rennfahrenden Gemeinde und nicht von den Stadtbahnern?
Es gibt m.E. mehr Rennfahrzeuge als Stadtfahrzeuge zu kaufen.
VG
Michael






Ich habe für manches auch keine Lösung, aber ich bewundere stets das Problem
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#3
Ja, ich spreche für die "Racer-Fraktion". Gibt's wirklich mehr Rennfahrzeuge als Stadtfahrzeuge? Vieles ist ja durchaus für beides zu gebrauchen, wenn ich z.B. an die Auto-World-Fahrzeuge denke. Für den Stadtverkehr brauchen die natürlich passendere Felgen und Reifen, aber das brauchen die eigentlich auch für die Verwendung auf der Rennstrecke, wenn einem die Optik nicht völlig egal ist. Viele "zivile" Karosserien gibts auch bei MEV Originals (www.tjets.com), allerdings, wie bei AW, hauptsächlich nach US-Vorbildern.

Volker
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#4
Hallo Volker,

Danke das du mir einen Grund gegeben hast mich doch endlich mal hier im Forum anzumelden Wink

Nach ewiger Suche bei im Netz bist du so zu sagen einer der Wenigen, die mal was zum magnetlosen fahren der Mega G+ Chassis schreibt.
Sehr offensichtlich werden die G+ im Rennen überall nur mit Magneten gefahren und dazu in Geschwindigkeiten bei denen man von den doch sehr schönen Autos gar nichts erkennen kann.

Ich besitze 2 AFX Mega G+ Peugeot 908.

Meine Versuche bisher sind leider irgendwie nicht so von Erfolg gekrönt....

Weißt du ungefähr wie viel Gewicht du vorn bei der Achse hin geklebt hast?
Welche Reifen hast du hinten drauf?

Wie löst du den Gegendruck der Federn an den Schleifern? Ich habe meine Federn etwas gekürzt, aber die Vorderräder stehen immer noch nicht so ganz auf....

Fährst du auch die Mega G+ in 1.7? Wegen dem Platz für Gewicht zwischen Platine und Vorderachse, ich glaube mit dem kurzen Chassis wird das schwieriger.

Meine weitere Überlegung ist mir Messing Stangenmaterial in 4x5mm zu holen und anstelle der Magneten in die Magnethalter zu stecken. Damit sollte sich das Fahrverhalten ja dann zusammen mit dem Gewicht hinter der Vorderachse ja anpassen lassen.

Die Autos machen richtig Spaß, nur langweilt mich der etwas geringe Anspruch beim  Magnetfahren mit der Zeit, ich hätte gern einen merklichen Grenzbereich und ein sauberes Ausbrechen des Hecks beim fahren.

Der nächste Punkt wäre zu überlegen ob das auf den AFX-Schienen so funktioniert, da die Stromleiter ja im Verhältnis relativ hoch sind.


Gruß Patrick
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#5
Patrick, versuch doch mal, die Magnete nicht komplett zu entfernen, sondern durch Unterlegen mit einem nicht-magnetischen Material, z. B. Kunststoff oder Pappe nach oben zu schieben. Du kannst die Magnete so weit noch oben schieben, bis deren Haftwirkung so gering ist, dass das Fahrverhalten deinen Wünschen entspricht.

Irgendwann ist die Magnetkraft nur noch so hoch, dass sie der Gewichtskraft von Messing oder Blei entspricht.

Gruß
Markus
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#6
Hallo Markus,

Da geb ich dir recht, das funktioniert auch soweit relativ gut.
So fahre ich auch derzeit, allerdings benötigt man immer noch einen recht hohen Einfluss des Magneten bis die Vorderräder auf der Bahn aufliegen und nicht durch die Kontakte nach oben gedrückt werden und der Führungsstift weit genug im Slot bleibt.
So bekommt man einen besser spürbaren Grenzbereich und muss sauberer fahren.

Mein Ziel bei dem ganzen ist aber ohne jeglichen Magneteinfluss fahren zu können/lernen, da ich mir in den Kopf gesetzt habe mir eine Holzbahn mit Kupfertape zu bauen, bzw es zu versuchen.
Da ist das Thema Magnet dann eh hinfällig.

Gruß Patrick
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#7
Hallo Patrick,
auf Kupfertape kannst du nur mit Litzenschleifer fahren.
Du musst dann alle Fahrzeuge umbauen und Fahrzeuge mit Schleifer (z.B. von Freunden die mit eigenen Fahrzeugen bei dir fahren möchten) fallen dann komplett weg. Geht einfach nicht gut. Möchtest du dich wirklich so einschränken?
Gruß Martin
Leistung ist, wenn sich die Felge im Gummi dreht!
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#8
Hallo Martin,

natürlich mag ich mich nicht so einschränken, danke für den Hinweis, ich hatte nur einige solcher Bahnen im Netz gesehen.
Allerdings hatte ich mich nicht weiter damit beschäftigt, der Gedanke war einfach, MDF, Tape und Farbe sind günstiger wie alles an Kurventeilen die ich gerne hätte, zumal ich Kontakt zu einer CNC hätte. Aber das ist ja noch Zukunftsmusik und Bedarf offensichtlich mehr Recherche.

