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Tipp: Messwerkzeug fürs Tuning von Metall-Karosserien
#1
Hallo Heavy-Metal-Fahrer!

Es gibt so viele schöne Karosserien, die es nicht als Slotcar in unserem Maßstab zu kaufen gib. 
Und auch nicht jeder kann oder mag sich Resine-Abgüsse von diesen Modellen anfertigen.

Der Ausweg: Die Metallkarosserie direkt zum Laufen bringen. Was im Stadtverkehr noch kein echtes Problem darstellt, das Gewicht, ist für den Rennbetrieb erstmal tödlich. Es sei denn, man hat das Glück, das Wunschmodell in einer genügend dünnwandigen Zinkdruckgussform zu bekommen.
Die Alternative: Die schweren HW- oder MB-Modelle von innen so dünn wie möglich auszufräsen. Ich bin in den letzten Wochen auf einige Fräser fürs Minitool gestoßen, mit denen das ganz passabel und vor allem sehr zügig geht.
Meine konkreten Erleichterungs-Bemühungen mit diesen Fräsern stehen aktuell noch am Anfang. Werde über Ergebnisse im Vergleich dann noch berichten...

Da ich mir in der Vergangenheit bereits einige Male versehentlich leider ein Loch in die Karosserie gebohrt/gefräst habe, stand am Anfang meiner Innenausfräserei die Forderung, wie kann ich die verbleibende Wanddicke beim Fräsen genau messen (Ziel nur ca. 0,5mm), damit das nicht mehr passiert? 
Mit einem normalen Messschieber/Schiebelehre kommt man fast nie an die konkrete Stelle. 
Und Mikrometerschrauben scheiden hier für mich aus, einmal weil der Messbolzen mit meist 6mm viel zu dick ist, und andererseits die Mikrometerschraube öfters um 10-15mm zu verstellen, ist eine echte Spassbremse.

Hier der Messschieber Umbau:
Am Beispiel der schönen Datsun Fairlady 2000 von HW
   


Das Messprinzip mit Eintauch-Verlängerung:
Eigentlich mag ich die digitalen Messschieber nicht so sehr, das ständigen Prüfen vor der eigentlichen Messung, ob die Null-Stellung korrekt ist, nervt bei ständiger Verwendung. 
Und wenn man es dann nur 1x vergißt... Angry

Für diesem Umbau und Verwendung nehme ich das aber gerne in Kauf, weil es die einzige Lösung ist, sehr genaue Ergebnisse sofort zu erhalten. Und der Nachteil wird hier zum Vorteil. Den Messschieber an jeder beliebigen Stelle nullen zu können, ist hier echt Gold wert...
Verwendete Teile: Stahldraht 2mm, plus 2mm dicke Polystyrol-Platten
   
   


Der Mess-Umbau von unten:
Der Aufbau: Zuerst dünnes doppelseitiges Tape auf den Messchieber, dann der plangeschliffene Stahlstift genau parallel zur Basisschiene der Messschiebers aufgeklebt (der kl. Bart an den Stiftenden ist vom Schleifen einer kleinen Fase/Entgratung, ist mir erst im Foto aufgefallen). In der gleichen Ebene jeweils links und rechts 2 Kunststoffteile, ebenfalls an den Stift auf das Tape geklebt. Nochmal die saubere Auflage und Parallelität des Stiftes geprüft, die beiden müssen seitlich fest am Stift anliegen. Dann vorsichtig wenig Sekundenkleber auf die beiden Kontaktlinien am Stift geben. Nicht soviel, dass es vorne oder hinten herausläuft und an den Messschieber kommt.
Falls der Messschieber dann doch was abbekommt, ist im Grunde doch nicht so schlimm, gibt es sie NEU ja oft schon für ca. 10€.
Wenn alles gut passt, noch etwas Sekundenkleber auf die beiden kleinen Kunststoffstücke und den Stahlstift und dann die durchgehende Kunststoff-Deckplatte drüber kleben. 
Ich hatte die Kunststoffteile mit etwas Übermass aufgeklebt und dann nach einer Klebe-Gedenk-Minute mit einer Schere abgeschnitten. Daher die groben Schnittkanten, die man hier in der Nahaufnahme sieht.
   


Messung der Ursprungs-Dach-Dicke:
Hier braucht es je nach Modell eine Eintauchtiefe von bis zu 20mm (am festen Schenkel der Messlehre)
   


Messung der Ursprungs-Seitentür-Dicke:
   


Los gehts. Der hier sichtbare Fräser ist top! Weiß leider das Fabrikat nicht mehr.
Ich kanns leider nicht lassen, das Modell beim Fräsen in der Hand zu Halten.  Angry Das ist nicht ungefährlich! Des halb rate ich jedem, der sein Modell ausfräst, mit viel Umsicht vorzugehen und am Besten die Karosserie ordentlich in einem Schraubstock einzuspannen!
   


Nach wenigen Minuten, ein verhältnismäßig großer Haufen Späne, nur aus dem Bereich zwischen dem vorderem und hinterem Radausschnitt (nur einer Seite) des Datsuns. Das sind 1,7g Material, ohne die Späne, die weiter geflogen sind. Und ganz fertig ist dieser Bereich auch noch nicht. 
Mal sehen, wieviel leichter es am Ende sein wird... Die gemessene Rest-Dicke im Türbereich liegt hier jetzt im dünnsten Bereich bei 0,42-0,56mm. Das war das Ziel. In den Ecken ist noch mehr heraus zu holen. Im Sicht-Vergleich der beiden vorderen Kotflügel ist schon ein deutlicher Unterschied zu sehen.
   


Inwieweit ich mit meiner Anordnung der Messstifte in der Praxis an wirklich alle wichtigen Stellen zum Messen rankomme, muss sich auch noch zeigen. Für die richtig "fetten" Stellen passt er aber schon mal...


Soweit erstmal und BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#2
Moin Hebi,

super Tipp, Mal sehen ob ich das mit meinen filigranen Fingerlein hinbekomme Big Grin .

Eine Frage zum Messsschieber: Ich hatte mir so einen damals bei Umpfi besorgt, fand ihn auch toll. Allerdings ist bei mir die Knopfzelle trotz Ausschaltens schon nach kurzer Zeit leergesaugt Sad .

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht oder hab ich mit meinem Gerät nur Pech gehabt?
ciao michaelo
... und wer zuletzt aufgibt gewinnt.
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#3
Da bin ich ja als Messtechniker voll in meinem Element ... Big Grin

Also sofern du nicht an den Knopf kommst verändert sich die Nullung kaum. Wir nutzen in der Firma meist nur noch digitale Messschieber und es gibt kaum Probleme im 3-Schicht-Betrieb. Bei preiswerten Messschieber kann dies womöglich der Fall sein, bei Markengeräten eigentlich kaum.
Auch haben die besseren Modelle eine vernünftige Zeitabschaltung, damit ist das Thema mit der leer gesaugten Batterie auch kein Thema. Im Schnitt hält bei mir eine Batterie gut 2-3 Jahre bei häufigem Betrieb. Ich kalibriere die Teile auch im Werk und wir hatten eigentlich erst einmal eine die alle 2-3 Monate die Batterie leer gesaugt hat. Und das bei 200-300 aktiven Teilen im Werk. Ich führe das auf die Elektronik zurück, wir ahben diese dann einfach ausgetauscht.

Messschrauben sind eine interessante Alternative, ich bevorzuge jene mit Schnellvorschub. Hier reichen 5 Umdrehungen um 25mm Messweg zu verfahren. Die gibts von allen nahmhaften Herstellern. Kosten leider aber auch Geld...
Es gibt Sondermessschieber und Messschrauben für Nutmessung etc mit feinen Messspitzen. Diese sind ideal um Wandstärken bei kleinen Bauteilen zu Messen. Ich bevorzuge hier für schnelle Messungen allerdings Messsysteme mit Messuhren, da ist man genauer und schneller.
Noch einfacher wäre es auf den Messschenkeln Irgendwie Adapter mit Gewinde M2,5 anzubringen. Dann kann man jeden herkömmlichen Messuhrspitze einfach einschrauben und das Teil für verschiedenste Messungen heranziehen. So eine Spitze kostet auch nur 2,50€ was die Sache lohnenswert machen würde wenn man viel herum misst.



Das mit dem Ausfräsen ist ne tolle Sache. Ich plane zwar hauptsächlich Carrera Servo zu fahren, wo das Gewicht nicht so gravierend ausfallen sollte, allerdings muss man auch da recht viel zurecht schleifen bis der Deckel passt. Ich muss gestehen im lokalen Baumarkt hab ich noch keinen guten passenden Fräser gefunden  Smile
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#4
Minifräser in gute Qualität gibt es z.B. hier

Zujeddeloh

In der Suche "Fräser" eingeben.
Grifo

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#5
(24-02-2026, 18:02)mos schrieb: Moin Hebi,
.... Allerdings ist bei mir die Knopfzelle trotz Ausschaltens schon nach kurzer Zeit leergesaugt Sad .

Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht oder hab ich mit meinem Gerät nur Pech gehabt?
Hallo Michaelo,

ja, bei meinem ersten (vor ca. 20 Jahren) digitalen Messschieber hatte ich das gleiche Problem...