Gruß Patrick
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#9
Hallo Freunde
das ist alles sehr vage, gescheite Schienen, gescheite Reifen 
und der Spaß hat keine Grenzen....
Gruß Gerhard
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#10
Moin Patrick (mini-racer),

mein bisher "vollständigster" Umbau ist der 1965er Mustang auf 1,7''-Mega G-plus, hier habe ich nach Entferner der Haftmagnete in der Schächte und an die Vorderachse Bleikügelchen mit Fixogum geklebt, der Kleber lässt sich im Zweifelsfall rückstandslos wieder entfernen.

Hier mal zwei Fotos vom umgebauten Chassis:

[Bild: 48871944wm.jpeg]

[Bild: 48871945ag.jpeg]


Die Federn habe ich um 2 1/2 Windungen gekürzt, damit liegt das Auto mit Karosserie (!) vorn mit den Rädern auf der Fahrbahn auf. Warum die Mega G-plus ab Werk so einen Mords-Federdruck haben weiß ich nicht, auch mit reduziertem Federdruck habe ich keine Stromabnahmeprobleme feststellen können. Ich habe den Wagen bisher nur auf Carrera 160-Fahrbahnen getestet, da driftet er trotz recht hoch aus der Fahrbahnoberfläche hervorstehender Stromleiter ganz wunderbar. Die Reifen sind bei mir noch die Original-Werksreifen, mag sein, dass man mit anderen Reifen noch besseren Grip und schnellere Rundenzeiten erreichen kann. Ortmannreifen sagt man diesbezüglich ja wahre Wunder nach, ebenso Silikonreifen, die habe ich aber beide an diesem Chassis nicht getestet.

Volker
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#11
Ja so ähnlich schaut es bei mir auch aus.

Meine Bleikügelchen sind etwas größer und hinter der Vorderachse habe ich sie breit gedrückt um sie mit doppelseitigem Klebeband zu befestigen.
Macht jetzt tierisch Spaß damit zu fahren, einmal den falschen Bremspunkt oder zu viel Gas und das war es mit der Runde, dazwischen ist Gefühl angesagt um mit max Geschwindigkeit und möglichst wenig driften an der Haftungsgrenze der Hinterräder um die Kurve zu kommen.
Ich reiche morgen mal Bilder meines Chassis nach.

Ich fahre ewig alte Originalreifen auf beiden Chassis, diese werden immer mit Klebeband vor der Fahrt abgezogen.

Natürlich hab ich das ganze heute noch auf meiner mini Teststrecke bei 13,5Volt auf gleicher Spur getestet:

Chassis A: Stromleiter und Federn original, Magnete etwas hochgeschoben, 1,5 Minuten, 37 Runden, schnellste Runde 2,09 Sekunden
Chassis B: Federn der Stromleiter kürzer, mit Blei beschwert ohne Magnete, 1,5 Minuten 28 Runden schnellste Runde 2,55 Sekunden (man flutscht ja mal raus im Gefecht)

Das ganze gemessen mit der Laptrax App.
Ich bin recht zufrieden mit dem Ergebnis und hab gerade richtig Lust das ganze Thema noch weiter auszubauen.
Weil du Ortmann Reifen angesprochen hast, da kann ich nächste Woche gerne berichten, die hab ich schon bestellt  Big Grin

Gruß Patrick
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#12
So schaut das bei mir aktuell aus, kann man lassen, oder ggf irgendwie noch schöner machen....
Fährt sich jedenfalls recht gut.


Gruß Patrick


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#13
Kann man bestimmt schöner machen, aber wenn der "Deckel" drauf ist, sieht man ja sowieso nichts mehr davon. Kann man also machen, muss man aber nicht.  Cool

Volker
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#14
Nachdem meine Ortmann Reifen angekommen sind hatte ich heute die Zeit mal etwas zu testen.

Unglaublich wie krass die kleinen Chassis auf Reifen und Gewicht reagieren, da ist weniger echt schon mehr.
Riesen Gaudi und knapp 400 Runden abgespult.

Letztendlich kommt man relativ nah mit einem magnetlosen Ortmann Setup an das originale magnetische Vergleichsfahrzeug.

Strom waren 13V und das Magnetchassis fährt meine Bahn in 3,29 Sekunden


dagegen dann das magnetlose Chassis (Gewicht auf der VA immer gleich):

Serienreifen hohes Gewicht im Magnetschacht: 4,93 Sekunden
Serienreifen geringeres Gewicht im Magnetschacht: 3,99 Sekunden

Ortmann Reifen hohes Gewicht im Magnetschacht: 3,93 Sekunden
Ortmann Reifen geringeres Gewicht im Magnetschacht: 3,76 Sekunden

Wobei die Gewichte paarweise immer gleich waren.

Die Ortmann kleben brutal auf der Strecke, leider ist so der kontrollierte Grenzbereich fast nicht gegeben (kein abfangbares ausbrechen des Heck) ähnlich wie bei einem Magneter, irgendwann reißt es ab und man rutscht aus dem Slot.

Mal schauen wann ich die Tage mal dazu komme weiter am Setup zu feilen.
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