(25-02-2026, 07:09)Sigi_83 schrieb: Da bin ich ja als Messtechniker voll in meinem Element ... Big Grin

Das mit dem Ausfräsen ist ne tolle Sache. 
Ich muss gestehen im lokalen Baumarkt hab ich noch keinen guten passenden Fräser gefunden  Smile
Hallo Sigi,

sehr interessanter Bericht bezüglich Messen/Messgeräte!
Ja, Messen will/muss gelernt sein. Das erste was ich in der Lehre diesbezüglich gelernt habe, war: "Wer misst, misst Mist." Dodgy Und das begegnet mir immer noch, wenn ich mal wieder nicht mit genügend Konzentration bei der Sache bin...

Habe mal gegoogelt, der Fräser (ist aus HSS-Stahl!) auf dem vorletzten Bild ist von Dremel, ca. 11€ in der 2 Stück-Packung. Bekommst du i.d.R. in jedem Baumarkt.

(25-02-2026, 12:17)Grifo schrieb: Minifräser in gute Qualität gibt es z.B. hier

Zujeddeloh

In der Suche "Fräser" eingeben.
Hallo Grifo,

danke für den Hinweis-Link. Habe es mir mal angeschaut. Eine tolle Auswahl an Fräsern, dazu noch günstig. Allerdings sind die meisten nur aus Werkzeugstahl. 
Hast du welche davon? Falls ja, wie ist die Standzeit bei Zinkdruckguss oder anderen Weichmetallen?

BG an Alle
Hebi
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#6
Hallo Hebi,

über Standzeiten bei Druckguss habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, da ich meine geliebten Matchboxautos nicht zersäge oder mit dem Fräser quäle. Big Grin
Ich habe ein paar Fräser von denen im Gebrauch, allerdings mehr für Kunststoff, Moosgummi Messing und Bronze.
Bisher ist mir noch nichts Negatives aufgefallen, auch wenn mir schon Fräser abgebrochen sind.
Das liegt aber oft an zu wenig Kühlung bei Kunststoff oder an den kleinen Abmessungen der Fräser.
Ein 0.3 mm Kugelfräser ist nun mal sehr empfindlich.
Ich könnte mir denken, dass die Fräser kein Problem mit der Bearbeitung von Karos haben, da Druckguss im Verhältnis zum Fräser doch sehr weich ist.
Grifo

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#7
(27-02-2026, 12:58)Grifo schrieb: Hallo Hebi,

über Standzeiten bei Druckguss habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, da ich meine geliebten Matchboxautos nicht zersäge oder mit dem Fräser quäle. Big Grin
...  mehr für Kunststoff, Moosgummi Messing und Bronze.

Ich könnte mir denken, dass die Fräser kein Problem mit der Bearbeitung von Karos haben, da Druckguss im Verhältnis zum Fräser doch sehr weich ist.
Hi Grifo,
danke für deine Erfahrungen und die Einschätzung hinsichtlich Druckguss!
Wenn es allgemein mit einer guten Standzeit bei MS reicht, dann sollten sie gut genug sein.

BG
Hebi
"... beim Beschleunigen müssen die Tränen der Ergriffenheit waagerecht zum Ohr abfließen"   Walter Röhrl 
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#8
(24-02-2026, 16:21)Hebi schrieb: Hallo,

... Da ich mir in der Vergangenheit bereits einige Male versehentlich leider ein Loch in die Karosserie gebohrt/gefräst habe, stand am Anfang meiner Innenausfräserei die Forderung, wie kann ich die verbleibende Wanddicke beim Fräsen genau messen (Ziel nur ca. 0,5mm), damit das nicht mehr passiert? 

Hebi
Soweit mein Vorhaben und der Umbau eines entsprechenden Messwerkzeugs dafür.

Wie angekündigt, hier meine ersten, leider süßsauren, Erfahrungen. 
Praxis-Bericht am Beispiel der schönen Datsun Fairlady 2000. Eigentlich sollte die gelbe Lackierung des Modells unverändert bleiben.

Ich konnte die 26g schwere Druckguss-Karosserie der Fairlady tatsächlich herunter bis auf 14,7g ausfräsen. Also 11g ausgefräst, soviel hatte ich nicht erwartet. Da war ich echt begeistert Big Grin
Das ist schon fast die "leichte" Gewichtsklasse von meinem dünnen Druckguss 356er Porsche Coupe von ca. 12g, nah dran, zumal das Datsun-Modell noch etwas länger als der Porsche ist.
   
(das aufgeklebte Holzstück, mit Nullstellung, ist fester Bestandteil meiner Waage um ggf. Beeinflussungen beim Wiegen von Teilen, die Magnete beinhalten, zu vermeiden)

Doch die Freude wurde schon früh etwas getrübt, weil ich ein paarmal mit dem Fräser im Bereich der Radausschnitte mit dem Fräser bei voller Drehzahl herausgerutscht bin und dabei den Lack der Karosserie außen teils kräftig beschädigt habe Angry
Zum Glück hat der Fräser nicht meine Finger erwischt... 

Beim nächsten Modell, wenn die Lackierung erhalten werden soll, werde ich es erstmal vorher von außen dick abkleben. 
Und als Fingerschutz sollte ich auch noch was finden oder vielleicht einige Blech-Fingerhüte aus dem Nähzubehör besorgen. Falls das überhaupt praktikabel ist und sich das Modell damit richtig fest halten lässt.
Vielleicht hat jemand eine gute Idee dazu?

Dann der nächste Fehler: 
Wenn man für solch eine Arbeit eine Messmöglichkeit gefunden hat, sollte man auch ÖFTERS messen Angry
Ich habe es geschafft, 3 kräftige Löcher, mehrere mm² groß, hinein zu fräsen, ohne es zu merken! Erst nach dem Abbeizen der Lackierung kamen die Löcher zum Vorschein! So fest und dick war der Lack!
Also hinterher "Schweißbleche" aus 0,8mm Polystrol hinterklebt und von außen verspachtelt, danach das Modell kpl. haftgrundiert. 
Damit wiegt der Datsun jetzt 15g. 

Das neue Ziel ist es, ihm jetzt eine mehrfarbige BRE-Rennteam-Lackierung in Blauweißrot zu spendieren, was für mich noch eine sehr große Herausforderung werden wird...

Soweit meine ersten meine Karosserie-Gewichtstuning-Erfahrungen

BG
Hebi
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  -  Wer später bremst, fährt länger schnell  -

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#9
Gute Idee ,
aber das Werkzeug kann man fertig kaufen, findet man in jeder guten KFz Werkstatt , wird benötigt um das Verschleissmaß der Bremsscheiben zu messen.

Gruß Karlheinz
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#10
(16-03-2026, 20:04)Luger61 schrieb: Gute Idee ,
aber das Werkzeug kann man fertig kaufen, findet man in jeder guten KFz Werkstatt , wird benötigt um das Verschleissmaß der Bremsscheiben zu messen.

Gruß Karlheinz

Hallo Karlheinz,

interessant, danke für den Hinweis. Kannte diese Messschieber noch nicht. 
Allerdings haben diese Geräte für unseren Einsatzfall zu kurze (und teils zu dicke) Nasen. 

Um die Dach-Dicke eines Modells messen zu können (wie im 5.Bild von oben) muss man je nach Modell bis zu 20mm eintauchen können. 
Ich habe gerade bei meiner Suche nur 2 digitale Modelle gefunden, die das können, allerdings mit Preisen über 60, bzw. 90€.

BG
Hebi
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#11
Es gibt noch etliche Modelle die das können, das sind meist digitale Messschieber mit austauschbaren Messspitzen. Allerdings wird man da unglücklich wenn man die Preislisten vergleicht der Hersteller. Von 60-90€ ist man da sehr weit entfernt ...  Big Grin

Mein teuerster 150mm Messchieber hat ca 380€ gekostet. Einen im vierstelligen Bereich habe ich in Carbon-Ausführung mit 800mm Messbereich. Das einzige was grenzenlos ist in der Messtechnik sind die Preisgestaltungen ...    Smile

MAHR Messschieber mit Einsätzen
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#12
(17-03-2026, 15:01)Sigi_83 schrieb: Es gibt noch etliche Modelle die das können, das sind meist digitale Messschieber mit austauschbaren Messspitzen. Allerdings wird man da unglücklich wenn man die Preislisten vergleicht der Hersteller.
...Das einzige was grenzenlos ist in der Messtechnik sind die Preisgestaltungen ...    Smile

MAHR Messschieber mit Einsätzen
Hallo Sigi,

habe mir deinen Link angesehen, echt beeindruckend das Teil!
Von meinen aktuellen Messgräten ist keines nur annähernd so hochwertig.

Mein erster Messchieber hieß noch Schiebelehre und war von Mitutoyo. Er ist inzwischen 60 Jahre alt und immer noch auf 5/100mm genau. Und damit ich mit Konzentration messe und umsichtig mit dem Messwerkzeug umgehe, musste ich mir den Satz einprägen Rolleyes : "Wer misst misst Mist."
Das war so prägend dass es mir, einem "Dauerbastler," immer beim Messen geholfen hat, auf jede kleinste Verkantung o. ä. zu achten.

BG
Hebi
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#13
Mitutoyo baut auch mit Anstand die besten Schiebelehren, die hat man normalerweise ewig wenn man Acht gibt. Ich persönlich nutze einen PAV, das sind die einzigen die Mitutoyo vielleicht noch topen. Mit Prismenführung und Teflongleitschicht. Aber auch nur weil ic den geerbt habe, preislich sind die echt unanständig. Aber sowas nutzt man dann auch 40 Jahre tag-täglich...
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